Hi, ich habe in meiner Schaltung ein Digitalen Teil (Mikrocontroller, Speicher und diverse Schalt IC's) und einen Analogen Teil (AD Wandler über SPI Bus). Sollte ich da nicht die GND und VCC trennen um Störungen auf den Analogen teil zu vermeiden? Wenn ja wie mache ich das am besten gibt es da schon fertige Lösungen? Für Vorschläge wäre ich euch sehr dankbar. Gruß Stefan
Deswegen haben die Hersteller ja auch Layoutvorschriften. Eine galvanische Trennung macht Sinn wenn auf verschiedenen Potentialen gemessen werden muss. Allenfalls sollte man sich mit den ueblicherweise differentiellen Eingaengen eines ADC vertraut machen. Die sind genau deswegen differentiell, um Stoerungen zu entfernen.
@ Stefan (Gast) >ich habe in meiner Schaltung ein Digitalen Teil (Mikrocontroller, >Speicher und diverse Schalt IC's) und einen Analogen Teil (AD Wandler >über SPI Bus). So wie tausende andere Platinen auch. >Sollte ich da nicht die GND und VCC trennen um Störungen auf den >Analogen teil zu vermeiden? Räumlich ja, galvanisch ala Optokoppler nein. Ein gefilterte Stromversorgung für den Analogteil ist sinnvoll. Eine durchgehende Massefläche ist zu 99% der richtige Ansatz.
Über meinen Fühler der mehrere Meter weit weg ist, schleppe ich ja meine Masse um die Welt. Das ist doch nicht gut für meine Schaltung oder? Gruß Stefan
Falk B. schrieb: > Eine durchgehende Massefläche ist zu 99% der richtige Ansatz. Bei gemischt analogen - digitalen Schaltungen kann das sehr falsch sein. Da liegt man meist mit getrennten Massen für beide Teile besser, die dann nur an einer einzigen (sinnvoll ausgesuchten) Stelle verbunden sind.
@ H.Joachim Seifert (crazyhorse) >> Eine durchgehende Massefläche ist zu 99% der richtige Ansatz. >Nein. Überzeugendes Argument!
H.Joachim S. schrieb: > Falk B. schrieb: >> Eine durchgehende Massefläche ist zu 99% der richtige Ansatz. > > Nein. Doch! Genauso überzeugend :-)
Naja, zumindest genausogut wie zu behaupten, in 99% der Fälle sei eine duchgehende Massefläche die beste Lösung. Genaugenommen ist das nie die optimale Lösung, allerdings trotzdem meist ausreichend. Selbst bei einfachen digitalen Schaltungen sollte man z.B. die Masseanschlüsse von ICs nicht direkt anschliessen, sondern erst zum Stützkondensator, dann an die Massefläche. Richtig lustig wirds, wenn analoge und digitale Schaltungsteile vorhanden sind. Die beiden Massen liegen zwar i.a. auf gleichem Potential, treffen sich aber nur an einem Punkt. Idealerweise dort, wo keine nennenswerten Ströme fliessen. Aber das weisst du doch eigentlich alles.
>> Nein. HildeK schrieb: > Doch! Ohhhh! https://www.youtube.com/watch?v=w4aLThuU008 MfG Paul Georg G. schrieb: > Da liegt man meist mit getrennten Massen für beide Teile besser, die > dann nur an einer einzigen (sinnvoll ausgesuchten) Stelle verbunden > sind. Davon bin ich auch ein großer Fan.
Stefan schrieb: > einen Analogen Teil (AD Wandler über SPI Bus Das ist kein "analoger Teil", denn dieser GND vom ADC ist gleichzeitig analog und digital. Ich baue meine Layouts so auf, dass ich mit einer durchgehenden Massefläche starte, dann alles so platziere, dass die Leistungsströme nicht quer durch den digitalen Bereich oder durch den analogen mV-Teil durchfließen. Und ganz zum Schluss mache ich in diese Massefläche gezielte Einschnitte, um dem Strom en letzten "Schubs" zu geben. Dabei achte ich darauf, dass keine "schnellen" Signale diese Einschnitte queren. Denn sonst muss der hochfrequente Rückstrom dieser Signale einen Umweg entlang des Einschnitts machen. Und "Umweg" bedeutet "Einkopplung" und "Störstrahlung"...
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