Forum: Offtopic PayPal - Geheuer oder nicht?


von Martin M. (silent_max)


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Weiß jetzt nicht, ob ich damit in "PC Hard- & Software" richtig liege 
...

Aber...

Hallo liebe Gemeinde...

Fast pünktlich zum Jahresende hin melde ich mich zurück... Unkraut 
vergeht nun mal leider nicht :surprised:

Weiß jetzt nicht, ob ich die Kategorie "Computertechnik" richtig 
getroffen habe...

Situation: Ich bin grad am Überlegen, bei PayPal einen Account zu 
erstellen, bin mir aber echt unsicher.

1. Ist es keine Bank, sondern ein Bezahldienst.

2. Der Käuferschutz bedeutet nicht, dass ich automatisch mein Geld 
zurück bekomme.

3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei

-> Datensicherheit im Bereich Online-Banking
-> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen 
Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss 
einzusehen, anzufordern oder zu speichern.

sehr große Fragezeichen.

4. Angeblich ist aber PayPal im Handelsregister von Dänemark 
registriert.

Ich wollte nur Fragen, ob diese meine Infos "richtig" sind oder was des 
gescheiteste ist?

Gruß

Max

von Klaus (Gast)


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Das gescheiteste ist eine eigene Bank.

von Michael U. (amiga)


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Hallo,

PayPal ist für mich ein Bezahldienst für kleinere Einkäufe irgendwo in 
der weiten Welt. "Kleinere" heißt für mich, es geht um Beträge, deren 
Verlust (egal aus welchen Gründen) mich nicht übermäßig ärgert.
PayPal hat eine SEPA-Lastschriftgenehmigung und der Kontostand dort ist 
0,00€.

Ob sich jemad dafür interessiert, wieviele Elektroniksachen ich kaufe 
und wo ist mir in diesem Fall egal. China-Kram usw. läßt sich so 
zumindest völlig problemlos bezahlen und wenn von da mal was nach 8 
Wochen (bisher 1x passiert) ist es recht egal wie man bezahlt hat.

Gruß aus Berlin
Michael

von Brater (Gast)


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PayPal ist wohl eigentlich eine Bank... wenn auch nicht im klassischen 
Sinne mit Girokonto usw.

Ja, es gibt immer mal diese Horrorgeschichten mit Paypal und plötzlichen 
Rückbuchungen, weil bestimmte Zahlungsforderungen nicht bedient werden 
usw...

Ich nutze Paypal über eine Kreditkarte. Falls da mal was dumm laufen 
sollte, kann ich es immer noch über die Kreditkarte rückbuchen lassen.

Bei der Bucht ist Paypal recht praktisch. Nahezu alle Chinabestellungen 
gehen darüber. Allerdings bestelle ich dort auch nur unterhalb der 
Zollgrenze, somit wäre ein eventueller Verlust noch verschmerzbar.

Klar, man sollte nicht blind alles darüber kaufen. Das ist sicherlich 
ebenso nicht optimal.

von Max M. (jens2001)


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Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren.
Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen.

von Hannes J. (pnuebergang)


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Martin M. schrieb:
> 3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei

Dein Vertragspartner ist PayPal in Luxemburg.

Luxemburg, beliebt bei Finanztricksern und Steuer-Umgehern aller Art. 
Einer jener Orte, wo man als Mafiosi, normaler Verbrecher, Diktator in 
Personalunion mit Massenmörder oder Steuerhinterzieher vertrauensvoll 
seine Bankgeschäfte abwickeln kann.

Dort hat PayPal sogar eine EU-weit geltende Banklizenz bekommen. Was 
nicht nur wegen der butterweichen Luxemburger Finanzaufsicht völlig egal 
ist, denn das Kerngeschäft von PayPal betrifft die Banklizenz nicht. 
Aber es macht sich gut in der Werbung.

> -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking

Kannst du vergessen. Gibt es nicht. PayPal Luxemburg listet für 
Deutschland brav auf geschlagenen 51 Seiten 
https://www.paypalobjects.com/webstatic/de_DE/ua/pdf/paypal_third_party_disclosure_list_as_of_july_1_2015.pdf 
die paar hundert externen Firmen auf, an die sie deine Daten je nach 
Lust und Laune weitergeben.

> -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen
> Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss
> einzusehen, anzufordern oder zu speichern.

Völlig egal. Deine Daten können bei mehreren hundert Firmen landen. Das 
ist so wie wenn sie ans Schwarze Brett gehängt werden. Die 
Wahrscheinlichkeit, dass alle Empfänger eine wasserdichte IT haben geht 
gegen Null. Gehe davon aus, dass alle Geheimdienste der Welt irgendwo 
das Schwarze Brett anzapfen können.

> sehr große Fragezeichen.

Kein Fragezeichen, siehe oben.

> 4. Angeblich ist aber PayPal im Handelsregister von Dänemark
> registriert.

Mag sein dass die auch in Dänemark registriert sind. In Deutschland 
bietet die

PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A.
22-24 Boulevard Royal
L-2449 Luxembourg

ihre Dienste an.

> Ich wollte nur Fragen, ob diese meine Infos "richtig" sind oder was des
> gescheiteste ist?

Ein Großteil deiner "Infos" sind falsch oder nicht relevant. Das Meiste 
hättest du mit ein bisschen googeln selber herausfinden können.

von michael_ (Gast)


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Martin M. schrieb:
> -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking
> -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen
> Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss
> einzusehen, anzufordern oder zu speichern.

Na und, das sind doch die Guten.
Und bei ebay sieht doch sowieso jeder, was du gekauft oder verkauft 
hast.
Und wenn du bei mir privat was auf Banküberweisung kaufst, dann hast du 
von mir den ebay-Name, meine Kontonummer und auch meinen Namen.
Da ist pay-pal anonymer.

von Rene H. (Gast)


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Paypal ist sauber. Sie buchen sofort zurück wenn man Einwände hat.

Grüsse,
René

von KK (Gast)


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Tipp: Für PP und andere Sachen einfach eine Prepaid-KK nutzen.

von Rene H. (Gast)


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Martin M. schrieb:
> 3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei
> -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking
> -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen
> Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss
> einzusehen, anzufordern oder zu speichern.

Meine Güte, willst Du eine Atombombe bestellen? Illegale P****s? Wenn 
nicht, kann es Dir wurscht sein was die NSA oder BND weiss.

von Michael B. (laberkopp)


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Max M. schrieb:
> Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren.
> Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen.

Das hindert einen natürlich nicht, sie trotzdem zu verkaufen,
das einzige was in der Wirtschaft unbegrenzt ist, ist die Gier.

Martin M. schrieb:
> 2. Der Käuferschutz bedeutet nicht, dass ich automatisch mein Geld
> zurück bekomme.

Nee, wenn du was gekauft hast, und die Ware erhalten hast,
ist es das Verkäufers gutes Recht, dein Geld zu behalten.

Martin M. schrieb:
> -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen
> Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss
> einzusehen, anzufordern oder zu speichern.

Glaubst du, die gucken in deine Banküberweisungen oder Kreditkartenkäufe 
nicht rein ? Wie naiv muss man sein...

von Jens B. (fernostler)


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Michael B. schrieb:
> Max M. schrieb:
>> Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren.
>> Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen.
>
> Das hindert einen natürlich nicht, sie trotzdem zu verkaufen,
> das einzige was in der Wirtschaft unbegrenzt ist, ist die Gier.

Das würde sie nichder hindert sie trotzdem zu verkaufen, aber tun sie 
das?

Bin seit gut 10 Jahren bei Paypal und bekomme auf der mail keine 
Werbung. Manchmal etwas von Paypal, aber das hält sich mit ca. 1x pro 
Monat in Grenzen.

Paypal ist schon sehr, sehr praktisch.

von Icke ®. (49636b65)


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Michael B. schrieb:
> Nee, wenn du was gekauft hast, und die Ware erhalten hast,
> ist es das Verkäufers gutes Recht, dein Geld zu behalten.

Im Prinzip ja. Aus Käufer-Perspektive ist Paypal ein feines Ding. 
Bezahlung in Sekunden und der Käuferschutz kann auch sehr nützlich sein, 
wenn die Ware nicht ankommt oder nicht i.O. ist. Vom Standpunkt des 
Verkäufers sieht es nicht ganz so rosig aus. Die Provision ist mit 2% 
schon recht happig und muß komplett vom Verkäufer getragen werden. Und 
der Käuferschutz geht häufig nach hinten los. Paypal prüft nämlich 
NICHT, ob die Rückabwicklung gerechtfertigt ist oder nicht. Auf 
Käuferseite gibt es genauso viele Verbrecher wie andersrum. Eine 
beliebte Masche ist bspw., gebrauchte, jedoch einwandfreie Artikel zu 
kaufen, gegen die eigenen defekten auszutauschen und dann bei Paypal 
wegen "Artikel entspricht nicht der Beschreibung" zu reklamieren. Ist 
mir dieses Jahr selbst passiert.

Fazit: Als Käufer ja zu Paypal, als Verkäufer nur, wenn es sich nicht 
vermeiden läßt.

von Jens B. (fernostler)


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Icke ®. schrieb:
> Paypal prüft nämlich
> NICHT, ob die Rückabwicklung gerechtfertigt ist oder nicht.

De Kunde kann aber auch ohne Grund zurückgeben.

Man sollte diese PP Funktion auch nicht überbewerten. Die Ruckbuchung 
kommt vielleicht alle 500 Transaktion einmal vor. Hängt natürlich auch 
mit den Produkten zusammen.

von Icke ®. (49636b65)


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Jan B. schrieb:
> De Kunde kann aber auch ohne Grund zurückgeben.

Das gilt aber nur für Käufe von gewerblichen Händlern. Bei mir war es 
ein Privatverkauf mit ausdrücklich ausgeschlossener Rücknahme.

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