Diese Ultraschallsensoren sind Piezowandler. Ließ dich mal durch die
Datenblätter von handelsüblichen Sensoren (gibts bei den Händlern zu
kaufen), damit du einen Überblick über deren Parameter bekommst. Der
resultierende Schalldruckpegel hängt direkt mit der angelegten Spannung
zusammen und bei diesen automotiven Sensoren sind meist Spannungen um
die 100V zu erwarten.
Am reflektierten Signal wirst du übrigens nicht viel filtern oder
invertieren(?) müssen. Die Information wird ja nur über die Laufzeit
zwischen Anregung und Echo kodiert, daher musst du das Signal nur
irgendwie detektieren. Da aber die Spannung und der Schalldruckpegel
zusammenhängen, kann da beim Echo auch eine höhere Spannung rauskommen,
je nachdem wie nahe das Echo reflektiert wurde. Dh die erste Stufe zum
detektieren muss so ausgelegt sein, dass du mit diesen Spannungen
umgehen kannst und einen nachgeschalteten OPV (evtl. 40kHz Bandpass)
nicht zerstörst.
Normalerweise kommt man an die Kabel solcher Sensoren ja recht leicht
ran. Dann kannst du mit einem Oszi das ganze mal ausmessen... um das
wirst du sowieso nicht herumkommen, wenn du das Datenblatt für diesen
Sensor nicht hast.
Es gibt da übrigens normalerweise sehr viel Literatur dazu. Soweit ich
weiß ist der Winner ("Handbuch Fahrerassistenzsysteme") ein Standardwerk
dazu und sollte in einer Unibilbiothek schon zu finden sein...