Hallo, ich habe vor kurzem eine Box voll mit alten Bauteilen geschenkt bekommen und bin jetzt auf dieses Ding gestoßen. Ich habe schon probiert herauszufinden was es ist, aber hatte keinen Erfolg. Weiß vielleicht hier jemand was es sein könnte? MfG Lorenz
Lorenz R. schrieb: > Weiß vielleicht hier jemand was es sein könnte? Das ist ein Hybridbaustein, der sich durch Vervielfältigen seines Fotos auf die 4-fache Menge ausgedehnt hat. MfG Paul
Ja mein erster Beitrag hier, und ich habe übersehen dass das Bild schon angehängt war und dachte das der Upload nicht funktioniert hätte MfG Lorenz
Lorenz R. schrieb: > Ja mein erster Beitrag hier, und ich habe übersehen dass das Bild schon > angehängt Denk Dir nix, das passiert vielen beim erstem mal :)
Wow toll. Das ist so ein Hybridschaltkreis. Gedruckt sind da diverse Widerstände und ein Kondensator. Die anderen Bauteile sind 2 Transistoren und 2 Tantalelkos. Versuch doch mal einen Schaltplan zu zeichnen! Nicht wegschmeissen, hätte gern einen!
In der Kiste waren auch noch ein paar andere Bauteile von denen ein paar glaub ich auch ziemlich alt sind wie zB: AF106A, AF139, AF201
https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierter_Schaltkreis#Arten_und_Anwendung https://de.wikipedia.org/wiki/Dickschicht-Hybridtechnik ich weiß den Unterschied zwischen Dick- und Dünnschicht nicht, eines davon ist es jedenfalls.
Christoph K. schrieb: > ich weiß den Unterschied zwischen Dick- und Dünnschicht nicht, Bei Dickschicht-Technologie druckt man mit Pasten auf Keramiksubstrate und brennt diese dann. Pasten gibt es sowohl als Leitpasten (Silber, teils mit Palladium, wenn ich mich recht erinnere) als auch Widerstandspasten diverser Couleur. Bei Dünnschicht-Technologie dient eine Glasscheibe als Träger, auf die werden dann Widerstände als dünne Schichten aufgedampft (meist Cr-Ni) und später mit einem Laser strukturiert. Die Pins werden anschließend angelötet. > eines > davon ist es jedenfalls. Dickschicht
Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Vorverstärkerstufe (Vv) aus einem tragbaren Telefunken-Radio, die ein netter Bastlerkollege liebevoll ausgebaut hat. Zeitschiene vermutlich späte 1960er. Die Bezeichnung "301" könnte auf das "Banjo Automatic 301" oder ein bauähnliches Gerät hinweisen. Da ich von Radios eher wenig Ahnung habe, und von den Geräten aus dem Hause Telefunken im Speziellen noch weniger, ist Letzteres jedoch nur ein "educated Guess". Falls sich hier kein qaulifizierterer Bastler einfindet, der das genau weiss, du aber Interesse daran hast, aus welchem Gerät genau der Hybridschaltkreis entstammt, dann stehen die Chancen "ziemlich sehr gut" [sic!], zum Beispiel im deutschen Radiobastler- Forum jemanden zu finden, der das Teil entweder ad hoc kennt, oder zumindest Zugriff auf eine TFK-Bauteileliste zu haben. Ansonsten ist das Teil für Dich ziemlich nutzlos. Zum wegwerfen ist es allerdings zu schade, da sich ein Radiobastler mit Schwerpunkt Telefunkengeräte der Nachkriegszeit darüber sicher freuen würde. Gruss, MdB
Hiho, zumindest die AF??? - betitelten Teile sind meines Wissens (ur)alte Germaniumtransistoren aus den 60érn/70ern. Schau mal bei alltransistors.com nach. Gruß
Der 2N3704 trägt ja freundlicherweise auch noch einen Datecode ... und ja, 1967 wird es das Ding wohl tatsächlich schon gegeben haben. Im "Transistor and Diode Databook 1st ed 1973" ist er drin, und das ist ja auch nur sechs Jahre jünger.
Sieht ein wenig aus wie ein Urahnen der heutigen ICs... (integris Circuitis neanderthalensis)
Jeffrey L. schrieb: > Sieht ein wenig aus wie ein Urahnen der heutigen ICs... Nannte man dazumals durchaus so, als Unterscheidung diente dann für das, was wir heute ausschließlich als IC ansehen, der Name „Halbleiterblocktechnik“.
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