1,2V Spannungsregler

Gast #4384899
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Wie genau soll dein Regler denn sein, bzw. wie sehen Stromaufnahme, 
usw... aus ?

Warum gefällt dir eine Batterie mit Vorwiderstand nicht ? ^^

Das Thema klingt an sich zwar simpel, kann aber aufgrund potentiell 
wichtigfer Eckdaten doch recht komplex werden.
Ein paar mehr Infos wären gut.



Gruß

Migelchen
#4384928
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Peter Z. schrieb:
> Hi, ich will eine Röhre die 1,2V Heizspannung benötigt an einer 1,5V
> Monozelle betreiben. Gibt es da was? Ein Widerstand davor ist mir nicht
> gut genug, ich hätte schon gerne einen richtigen Regler.

Um einen Regler wirst du in der Tat nicht drum herum kommen. Wenn auch 
nicht so wie du dir das vorgestellt hast ...

Denn eine Monozelle mit 1.5V Nennspannung hat im Betrieb praktisch nie 
1.5V Klemmenspannung. Am ehesten noch, wenn sie gerade frisch aus der 
Verpackung kommt. Aber schon nach kürzester Zeit geht die Spannung auf 
1.4V zurück. Wenn 50% der Batteriekapazität entnommen sind, liefert sie 
gerade noch die exakt passenden 1.2V. Bis sie dann bei 0.9V 
Klemmenspannung leer ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Alkali-Mangan-Zelle#Entladung

Wesentlich besser würde eine NiMH oder NiCd Zelle passen. Die hat über 
den größten Teil der Entladezeit um die 1.2V Klemmenspannung.
Gast #4384930
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Mir würe spontan eine Längstransitorschaltung mit Diodenflussspannung 
als Referenzspannung vorstellen.
Bei gut dimensionierten Basisvorwiderstand kann, das vielleicht schon 
funktionieren.
Bist du unbedingt auf die 1,5 V Battier angewiesen ???

Gruß

Migelchen
#4384932
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Axel S. schrieb:

> Wesentlich besser würde eine NiMH oder NiCd Zelle passen. Die hat über
> den größten Teil der Entladezeit um die 1.2V Klemmenspannung.

Vermutlich ist die Heizspannung auch mal für eine solche Zelle
dimensioniert worden. Ausserdem sind gewisse Schwankungen der
Heizspannung durchaus zulässig, sodas auch der Direktbetrieb
an einer Primärzelle möglich wäre.
Gast #4384942
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Peter Z. schrieb:
> Hi, ich will eine Röhre die 1,2V Heizspannung benötigt an einer 1,5V
> Monozelle betreiben.

Was spricht gegen einen LiPo Akku mit einem kleinen Step-Down Wandler 
dahinter. Dann hast du nicht das Problem, dass du die Batterien halb 
voll wechseln musst. Und Primärbatterien zu Heizzwecken zu verwenden, 
ist nun wirklich auch nicht toll.
Gast #4384949
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Teo D. schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Wieviel ist 1,5V - 2V Dropspannung?
>
> Ämm ?? Ää...  Dämlich^2?

Uout dann = -0,5 V wohl eher ^^
Es geht darum, dass du bei einer Quelle von vermutlich 1,5V Batterie 
keinen LM317 verwenden kannst, da du einen Spannungsdrop vom Ein- zum 
Ausgang von etwa 2 V hast.

Gruß

Migelchen
#4384986
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Zur Erinnerung:

Die D-Röhren wurden für Batteriebetrieb entwickelt. Es war keinerlei 
Spannungsregelung vorgesehen, die gabs noch nicht, sie wurden mit 1 
Zink-Kohlezelle betrieben.
Die hatte nur neu 1,5 V, im Gebrauchsmittel war das 1,4 bis 1,2 V, was 
auch in der Röhrentabelle als Heizspannung zu finden ist.
Der Heizfaden ist so dimensioniert, daß er auch bei Unterspannung (1V) 
noch genügend Elektronen emittierte. Die Fadentemperatur liegt bei etwa 
800 °C. Eine Überspannung von 1,5 V läßt ihn zwar heller glühen (1000 
°C), aber die Bariumoxidschicht wird da nicht geschädigt. Wolfram brennt 
auch erst bei Weißglut durch. Wenn keine Batterie da war, griff man vom 
Autoakku 2,1 V ab, was die Röhren auch nicht schädigte.

Die Kathode hat keinen Einfluß auf die Röhrenkennlinie, solange sie 
genügend Elektronen liefert, bemerkbar also erst bei Unterspannung.

Du kannst Batterieröhren ohne irgendwelche Probleme direkt an einer 
Alkalizelle (auch NiMH) betreiben, 1,2V, 1,25V oder 1,4V zeigen nur an, 
daß es sich um eine Batterieröhre handelt, die auch mit einer einfachen 
Batterie geheizt werden kann.

Also keine Sorge - keine Aktion nötig - einfach direkt anschließen.

Gruß   -   Werner
Gast #4385405
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Peter Z. schrieb:
> Hi, ich will eine Röhre die 1,2V Heizspannung benötigt an einer 1,5V
> Monozelle betreiben. Gibt es da was?

Nein, denn du musst nicht bloss die 1.5V einer vollen MOnozelle 
reduzieren , sondern auch die 0.9V einer fast leeren Monozelle wieder 
hochwandeln.

Das erfordert einen step down/step up Schaltwandler, Buck Boost, und den 
noch bei kleiner Spannung und hohem Strom.

Teo D. schrieb:
> Wenn ~1,2V OK sind, dann nimm halt nen LM317 o.ä.

Was für ein Schwachsinn, der liefert zwar 1.2V aber benötigt dafür 
zumindest 4V am Eingang.

Günter Lenz schrieb:
> Nimm eine Ni-MH Zelle, Die Nennspannung ist 1.2V
> und das Problem ist gelöst.

Jein, deren Spannung lässt zum Ende hin auch nach, aber richtig: Sie ist 
schon deutlich stabiler als eine Alkali-Mangan Zelle, kann also auch 
ohne Spannungsregler sicher zu 80% ausgenutzt werden.

Weder TI noch LT können einen Chip anbieten für 0.9V..1.5V->1.2V/0.3A.
Gast #4385439
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MaWin schrieb:
> Günter Lenz schrieb:
>> Nimm eine Ni-MH Zelle, Die Nennspannung ist 1.2V
>> und das Problem ist gelöst.
>
> Jein, deren Spannung lässt zum Ende hin auch nach, aber richtig: Sie ist
> schon deutlich stabiler als eine Alkali-Mangan Zelle, kann also auch
> ohne Spannungsregler sicher zu 80% ausgenutzt werden.

Er hat bestimmt irgendeine billige Russenröhre. Und genau diese 
entstammen eigentlich mit den 1,2V aus tragbaren Funkgeräten.
Diese wurden mit 1,2V NiCd Akkus gespeist.
Altdeutsche D-Röhren gab es auch mit 1,2V (DF11), aber die sind fast 
ausgestorben.
Persönliche Seite #4389485
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Wie wäre es mit PWM (geschaltet ohne Spule)? Einfach zu realisieren und 
wenig Verluste. Ich weiß aber nicht, ob das das eigentliche Nutzsignal 
nicht zu stark moduliert. Meine Röhrenkenntnisse sind nicht sonderlich 
ausgeprägt. Wieviel Strom brauch die Röhre denn? Da gabs doch auch 
welche, die eine Stromsteuerung am Heizdraht hatten, wenn ich mich 
richtig erinnere (oder auch nicht ;-)
Gast #4389687
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Rene H. schrieb:
> Das dürfte mit 1.5V nicht gehen.

Oh, sorry. das ist natürlich richtig! Danke für die Korrektur!
Das kommt davon, wenn man Datenblätter nur querliest.

Es gibt aber natürlich schon Kandidaten:
http://www.ti.com/lsds/ti/power-management/single-channel-ldo-products.page#p238min=0.9;1.5&p1154=1.2;1.2&p451max=0.005;0.5&o4=ACTIVE&p182=Fixed%20Output

Kommt halt jetzt drauf an, von welchen dieser potentiellen Typen man 
wirklich Teile bekommt. Aber der Conrad hat ein recht gutes 
TI-Sortiment.
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