Gast
#4386653
Hallo, ich habe eine Frage zur Absicherung von FIs...wir haben direkt beim Stromzähler 50A Panzersicherungen und im Sicherungskasten im Keller Schraubsicherungen mit gelber Kennfarbe, ich tippe daher auf D02-Sicherungen mit 25A und vermutlich so etwas wie gL bzw. gG Charakteristik. Der FI hat 40A und muss laut Datenblatt gegen Überlast und Kurzschluss geschützt werden. Hinter dem FI sitzen etliche Sicherungsautomaten mit Auslösecharakteristik "B". Da die Sicherungsautomaten den Nennstrom des FIs in Summe deutlich übersteigen, werden sowohl Überlast- als auch Kurzschluss-Schutz hier wohl durch die Schraubsicherungen gewährleistet. Kann man anschauliche Aussagen über die Auslösecharakteristik bei Überlast-Strom (z.B. 50A) und die möglichen Auswirkungen auf den FI sowie eine Mantelleitung mit üblichem Kabeldurchmesser wie z.B. 10mm² treffen? Mir geht es also um eine realistische Einschätzung, ab wieviel Ampere und nach welcher Zeit es im FI oder bei den Kabeln in der Wand gefährlich wird und wie die Schraubsicherung sich dabei im zeitlichen Verlauf ungefähr verhält? Mir ist klar, dass das bei der Leitung von vielen Faktoren abhängt, wie z.B. Verlege-Art, Dämmung, Raumtemperatur, etc. Es geht mir aber auch eher um ein grundlegendes Verständnis für unterschiedliche Stromstärken, gerne anhand von typischen Beispielen. Und was wäre, wenn statt dem 40A FI ein Typ mit 25A Nennstrom verbaut wäre? Mit was für einer Art Vorsicherung und mit welcher Stromstärke würde dieser abgesichert werden? Ciao...Britzel