Weiß jetzt nicht, ob ich damit in "PC Hard- & Software" richtig liege ... Aber... Hallo liebe Gemeinde... Fast pünktlich zum Jahresende hin melde ich mich zurück... Unkraut vergeht nun mal leider nicht :surprised: Weiß jetzt nicht, ob ich die Kategorie "Computertechnik" richtig getroffen habe... Situation: Ich bin grad am Überlegen, bei PayPal einen Account zu erstellen, bin mir aber echt unsicher. 1. Ist es keine Bank, sondern ein Bezahldienst. 2. Der Käuferschutz bedeutet nicht, dass ich automatisch mein Geld zurück bekomme. 3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss einzusehen, anzufordern oder zu speichern. sehr große Fragezeichen. 4. Angeblich ist aber PayPal im Handelsregister von Dänemark registriert. Ich wollte nur Fragen, ob diese meine Infos "richtig" sind oder was des gescheiteste ist? Gruß Max
Hallo, PayPal ist für mich ein Bezahldienst für kleinere Einkäufe irgendwo in der weiten Welt. "Kleinere" heißt für mich, es geht um Beträge, deren Verlust (egal aus welchen Gründen) mich nicht übermäßig ärgert. PayPal hat eine SEPA-Lastschriftgenehmigung und der Kontostand dort ist 0,00€. Ob sich jemad dafür interessiert, wieviele Elektroniksachen ich kaufe und wo ist mir in diesem Fall egal. China-Kram usw. läßt sich so zumindest völlig problemlos bezahlen und wenn von da mal was nach 8 Wochen (bisher 1x passiert) ist es recht egal wie man bezahlt hat. Gruß aus Berlin Michael
PayPal ist wohl eigentlich eine Bank... wenn auch nicht im klassischen Sinne mit Girokonto usw. Ja, es gibt immer mal diese Horrorgeschichten mit Paypal und plötzlichen Rückbuchungen, weil bestimmte Zahlungsforderungen nicht bedient werden usw... Ich nutze Paypal über eine Kreditkarte. Falls da mal was dumm laufen sollte, kann ich es immer noch über die Kreditkarte rückbuchen lassen. Bei der Bucht ist Paypal recht praktisch. Nahezu alle Chinabestellungen gehen darüber. Allerdings bestelle ich dort auch nur unterhalb der Zollgrenze, somit wäre ein eventueller Verlust noch verschmerzbar. Klar, man sollte nicht blind alles darüber kaufen. Das ist sicherlich ebenso nicht optimal.
Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren. Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen.
Martin M. schrieb: > 3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei Dein Vertragspartner ist PayPal in Luxemburg. Luxemburg, beliebt bei Finanztricksern und Steuer-Umgehern aller Art. Einer jener Orte, wo man als Mafiosi, normaler Verbrecher, Diktator in Personalunion mit Massenmörder oder Steuerhinterzieher vertrauensvoll seine Bankgeschäfte abwickeln kann. Dort hat PayPal sogar eine EU-weit geltende Banklizenz bekommen. Was nicht nur wegen der butterweichen Luxemburger Finanzaufsicht völlig egal ist, denn das Kerngeschäft von PayPal betrifft die Banklizenz nicht. Aber es macht sich gut in der Werbung. > -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking Kannst du vergessen. Gibt es nicht. PayPal Luxemburg listet für Deutschland brav auf geschlagenen 51 Seiten https://www.paypalobjects.com/webstatic/de_DE/ua/pdf/paypal_third_party_disclosure_list_as_of_july_1_2015.pdf die paar hundert externen Firmen auf, an die sie deine Daten je nach Lust und Laune weitergeben. > -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen > Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss > einzusehen, anzufordern oder zu speichern. Völlig egal. Deine Daten können bei mehreren hundert Firmen landen. Das ist so wie wenn sie ans Schwarze Brett gehängt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Empfänger eine wasserdichte IT haben geht gegen Null. Gehe davon aus, dass alle Geheimdienste der Welt irgendwo das Schwarze Brett anzapfen können. > sehr große Fragezeichen. Kein Fragezeichen, siehe oben. > 4. Angeblich ist aber PayPal im Handelsregister von Dänemark > registriert. Mag sein dass die auch in Dänemark registriert sind. In Deutschland bietet die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A. 22-24 Boulevard Royal L-2449 Luxembourg ihre Dienste an. > Ich wollte nur Fragen, ob diese meine Infos "richtig" sind oder was des > gescheiteste ist? Ein Großteil deiner "Infos" sind falsch oder nicht relevant. Das Meiste hättest du mit ein bisschen googeln selber herausfinden können.
Martin M. schrieb: > -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking > -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen > Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss > einzusehen, anzufordern oder zu speichern. Na und, das sind doch die Guten. Und bei ebay sieht doch sowieso jeder, was du gekauft oder verkauft hast. Und wenn du bei mir privat was auf Banküberweisung kaufst, dann hast du von mir den ebay-Name, meine Kontonummer und auch meinen Namen. Da ist pay-pal anonymer.
Paypal ist sauber. Sie buchen sofort zurück wenn man Einwände hat. Grüsse, René
Martin M. schrieb: > 3. Hauptsitz in San José, Kalifornien, also sind bei > -> Datensicherheit im Bereich Online-Banking > -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen > Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss > einzusehen, anzufordern oder zu speichern. Meine Güte, willst Du eine Atombombe bestellen? Illegale P****s? Wenn nicht, kann es Dir wurscht sein was die NSA oder BND weiss.
Max M. schrieb: > Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren. > Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen. Das hindert einen natürlich nicht, sie trotzdem zu verkaufen, das einzige was in der Wirtschaft unbegrenzt ist, ist die Gier. Martin M. schrieb: > 2. Der Käuferschutz bedeutet nicht, dass ich automatisch mein Geld > zurück bekomme. Nee, wenn du was gekauft hast, und die Ware erhalten hast, ist es das Verkäufers gutes Recht, dein Geld zu behalten. Martin M. schrieb: > -> Seit dem Patriot Act der USA (2001) ist es für alle US-amerikanischen > Geheimdienste möglich, alle PayPal-Daten ohne richterlichen Beschluss > einzusehen, anzufordern oder zu speichern. Glaubst du, die gucken in deine Banküberweisungen oder Kreditkartenkäufe nicht rein ? Wie naiv muss man sein...
Michael B. schrieb: > Max M. schrieb: >> Paypal verdient sein Geld mit den Tansaktionsgebühren. >> Die haben es garnicht nötig deine Daten zu verkaufen. > > Das hindert einen natürlich nicht, sie trotzdem zu verkaufen, > das einzige was in der Wirtschaft unbegrenzt ist, ist die Gier. Das würde sie nichder hindert sie trotzdem zu verkaufen, aber tun sie das? Bin seit gut 10 Jahren bei Paypal und bekomme auf der mail keine Werbung. Manchmal etwas von Paypal, aber das hält sich mit ca. 1x pro Monat in Grenzen. Paypal ist schon sehr, sehr praktisch.
Michael B. schrieb: > Nee, wenn du was gekauft hast, und die Ware erhalten hast, > ist es das Verkäufers gutes Recht, dein Geld zu behalten. Im Prinzip ja. Aus Käufer-Perspektive ist Paypal ein feines Ding. Bezahlung in Sekunden und der Käuferschutz kann auch sehr nützlich sein, wenn die Ware nicht ankommt oder nicht i.O. ist. Vom Standpunkt des Verkäufers sieht es nicht ganz so rosig aus. Die Provision ist mit 2% schon recht happig und muß komplett vom Verkäufer getragen werden. Und der Käuferschutz geht häufig nach hinten los. Paypal prüft nämlich NICHT, ob die Rückabwicklung gerechtfertigt ist oder nicht. Auf Käuferseite gibt es genauso viele Verbrecher wie andersrum. Eine beliebte Masche ist bspw., gebrauchte, jedoch einwandfreie Artikel zu kaufen, gegen die eigenen defekten auszutauschen und dann bei Paypal wegen "Artikel entspricht nicht der Beschreibung" zu reklamieren. Ist mir dieses Jahr selbst passiert. Fazit: Als Käufer ja zu Paypal, als Verkäufer nur, wenn es sich nicht vermeiden läßt.
Icke ®. schrieb: > Paypal prüft nämlich > NICHT, ob die Rückabwicklung gerechtfertigt ist oder nicht. De Kunde kann aber auch ohne Grund zurückgeben. Man sollte diese PP Funktion auch nicht überbewerten. Die Ruckbuchung kommt vielleicht alle 500 Transaktion einmal vor. Hängt natürlich auch mit den Produkten zusammen.
Jan B. schrieb: > De Kunde kann aber auch ohne Grund zurückgeben. Das gilt aber nur für Käufe von gewerblichen Händlern. Bei mir war es ein Privatverkauf mit ausdrücklich ausgeschlossener Rücknahme.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.