Forum: Offtopic Was ist das für ein Bauteil?


von Lorenz R. (lorenz_r)


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Hallo,

ich habe vor kurzem eine Box voll mit alten Bauteilen geschenkt bekommen 
und bin jetzt auf dieses Ding gestoßen. Ich habe schon probiert 
herauszufinden was es ist, aber hatte keinen Erfolg.
Weiß vielleicht hier jemand was es sein könnte?

MfG Lorenz

von Paul B. (paul_baumann)


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Lorenz R. schrieb:
> Weiß vielleicht hier jemand was es sein könnte?

Das ist ein Hybridbaustein, der sich durch Vervielfältigen seines Fotos 
auf die 4-fache Menge ausgedehnt hat.

MfG Paul

von Lorenz R. (lorenz_r)


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Ja mein erster Beitrag hier, und ich habe übersehen dass das Bild schon 
angehängt war und dachte das der Upload nicht funktioniert hätte

MfG Lorenz

von Teo D. (teoderix)


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Lorenz R. schrieb:
> Ja mein erster Beitrag hier, und ich habe übersehen dass das Bild schon
> angehängt

Denk Dir nix, das passiert vielen beim erstem mal :)

von Peter Z. (Gast)


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Wow toll. Das ist so ein Hybridschaltkreis. Gedruckt sind da diverse 
Widerstände und ein Kondensator. Die anderen Bauteile sind 2 
Transistoren und 2 Tantalelkos. Versuch doch mal einen Schaltplan zu 
zeichnen!

Nicht wegschmeissen, hätte gern einen!

von Lorenz R. (lorenz_r)


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In der Kiste waren auch noch ein paar andere Bauteile von denen ein paar 
glaub ich auch ziemlich alt sind wie zB: AF106A, AF139, AF201

von Christoph db1uq K. (christoph_kessler)


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https://de.wikipedia.org/wiki/Integrierter_Schaltkreis#Arten_und_Anwendung
https://de.wikipedia.org/wiki/Dickschicht-Hybridtechnik
ich weiß den Unterschied zwischen Dick- und Dünnschicht nicht, eines 
davon ist es jedenfalls.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Christoph K. schrieb:
> ich weiß den Unterschied zwischen Dick- und Dünnschicht nicht,

Bei Dickschicht-Technologie druckt man mit Pasten auf Keramiksubstrate
und brennt diese dann.  Pasten gibt es sowohl als Leitpasten (Silber,
teils mit Palladium, wenn ich mich recht erinnere) als auch
Widerstandspasten diverser Couleur.

Bei Dünnschicht-Technologie dient eine Glasscheibe als Träger, auf
die werden dann Widerstände als dünne Schichten aufgedampft (meist
Cr-Ni) und später mit einem Laser strukturiert.  Die Pins werden
anschließend angelötet.

> eines
> davon ist es jedenfalls.

Dickschicht

von M. S. (martin_der_bastler) Benutzerseite


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Das ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die 
Vorverstärkerstufe (Vv) aus einem tragbaren Telefunken-Radio,
die ein netter Bastlerkollege liebevoll ausgebaut hat.
Zeitschiene vermutlich späte 1960er. Die Bezeichnung "301"
könnte auf das "Banjo Automatic 301" oder ein bauähnliches Gerät
hinweisen. Da ich von Radios eher wenig Ahnung habe, und von
den Geräten aus dem Hause Telefunken im Speziellen noch weniger,
ist Letzteres jedoch nur ein "educated Guess".

Falls sich hier kein qaulifizierterer Bastler einfindet, der
das genau weiss, du aber Interesse daran hast, aus welchem Gerät
genau der Hybridschaltkreis entstammt, dann stehen die Chancen
"ziemlich sehr gut" [sic!], zum Beispiel im deutschen Radiobastler-
Forum jemanden zu finden, der das Teil entweder ad hoc kennt,
oder zumindest Zugriff auf eine TFK-Bauteileliste zu haben.

Ansonsten ist das Teil für Dich ziemlich nutzlos. Zum wegwerfen
ist es allerdings zu schade, da sich ein Radiobastler mit Schwerpunkt
Telefunkengeräte der Nachkriegszeit darüber sicher freuen würde.

Gruss, MdB

von Jörg K. (Firma: privat) (winbear)


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Hiho,

zumindest die AF??? - betitelten Teile sind meines Wissens (ur)alte 
Germaniumtransistoren aus den 60érn/70ern.
Schau mal bei  alltransistors.com  nach.

Gruß

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Der 2N3704 trägt ja freundlicherweise auch noch einen Datecode ... und 
ja, 1967 wird es das Ding wohl tatsächlich schon gegeben haben.

Im "Transistor and Diode Databook 1st ed 1973" ist er drin, und das ist 
ja auch nur sechs Jahre jünger.

von Jeffrey L. (the_dude)


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Sieht ein wenig aus wie ein Urahnen der heutigen ICs...
(integris Circuitis neanderthalensis)

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Jeffrey L. schrieb:
> Sieht ein wenig aus wie ein Urahnen der heutigen ICs...

Nannte man dazumals durchaus so, als Unterscheidung diente dann
für das, was wir heute ausschließlich als IC ansehen, der Name
„Halbleiterblocktechnik“.

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