Forum: Offtopic Projekt Cansat


von Mc L. (arabina)


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Hallo Microcontroller Dudes!

Lieber Community! Ich habe ein Projekt zu realisieren (CANSAT).
Es soll eine schützende Box hergestellt werden, in der sich ein 
Mikrocontroller befindet, der verschiedene Messdaten erfasst. Während 
des freien Falles, werden die Daten über Radiowellen an eine 
Bodenstation gesendet und ausgewertet. Die Entfernung zwischen Sender 
und Empfänger kann bis zu 1 km betragen. Der Mikrocontroller beinhaltet 
folgende Sensoren:

•  Temperatursensor
•  Gyrosensor
•  Drucksensor
•  Beschleunigungssensor

Hierbei wollte ich fragen ob jemand Lust hätte mir bei diesem Projekt zu 
unterstützen ?
Natürlich ist verständlich, dass Zeit Geld kostet und derjenige der mich 
hierbei unterstützen kann wird einen  Honorar erhalten!

MfG Simon Widner

von A. Horn (Gast)


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Was ist eine "schützende Box"?
Was existiert schon alles? Wurden die Komponenten
(wie z.B. das Funkmodul) schon ausgewählt oder ist dies
erst noch zu tun?
Wie oft sollen welche Werte übertragen werden?

von Mc L. (arabina)


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Also wir haben uns für einen PIC Microcontroller entschieden. Die 
Bauteile sind alle schon gekauft worden.

Bodenstation
•  900MHz Duck Antenna RP-SMA
•  SparkFun XBee Explorer USB
•  XBee Series 2

Xbee im Dosensatellit
•  XBee Series 2
•  Breakout Board for XBee Module

Sensoren + GPS-Modul

GPS-Modul
•  Adafruit Ultimate GPS Breakout - 66 channel w/10 Hz

Durck/temp/feuchte sensor
•  BME280 I2C oder SPI Drucksensor Temperatur Luftfeuchtigkeit
Gyro-beschleunigungssensor
•  MPU-6050-Modul 3-Achsen-analoge Gyro-Sensor + 
Beschleunigungssensor-Modul für MPU 6050

Microcontroller

PIC16F689 oder...

Akku
Akkupack Lipo Star Turbo 360mAh  2S  7,4V / 25C




Im hauptsächlichen benutzen wir einen Microcontroller um von Sensoren 
Daten abzufragen. Wir haben 2 Funkmodule gekauft. (XBEE Series 2) Eins 
der Funkmodule befindet sich in der Dose ( Die Dose lassen von einer 
gewissen Höhe runterfallen um Messwerte  zu erfassen). Während der 
Flugzeit sollen Die Daten an eine Bodenstation geschickt werden, wo sich 
das zweite Funkmodul befindet. Paralel dazu sollte sich auf der Platine 
noch eine Speicherkarte befinden, damit man die Messwerte die vom 
Microcontroller bzw. von den Sensoren kommen, noch zusätzlich auf dieser 
Speicherkarte sichern kann, falls die Funkverbindung nicht klappt.

Leider bin ich nicht der beste Programmierer und brauche deshalb auf 
diesem Gebiet Unterstützung.

-Mikrocontrollerkonfiguration
-Die Sensoren mit dem Microcontroller zu verbinden (I2C Protokoll)
-Gps Modul initializieren + verbinden


Danke für Ihre Unterstützung

von Sven (Gast)


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Hallo zusammen,

wenn ihr alles schon ausgewählt habt, aber jetzt auf einmal keine Ahnung 
habt, könnt ihr eigentlich nur eines tun: Alles über Bord werfen!

Gebt die Aufgabe einem Profi! Jemand, der sich mit Mikrocontrollern und 
Funk hervorragend auskennt und lasst ihn die Komponenten wählen.

Dann gehört auch ein entsprechendes Projekt realistisch geplant mit 
entsprechenden Zwischenzielen / Meilensteinen. Wenn Euch dann 50 kEUR 
oder mehr immer noch nicht zu viel sind, kann der Entwickler Euch das 
dann umsetzen.

Alles andere ist Augenwischerei!

Viele Grüße!

Sven

von Cyblord -. (cyblord)


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Ah so, mal wieder von der HTL. Das erklärt so einiges.

von Dr. Sommer (Gast)


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Einem "erfahrenen" Programmierer einen antiken schwachbrüstigen 8Bit 
Mikrocontroller vorsetzen und sagen "macht mal", darüber freut der sich. 
Lasst dem armen doch wenigstens die Wahl wenn er den programmieren soll, 
dann nimmt er sich was angenehmeres wie ARM. Da das Projekt nach 
Einzelstück klingt machen die paar Euro mehr auch nichts aus, falls 
überhaupt.

von Purzel H. (hacky)


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Das fehlen noch ein paar angaben. Die bisherigen machen keinen Sinn.

Im freien Fall ist die Beschleunigung eigentlich Null, ausser :
- Koerper mit Luftwiderstand

Im freien Fall braucht man eigentlich keinen Gyro, ausser :
- Ein asymmetrischer Koerper mit Luftwiderstand

Weshalb wollte man waehred den 15 sekunden fuer 1000m Sekunden Werte 
abfragen wenn man sie besser aufzeichnet?

Was auch immer man senden wollte, die Batterie ist rabiat 
ueberdimensioniert.

Ich denk auch, das Projekt ist ueberzogen, gebt es auswaerts. Wieviel es 
auch immer kostet.

von Stefan (Gast)


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Der µC könnte was klein sein, vom
Speicher her. Es sei denn ihr programmiert
in Assembler. Sonst könnte es knapp werden.

von Cyblord -. (cyblord)


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Siebzehn F. schrieb:

> Ich denk auch, das Projekt ist ueberzogen, gebt es auswaerts. Wieviel es
> auch immer kostet.

Sagt mal kapiert ihr das nicht? Der Typ kommt von der HTL, das ist eine 
Abschlussarbeit oder so was ähnliches. Das kann man nicht auslagern.

von tim (Gast)


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Also GPS, Temp, Druck, feuchtigkeit und Funk hab ich an nm Arduino. Geht 
zimlich fix und man ist unter 20 Euro dabei. Akku nicht eingerechnet
Läuft hier ganz gut

von duck (Gast)


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900mhz ist nur in Amerika sowie Australien und mit eingeschränkter 
Frequenz und Löwe in England erlaubt.
Der Drucksensor muss auch recalkbriert werden, da unter 26 grad bzw 0 
grad keine Kalibrationswerte vorhanden sind.

von Georg G. (df2au)


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Wie gross ist eigentlich die Zeitkonstante des Temperaturfühlers? Wenn 
der in den paar Sekunden einige halbwegs zuverlässige Werte ausgeben 
soll, muss der schon verdammt schnell sein.

Vielleicht kann der TO mal den tieferen Sinn des Experiments erklären. 
Momentan macht die Beschreibung keinen Sinn, nicht mal als 
Abschlußarbeit an der HTL.

von Purzel H. (hacky)


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Ich denk nicht, dass es eine Abschlussarbeit an einer HTL sein kann. 
Denn dort wuerde das Lesen der Datenblaetter von I2C Sensoren, resp GPS, 
erwartet werden koennen.

von Cyblord -. (cyblord)


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Siebzehn F. schrieb:
> Ich denk nicht, dass es eine Abschlussarbeit an einer HTL sein kann.
> Denn dort wuerde das Lesen der Datenblaetter von I2C Sensoren, resp GPS,
> erwartet werden koennen.

Guter Witz. Jede Woche schlägt hier ein angehender HTL-"Ingenieur" auf 
dessen überragenden Kenntnisse einfach nur haarsträubend sind.
Von Datenblättern haben die noch nie was gehört.

Und jetzt hat der TE schnell mal seinen Namen geändert und bei Firma das 
vorherige "HTL" entfernt. Ist es Scham?

von Vn N. (wefwef_s)


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Cyblord -. schrieb:
> Guter Witz. Jede Woche schlägt hier ein angehender HTL-"Ingenieur" auf
> dessen überragenden Kenntnisse einfach nur haarsträubend sind.
> Von Datenblättern haben die noch nie was gehört.

Naja, wenigstens von Google hat man dort schon was gehört:
http://www.esa.int/Education/CanSat
So viel zur Abschlussarbeit.

von Cyblord -. (cyblord)


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vn n. schrieb:

> Naja, wenigstens von Google hat man dort schon was gehört:
> http://www.esa.int/Education/CanSat
> So viel zur Abschlussarbeit.

Jeder kann was...

Und so viel zum Thema: An einen Profi vergeben. Das geht nämlich bei 
einem Wettbewerb genau so schlecht wie bei einer Abschlussarbeit. 
Zumindest nicht offiziell.

Und ein Wettbewerb ist ja noch schlimmer und demütigender. Man will 
nicht irgendwo bestehen oder eine gute Note, man will gegen andere 
antreten und dabei bemüht man ein Forum weil man nicht mal die 
Grundlagen beherrscht. Herrlich. Ich mag die Jungs von der HTL. Ganz 
ehrlich. Wenigstens kommt von da keine Konkurrenz.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Cansat. Ein hoechst anspruchsvolles Projekt. Ist ohne Anleitung und 
Hilfe von Profis nicht durchzufuehren. Nur schon die Kommunikation. 
Irgednwie soll das Ding langsam, zwischen 6 und 11m/s herunterkommen. 
Also mit einem Fallschirm oder gleiten. Dh es gibt ein oben/unten. Die 
Antenne muss natuerlich nach unten abstrahlen. Aber nicht als 
senkrechter Dipol, der hat eine unguenstige Charakteristik. Eher als 
horizontaler Dipol. Dafuer muss der Transceiver am Boden zirkular 
polarisiert sein.

Zum Glueck ist die Hoehe, und somit die Distanz limitiert, daher 
benoetigt so ein Projekt keine allzu grosse Rechweite.

Ich denke der Betreuer muss das Datenblatt lesen, verstehen, und das 
Ding zusammenstoepseln. Die Kinder schaffen das nicht.


Nebenbei : Deadline for proposals 13.Dez.2015

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