Gast
#4400011
Hallo ! Bei einem ungeregelten Vorwärtskonverter will ich 48V auf galvanisch getrennte 48V konvertieren. Dabei verwende ich eine H-Brücke in Standardtopologie. Der Duty Cycle ist etwa 95%. Sekundär habe ich 2 Wicklungem mit Mittelpunktanzapfung, deren Spannungen ich gleichrichte und glätte. Die Schaltung ist entsprechend dem rechten Teil des angefügten Bildes - aber zunächst ohne die Drossel. Den Ansteuerteil bitte ignorieren - ich verwende einen integrierten Gate-Treiber. Die 100k ganz rechts bitte wegdenken. die sind nur zur Simulation. Leider beobachte ich (sowohl in Simulation wie auch Praxis) große Überschwinger, die fast das doppelte der Brückenspannung ausmachen. Diese gehen auf die Streuinduktivität des Übertragers zurück.Der Koppelfaktor ist ca 0.995 (laut Hersteller). Da der Gleichrichter den Spitzenwert gleichrichtet, habe ich ausgangsseitig nicht meine 48V, sondern viel viel mehr. Auch bei Belastung bricht die zu hohe Spannung nicht ein. Diverse Snubber an den Dioden dämpfen zwar, führen aber dennoch zu Überschwingern. Abhilfe: Längsdrossel 470uH , um die Spannung zu glätten. Das wäre genau die Standardtopologie eines geregelten Durchflusswandlers: Ua = Ui * D Es funktioniert grundsätzlich tadellos, nur ist die Topologie nicht Null-Last-fähig. Das ist auch klar, denn der Strom durch die Drossel ist Sägezahnförmig mit einem Grundanteil. Wenn der Grundanteil Null ist (Leerlauf), so entsteht ein lückender Betrieb und die Ausgangsspannung wird deutlich größer (zu groß). Was kann man da tun? Würde mich über Tipps freuen ! Danke und Grüße, Michael

