IR Kamera Auslöser mit Arduino

Gast #4411930
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Hallo beisammen.
Ich (totaler Elektronik Anfänger) bastle gerade einen Infrarot Auslöser 
für meine Kamera: Arduino schickt die Signale über einen 220 Ohm 
Widerstand an eine IR-LED und die Kamera löst aus. Super!
Problem: die Reichweite ist auf ca 1m begrenzt.
Lasse ich den Widerstand weg, funktioniert es aus größerer Entfernung 
(aber vermutlich nicht lange ...).
Ich hab hier gelesen, dass ich der LED anstatt meiner ~20mA ruhig 0.5A 
zumuten könnte. Wäre das ok, wenn ich einfach einen kleineren Widerstand 
rein hängen würde? Die meisten Beispiele, welche ich im Netz finde, 
bauen immer noch Transistoren mit ein, mE benötige ich die hier nicht, 
oder doch?
Vielen Dank, falls wer Lust u Zeit hat mir zu helfen.
#4411939
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Hallo,

schau Dir im Datenblatt des µC, der auf Deinem Arduino verbaut ist, die 
maximal zulässigen Ströme für ein PortPIN an.
Schau Dir im Datenblatt Deiner IR-LED die maximal zulässigen Ströme an.
Rechne Dir den passenden minimalen Vorwiderstand aus.
Willst Du mehr, wirst Du einen Treibertransistor nicht drumrum kommen.
Natürlich kann man einen µC auch überlasten die IR-LED auch, wenn man 
den Strombegrenzungswiderstand "einspart".
Ist dann eben eine Frage der Zeit, wann wer dabei aufgibt.

Ob "Deines Erachtens" also mit der Relität zusammenpasst, muß Du 
rausfinden.

In der Elektronik wie auch anderswo zählt mE wenig, meinens Erachtens 
hätte man diese Kurve mit 90 schaffen müssen. ;-)

Gruß aus Berlin
Michael
Gast #4411946
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Hallo,

Vorsichtig gesagt, es kommt drauf an.

- Wie viel verträgt die LED (Datenblatt) im Dauerbetrieb/Impulsbetrieb?
Das sind die Maximalangaben unter denen man bleiben sollte.

- Wie sieht Dein Signal aus das über die LED gesendet wird?
Es ist ein Unterschied ob es einzelne, kurze Impulse oder Dauerlicht 
ist.
Der Mittelwert der Impulse sollte nicht über den im Dauerbetrieb 
angegebenen Maximalstrom der LED gehen.

- Wie viel mA verträgt der Ausgang des Arduinos?
Der Ausgang darf nicht überlastet werden. Daher hier besser eine
entsprechende Transistorschaltung einbauen.
Gast #4411951
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Hallo,
@amiga hat im Grunde Recht, aber...

was ist wenn man 3-4 oder mehrere Arduino Ausgänge paralell
ansteuert (im Code) und jeden Ausgang über einzelne
Widerstände zum IRLED führt?

Erhöht sich dann die Strombelastbarkeit?

Auf diese Weise könnte Barney sehr eibfach stärkere Impulse
bekommen.

Was meinen die Fachleuchte dazu ?

Gruß!
Gast #4411955
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Michael U. schrieb:
> schau Dir im Datenblatt des µC, der auf Deinem Arduino verbaut ist, die
> maximal zulässigen Ströme für ein PortPIN an.
> Schau Dir im Datenblatt Deiner IR-LED die maximal zulässigen Ströme an.
> Rechne Dir den passenden minimalen Vorwiderstand aus.

hört sich logisch an.

> In der Elektronik wie auch anderswo zählt mE wenig, ...

darum frag ich ja, damit aus Vermutung Verständnis wird ;)

Hast mir viel geholfen, danke!
Gast #4411962
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JoJoBa schrieb:
> was ist wenn man 3-4 oder mehrere Arduino Ausgänge paralell
> ansteuert (im Code) und jeden Ausgang über einzelne
> Widerstände zum IRLED führt?
>
> Erhöht sich dann die Strombelastbarkeit?

Der µC im Arduino hat 2 Angaben zur Belastbarkeit(Datenblatt). Die des 
einzelnen Ports und die des gesamten µC. Beide sollten nicht 
überschritten werden.
Solange dann der Code keine Kurzschlüsse erzeugt(oder die Widerstände 
dies innerhalb der Portbelastbarkeit begrenzen) sehe ich keinen Grund 
warum nicht.
Gast #4411964
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Blinky schrieb:
> - Wie sieht Dein Signal aus das über die LED gesendet wird?
> Es ist ein Unterschied ob es einzelne, kurze Impulse oder Dauerlicht
> ist.
> Der Mittelwert der Impulse sollte nicht über den im Dauerbetrieb
> angegebenen Maximalstrom der LED gehen.

Sind nur sehr kurze Impulse mit Millisekunden - Bereich

> - Wie viel mA verträgt der Ausgang des Arduinos?
> Der Ausgang darf nicht überlastet werden. Daher hier besser eine
> entsprechende Transistorschaltung einbauen.

Danke, jetzt hab ich den Sinn und Zweck dieser Transistor Schaltung in 
einigen Beispielen verstanden.
Sorry für meine eigentlich dumme Frage, ist mein erstes Experiment und 
ich bin jungfräulicher Anfänger.
Gast #4411967
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Bei dem Code dann darauf achten, dass die "paralelle"
Ansteuerung der Ausgänge gleichzeitig geschiet...

zitat von @nixundnul  ;

 > mehrere Ausgänge parallelschalten. ABER!!!
> - müssen an einem Port sein (schaue bitte im Schaltbild nach, welche
> Anschlußnummer auf welchem Port sitzt)
> - müssen gleichzeitig geschaltet werden. Der Befehl out(3,HIGH); oder
> wie der richtig heißt, kann dann nicht mehr verwendet werden. Es muß
> dann heißen PORTA=0xFF; // oder 0b11111111;

wäre das so korrekt ?
Gast #4412008
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JoJoBa schrieb:
> Bei dem Code dann darauf achten, dass die "paralelle"
> Ansteuerung der Ausgänge gleichzeitig geschiet...
>
> zitat von @nixundnul  ;
>
>  > mehrere Ausgänge parallelschalten. ABER!!!
>> - müssen an einem Port sein (schaue bitte im Schaltbild nach, welche
>> Anschlußnummer auf welchem Port sitzt)
>> - müssen gleichzeitig geschaltet werden. Der Befehl out(3,HIGH); oder
>> wie der richtig heißt, kann dann nicht mehr verwendet werden. Es muß
>> dann heißen PORTA=0xFF; // oder 0b11111111;
>
> wäre das so korrekt ?

Die Portbelastbarkeit ist gleich der Pin-Belastbarkeit, würde mich 
wundern wenn dies anders wäre.

Wobei, unter Punkt 29 ("Electrical Characteristics") im DB 40mA per I/O 
Pin steht. Und 200mA via Vcc / GND (Ich mal von nem Mega328 aus)

Jedoch wäre mir das zu "heikel" alle Pins gleichzeitig auf einen 
Verbraucher loszulassen! :D

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