Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Suche DHCP Server Möglichkeit.


von Sven (Gast)


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Hallo miteinander.

Ich ab da mal ein Problemchen. Mein Heimnetzwerk wächst und gedeiht. Es 
sind zurzeit rund 30 Geräte fest verkabelt und diverse noch über zwei 
wlan's.

Nun ist gerade mal wieder mein Router abgestürzt und hat danach die DHCP 
Ip's neu verteilt. Das führte zu einigen Fehlern und ich musste einige 
Geräte erst wieder suchen.

Nun bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit allen Geräten über die 
Mac eine feste Ip zuzuweisen. Leider kommt mein Router dazu nicht in 
frage da er nur maximal 10 Geräte zuweisen kann und leider öfter mal was 
vergisst.

Was gibt es so an Geräte (Möglichst kein Pc) welche als DHCP Server 
ordentlich einzustellen und brauchbar sind?

von Karl M. (Gast)


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Vielleicht kennst Du dich mit RaPi aus, dann kann man diesen als DHCP 
Server und mit weiteren Serverdiensten einrichten.

Sonst nimm einen anderen Router, der die Probleme nicht zeigt.

von Markus F. (mfro)


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Wenn dein Router (sowieso) 'ne Macke hat, dann liegts doch nahe, den 
auszutauschen?

Der Router ist das dafür am besten geeignete Gerät. Der ist ohnehin 
immer an (kein zusätzlicher Stromverbrauch) und können sollte er das 
sowieso (ist ja kein Hexenwerk). Soweit ich weiß, ist die Anzahl an fest 
zugeordneten IP-Adressen bei den Fritzboxen (zumindest den neueren) 
nicht begrenzt.

Wenn's denn unbedingt was anderes sein soll: die meisten Home-Raids 
(Synology, Buffallo) bringen ein embedded Linux mit und können das darum 
genauso.

von Poster (Gast)


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Was spricht dagegen die IPs fest zu vergeben?

von IP-Minister (Gast)


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Die Router von Mikrotik sind preiswert und gut zu konfigurieren. Inform 
von Routerboard sogar bastlerkompatibel.

http://routerboard.com

von Thomas (kosmos)


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TP-Link Router kann ich empfehlen bei einigen Modellen kann man auch 
DD-WRT drauf spielen, da gibt dann Spielereien wie Gastnetzwerk...

von (prx) A. K. (prx)


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Bei Routern mit Kontakt zur Aussenwelt (z.B. WLAN) sollte man darauf 
achten, inwieweit und wie schnell Firmware-Updates erfolgen. Bugs hat 
jeder, aber nicht jeder Hersteller liefert Updates.

von Micha (Gast)


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Markus F. schrieb:
> Soweit ich weiß, ist die Anzahl an fest
> zugeordneten IP-Adressen bei den Fritzboxen (zumindest den neueren)
> nicht begrenzt.

Ich finde die Netzwerkverwaltung in den AVM-Produkten sehr 
unkomfortabel. Vor allem wenn man mal, aus welchen Gründen auch immer, 
was ändern möchte: man kann die IPs nicht neu vergeben, sondern muss das 
entsprechende Gerät löschen und anschließend eine neue IP für die MAC 
vergeben.

Ich habe seit kurzem einen Netgear WNR3500L v2 und habe dort Tomato 
geflasht, da die originale Netgear-Firmware fast nichts kann. Im 
Vergleich zur Fritz!Box ist die Netzwerkverwaltung dort um Welten 
komfortabler und auch sonst kann man quasi alles einstellen. Einzig die 
WLAN-Sendeleistung könnte besser sein, wobei dort U.FL-Stecker verbaut 
sind und man daher mit den Antennen spielen kann.

von Peter II (Gast)


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Wozu brauchst du feste IPs?

Warum kannst du nicht eine Namensauflösung verwenden? Vielen Router geht 
das.

[Gerätename].Fritz.box

von Micha (Gast)


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Naja ich gewähre nur einem bestimmten IP-Bereich Zugriff auf das NAS, 
während aber alle Geräte im selben Netz sind. Zugegeben bin ich kein 
Profi was die Konfiguration angeht. Man könnte das sicher auch anders 
lösen, für mich war es aber die naheliegende Lösung.

Der TO hat ja auch ähnliches vor, wenn ich das richtig verstanden habe.

von Peter II (Gast)


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Micha schrieb:
> Naja ich gewähre nur einem bestimmten IP-Bereich Zugriff auf das NAS,
> während aber alle Geräte im selben Netz sind. Zugegeben bin ich kein
> Profi was die Konfiguration angeht. Man könnte das sicher auch anders
> lösen, für mich war es aber die naheliegende Lösung.

und vor was soll das schützen? IPs kann man jederzeit "fälschen". Also 
als Sicherheit sie sind nicht sinnvoll.

Man macht sich dabei nur selber Arbeit und das eigentliche Ziel wird 
nicht erreicht.

von Micha (Gast)


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Egtl. will ich nur Hausgästen nicht per se Zugriff gewähren. Dafür 
reicht es allemal. Schon klar, dass man die Maßnahmen mit genug Energie 
und Interesse umgehen kann.

von Thomas (kosmos)


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bei DD-WRT kann man den NAS Zugriff mittels Benutzernamen und Passwort 
eingrenzen oder man sperrt eben die entsprechenden Port für bestimmte IP 
Bereiche.

von Micha (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> man sperrt eben die entsprechenden Port für bestimmte IP
> Bereiche.

Oder man sperrt eben entsprechende IP-Bereiche komplett...

von Thomas (kosmos)


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beim Gastzugang ist es zudem egal weil Gäste keinen Zugriff aufs NAS 
haben.

von Micha (Gast)


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OK, bei mir sind Router und NAS zwei eigenständige Geräte.

von c.m. (Gast)


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dnsmasq auf einem deiner geräte, oder einem kleinstrechner.
ist dhcp und dns in einem, unbekannte namen werden weitergereicht an 
andere (internet) dns.
dhcp-ranges können frei vergeben werden, und/oder ip's basierend auf 
client-mac.

von Micha (Gast)


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c.m. schrieb:
> dnsmasq auf einem deiner geräte, oder einem kleinstrechner.

Ist ebenfalls in Tomato integriert.

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