Royer-Trafo: Ein Ausgangs-Pin "heiß"?

Gast #4374597
Lesenswert?
• ▲
▼
Ich habe da mal eine Theoriefrage zu Royer-Transformatoren.

Mit Hilfe eines Royer-Oszillators generiere ich z.B. 300V. Der Ausgang 
des Transformators ist ja galvanisch getrennt und symmetrisch 
(richtig?). Es sollte also keinen definierten "GND"- und keinen 
definierten "Hochspannungs"-Anschluss geben.

Dennoch, ein Pin scheint immer ein "hohes Potenzial" zu führen. Wenn ich 
an beide Ausgansgpins mit einer Glimmlampe tippe, dann leuchtet diese 
immer an einem Pin auf.

Zwei Fragen dazu:
1) Wieso ist das so?
2) Wodurch wird bestimmt, welcher Pin der "aktive" ist? Gibt es hier ein 
Muster? Z.B. ist immer das Wicklungsende auf der obersten (äußersten) 
Lage immer der aktive Pin?
Gast #4374922
Lesenswert?
• ▲
▼
Hallo,

Doppel E-Kern. Hochspannungswicklung unten (direkt auf dem Wickelkörper) 
, die Niederspannungswicklung oben drauf (Außen).

Also zieht die kapazitive Kopplung das eine Ende "nach unten"?

LG,
Ingo
#4374969
Lesenswert?
• ▲
▼
@ Ingo (Gast)

>Doppel E-Kern. Hochspannungswicklung unten (direkt auf dem Wickelkörper)
>, die Niederspannungswicklung oben drauf (Außen).

Sorum macht man es meistens nicht!

>Also zieht die kapazitive Kopplung das eine Ende "nach unten"?

Ja. Da kommen fix mal ein paar Dutzend pF zusammen, bei vielen kHz und 
300V reicht das.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren