Hallo,
ich möchte gerne lange Papierstreifen 1m bedrucken.
Prinzipiell müsste das doch ein Tintenstrahler können, denn er hat ja
keine Begrenzung auf die Papierlänge, also 29cm bei DINA4.
Kennt jemand einen Drucker, bei dem so was geht? Am besten einen im
LowCost Bereich, da ich ihn nur dafür brauche.
isofix
Ich suche eben jemanden, der von seinem Drucker weiss, dass man die
Papiergröße auf 1m einstellen kann. Breite wie DINA4 (21cm)
Sollte aber Normalpapier sein. Kein Endlospapier.
isofix schrieb:> Sollte aber Normalpapier sein. Kein Endlospapier.
Man kann aber Endlospapiier einstellun und extralanges Normalpapier
einlegen. Um den Seitenumbrauch muss man sich dann manuell kümmern.
isofix schrieb:> Ich suche eben jemanden, der von seinem Drucker weiss, dass man die> Papiergröße auf 1m einstellen kann. Breite wie DINA4 (21cm)
Also, mein billiger Canon i320 macht manuell etwas über 50cm.
Ich denke aber, bei älteren Druckern wirst du eher fündig als bei neuen.
Schreiber schrieb:> Man kann aber Endlospapiier einstellun und extralanges Normalpapier> einlegen.
Was soll das? Es gibt kein extralanges Normalpapier.
isofix schrieb:> ich möchte gerne lange Papierstreifen 1m bedrucken.
Dann geh in den Copy-Shop und lass es plotten. Je nach späterer
Verwendung wäre ein Laserplotter nötig, falls es wischfester sein soll.
Eine Rolle hat ca.30 Meter.
Epson R2880 kann Rollenpapier verarbeiten. Das ist ein A3-Drucker, aber
es dürfte vergleichbares auch als A4-Gerät geben.
Das hier ist eine Liste von Epson für Geräte, die 8.3" (210mm) breites
Rollenpapier verarbeiten können:
http://www.epson.com/cgi-bin/Store/popuprelated.jsp?UseCookie=yes&oid=23168405&UseCookie=yes
Da ist sicherlich auch was günstigeres als der R2880 dabei.
Hast du denn gar keinen zur Verfügung?
Mein alter Epson St.Color 660 (XP) kann unter Benutzerdefiniert bis zu
1,12m drucken.
Wichtig ist ein Originaltreiber des Herstellers. Die von MS sind da sehr
eingeschränkt.
isofix schrieb:> Prinzipiell müsste das doch ein Tintenstrahler können, denn er hat ja> keine Begrenzung auf die Papierlänge, also 29cm bei DINA4.
Solche Teile nennt man Plotter. Such doch mal danach.
Dieter F. schrieb:> Solche Teile nennt man Plotter.
Das ist nicht hilfreich. Weil auch XY-Plotter Plotter genannt werden,
und bei denen die Papiergröße beschränkt ist.
Du meinst einen Trommelplotter, und dann auch die moderne Inkarnation
davon, die eigentlich gar kein Plotter (Gerät, das mit einem
Zeichenstift Linien auf Papier malt) ist, sondern ein großformatiger
Tintenstrahldrucker mit Papierrolle.
Rufus Τ. F. schrieb:> Du meinst einen Trommelplotter,
Exakt - da war ich nicht präzise genug. Gibt es eigentlich noch
xy-Plotter als Neuware zu kaufen? Ich kenne die nur aus der
Vergangenheit ... und habe hier noch so ein Schätzchen :-)
Wenn nur die Länge wichtig ist und es billig sein soll, dann könnten
auch Bondrucker geeignet sein. Die drucken auf Rolle und die Seitenlänge
ist nur eine Frage der Software.
Tinte ist halt immer schwierig.
Ach ja, nicht alle Bondrucker sind Thermodrucker, es gibt die auch als
Nadeldrucker und vielleicht sogar in Tinte.
Won K. schrieb:> Ja, als Schneidplotter.
Das sind aber auch Trommelplotter, denn sie bewegen das Schneidgut hin
und her (und könnten theoretisch beliebig lange Streifen davon
verarbeiten).
Oder kennst Du Schneidplotter, bei denen das Schneidgut nicht bewegt
wird?
Rufus Τ. F. schrieb:> Oder kennst Du Schneidplotter, bei denen das Schneidgut nicht bewegt> wird?
Stepcraft bietet für seine 3D-Fräsen eine Schleppmessereinsatz an. Die
Folien dazu werden auf einer Fläche abgelegt (ist aber unüblich und eine
Ausnahme).
PS: der Fachbegriff ist Schneid e plotter (natürlich ohne Leerzeichen)
Hallo,
wenn man sowas öfter braucht: Design Jets mit 1067 mm x 45 m gibts
generalüberholt um etwa 1000 Euro.
isofix schrieb:> Sollte aber Normalpapier sein.
Normalpapier mit 21 x 100 cm gibt es nicht.
Georg
Dieter F. schrieb:> Rufus Τ. F. schrieb:>> Du meinst einen Trommelplotter,>> Exakt - da war ich nicht präzise genug. Gibt es eigentlich noch> xy-Plotter als Neuware zu kaufen? Ich kenne die nur aus der> Vergangenheit ... und habe hier noch so ein Schätzchen :-)
Selbstverständlich, etwa als Schneideplotter. Je nach Kundenwunsch mit
Schleppmesser, Laser, Wasserstrahl (damit kann man Sperrholz, Stoff,
Papier und Leder sehr gut und schonend schneiden) oder
Propan-Sauerstoff-Brenner für gröbere Arbeiten.
isofix schrieb:> Ich suche eben jemanden, der von seinem Drucker weiss, dass man die> Papiergröße auf 1m einstellen kann. Breite wie DINA4 (21cm)
Nun, von meinem Drucker (Canon i560x) weiss ich, dass sich das
Gewünschte über das GUI des Druckertreibers NICHT einstellen läßt (da
geht nur gut ein halber Meter), sehr wohl aber, wenn man von einem
eigenen Programm aus mit dem Druckertreiber kommuniziert. Dann
akzeptiert er die entsprechende Einstellung für die Seite anstandslos
und zwar bis zu einer Grenze von 32768 Pixeln für die Dokumenthöhe. Was
das nun in Metern ist, hängt einfach von der gewählten Druckauflösung
ab.
Das im GUI verankerte Limit bezieht sich offensichtlich auf die höchste
unterstützte Druckauflösung, wird aber blöderweise bei der Wahl einer
geringeren Auflösung nicht entsprechend erweitert.
Die Frage ist hier eigentlich nur: Bug oder vom Marketing verordnete
künstliche Beschränkung? Ich wage das nicht zu entscheiden.
Das Interessante an der Sache ist jedenfalls, dass alle Programme, die
nicht den Dialog des Druckertreibers zur Seiteneinstellung verwenden,
dieselben Möglichkeiten haben wie ein eigenes Programm und diese auch
nutzen, weil sie von den Einschränkungen dieses Dialogs eben
genausowenig Ahnung haben wie ein eigenes Programm.
D.h.: es ist z.B. mit MS-Word oder CorelDraw kein Problem, Dokumente der
gewünschten Größe zu drucken, nur halt nicht in höchster "Qualität"
(sprich: Druckauflösung). Was allerdings für die übliche Anwendung
solcher Großdrucke kaum eine Einschränkung darstellen dürfte.
Die Frage ist, handelt es sich beim Gespann aus Drucker und Treiber um
ein zeilen- oder seitenorientiertes "Konstrukt"?
Wenn der Drucker über einen "eigene" Intelligenz verfügt (und nicht als
GDI-Drucker vom Betriebssystem wie ein Idiot behandelt wird), hast du
evtl eine Chance entweder eine sog. "PPD-" Datei um deine Wunschformate
zu ergänzen oder du schreibst selber ein par Zeilen Programmcode, um den
Inhalt einer Grafik "zu Fuß" zum Drucker zu "beamen".
Dafür wäre ein Hersteller hilfreich, der die Steuercodes für seine
Drucker offenlegt, z.B. Brother, HP oder Epson.
Frank E. schrieb:> Wenn der Drucker über einen "eigene" Intelligenz verfügt (und nicht als> GDI-Drucker vom Betriebssystem wie ein Idiot behandelt wird)
Das ist möglicherweise ein Trugschluss - für Ausdrucke, die nicht mehr
in den Speicher eines seitenweise druckenden Geräts passen, besteht ev.
bei GDI mehr Hoffnung, denn der Treiber kann da den ganzen PC-Speicher
benutzen und bei Bedarf auch 200 m lange Banner rendern - wenn man weiss
wie.
Frank E. schrieb:> Die Frage ist, handelt es sich beim Gespann aus Drucker und Treiber um> ein zeilen- oder seitenorientiertes "Konstrukt"?
Eigentlich ist beides für den gewünschten Zweck wenig geignet.
Zeilenweise Drucker haben Schwierigkeiten mit Grafikdruck, Seitendrucker
müssen die gesamte Fläche im Speicher rendern bevor überhaupt gedruckt
wird. Für grosse Flächen und/oder hohe Auflösungen ist eine Kombination
nötig: unser Laserplotter hatte eine eigene Ansteuereinheit im PC, die
mit 8 Hochgeschwindigkeitsprozessoren den Ausdruck streifenweise
gerendert hat und rechtzeitig an den Plotter übermittelte, da der auch
nicht genügend Speicher hatte (die Plotdaten betrugen jeweils einige
hundert GB). Mit etwas Fantasie könnte man das als zeilenweise
betrachten, mit Zeilen im GB-Bereich.
Georg