Forum: Offtopic Suche Service Manual für Lexmark T614 Drucker.


von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

neuerdings "verschmiert" mein Laserdrucker vom Typ Lexmark T614 
(4069-41L) die Ausdrucke. Den Charge-, den Transferroller und die 
Tonerkassette habe ich bereits getauscht. Auch die Kontakte zwischen der 
High Voltage Power Supply (HVPS) und den entsprechenden Rollen habe ich 
überprüft. Der Übergangswiderstand liegt bei allen Kontakten unter 3 
Ohm. Für die weitere Fehlersuche wäre eine Service Manual hilfreich. 
Weiß jemand von Euch woher ich ein passendes Service Manual bekommen 
kann?

Bei Lexmark habe ich bereits angerufen. Die freundliche Mitarbeiterin 
meinte nur, dass Lexmark selbst keine Service Manuals herausgibt. Man 
könne es zwar "irgendwoher" beziehen, woher genau konnte sie mir jedoch 
nicht sagen.

Es "geistert" im Internet zwar ein Service Manual für diesen Druckertyp 
herum, dies ist jedoch nur 188 Seiten lang, d.h. Kapitel 5, 6, 7 und der 
Index fehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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eventuel die entladebürste (gibt es soetwas?) abgenutzt?

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Lange Schaltungsdienst Berlin
http://www.schaltungsdienst.de/anleitungen.html

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo Winfried,

Winfried J. schrieb:
> eventuel die entladebürste (gibt es soetwas?) abgenutzt?

nach der Photoleitereinheit sind ein paar "Fransen", an denen das Papier 
vorbei muss. Als Entladebürste würde ich das nicht bezeichnen wollen. 
Sie dienen wohl eher dazu eine ggf. vorhandene Restladung abzubauen. 
Dennoch ein guter Hinweis, ich muss einmal überprüfen wo bzw. ob sie 
irgendwo angeschlossen sind. Auf den ersten Blick ist dies leider nicht 
zu erkennen.

Winfried J. schrieb:
> Lange Schaltungsdienst Berlin
> http://www.schaltungsdienst.de/anleitungen.html

Direkt auf der Seite des Schaltungsdienstes bin ich nicht fündig 
geworden. Ich habe daraufhin eine Anfrage abgeschickt.

Vielen Dank für die Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

Guido C. schrieb:
> Ich habe daraufhin eine Anfrage abgeschickt.

ich habe bereits eine Antwort vom Schaltungsdienst Lange o.H.G. 
erhalten: "die von Ihnen gewünschte Unterlage ist leider nicht 
lieferbar." Ich bin folglich immer noch auf der Suche und für weitere 
Tipps dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Hallo Guido

Schade das lange nichts hat, der war für mich immmer eine gute Quelle.

Die Bürste sollte die Kopierwalze entladen  nd reinigen, und deshalb 
gute masseverbindung besitzen, bevor diese neu aufgeladen wird. Sie ist 
in Rotationsrichtung also vor der Hochspannungseinheit angeordnet.

Die Kopierwalze sollte blitze blank sein und nicht zerkratzt.

Namaste

von Anonymus B. (anonymus_bugmenot)


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Guido C. schrieb:
> Es "geistert" im Internet zwar ein Service Manual für diesen Druckertyp
> herum, dies ist jedoch nur 188 Seiten lang, d.h. Kapitel 5, 6, 7 und der
> Index fehlen.
Ähm...

Erste Seite in Google: http://www.printerparts-exchange.com/manuals.html
-> Lexmark Optra T610/T612/T614/T616
378 Seiten, inkl 5,6,7

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

Anonymus_bugmenot A. schrieb:
> Erste Seite in Google: http://www.printerparts-exchange.com/manuals.html
> -> Lexmark Optra T610/T612/T614/T616
> 378 Seiten, inkl 5,6,7

super, vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


Angehängte Dateien:

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Ich glaube das hier ist die Bürste.

7-30 Service Manual
Position 7

Allerdings weiß ich nicht ob die Partnummer zu deinem Modell passt.

Parts Catalog 7-31
1
Asm-Index     Part Number  Units  Description
2
12-7          99A0833      1      Detack Assembly

Gruß Winne
Namaste

von Guido C. (guidoanalog)


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Hallo,

Winfried J. schrieb:
> Ich glaube das hier ist die Bürste.

vielen Dank für die Unterstützung. Die von Dir erwähnte "Position 7" ist 
der Abstreifer in der Fixiereinheit, der dafür sorgt, dass sich das 
Papier von der Fixierrolle löst. Mein Problem tritt bereits früher auf, 
d.h. in der Fotoleitereinheit. Dies habe ich durch einen Halbseitentest 
herausgefunden (Halbseitentest => Drucker während des Druckes einfach 
ausschalten).

Mittlerweile habe ich die Vermutung, dass die High Voltage Power Supply 
(HVPS) nicht mehr richtig funktioniert. Wie ich im Servicehandbuch 
gelesen habe kann man eingangsseitig an der HVPS ein paar Messungen 
durchführen. Wo welche Spannungen ausgangsseitig anliegen ist leider 
nicht aufgeführt. Leider ist auch nicht aufgeführt welche Spannungen 
ausgangsseitig zu erwarten sind. Aus diesem Grund traue ich mich auch 
nicht mit meinem Multimeter Messungen am Ausgang durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Guido C. schrieb:
> Leider ist auch nicht aufgeführt welche Spannungen
> ausgangsseitig zu erwarten sind. Aus diesem Grund traue ich mich auch
> nicht mit meinem Multimeter Messungen am Ausgang durchzuführen.

Das ist eine gute Idee. Wimre aus meiner Fotokopiererzeit, liegen am 
Koronadraht bzw. an der Phototrommmel etwa 4-6kV. Die Spannung muss halt 
hoch genug sein, um die Tonerpartikel elektrostatisch anzuziehen.

Guido C. schrieb:
> neuerdings "verschmiert" mein Laserdrucker vom Typ Lexmark T614
> (4069-41L) die Ausdrucke.

Die Ausdrucke 'verschmieren' schon vor der Heiztrommel? Oder lassen sie 
sich verwischen, wenn sie aus dem Drucker kommen? Letzteres deutet auf 
fehlende Heizung hin - die Partikel werden nicht aufs Papier 'gebacken'.

von Guido C. (guidoanalog)



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Hallo Matthias,

Matthias S. schrieb:
> Das ist eine gute Idee. Wimre aus meiner Fotokopiererzeit, liegen am
> Koronadraht bzw. an der Phototrommmel etwa 4-6kV. Die Spannung muss halt
> hoch genug sein, um die Tonerpartikel elektrostatisch anzuziehen.

vielen Dank für den Hinweis, derartige Spannungen habe ich befürchtet.

Matthias S. schrieb:
> Die Ausdrucke 'verschmieren' schon vor der Heiztrommel? Oder lassen sie
> sich verwischen, wenn sie aus dem Drucker kommen? Letzteres deutet auf
> fehlende Heizung hin - die Partikel werden nicht aufs Papier 'gebacken'.

Die Ausdrucke sind bereits verschmiert ehe sie in den Fuser bzw. die 
Heiztrommel laufen.

Wenn ich das RIP-Board (Raster Image Processor) des Druckers ausbaue 
bietet der Drucker über das Bedienpanel noch die Möglichkeit eine 
einfache Testseite auszudrucken. Im Anhang seht Ihr eine dieser Seiten. 
Dass die Rückseite des Ausdrucks verschmiert ist deutet darauf hin, dass 
nicht der gesamte Toner von dem Photoleiter auf das Papier übertragen 
wird. Der verbleibende Toner sammelt sich mit der Zeit auf dem Transfer 
Roller.

Mit freundlichen Grüßen
Guido

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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Guido C. schrieb:
> Der verbleibende Toner sammelt sich mit der Zeit auf dem Transfer
> Roller.

.. und soll voher schon ja eigentlich wieder zurück in den 
Sammelbehälter. Wenn du tatsächlich ein Problem in der HV Einheit 
befürchtest, bleibt ja nicht viel. Der Trafos sehen meistens so aus wie 
kleine Zeilentrafos aus S/W Fernsehern und sollten normalerweise nicht 
das Problem sein - wenn sie eines haben, äussert sich das meistens durch 
Isolationsfehler, die man evtl. im abgedunkelten Raum als 'Sprühen' 
sieht bzw. auch hören kann (wenn der Drucker nicht so viel Lärm machen 
würde).
Die üblichen Verdächtigen sind aber wie immer die Elkos. Und zwar sowohl 
die auf der HV Einheit als auch die im Netzteil. Wenn da zu viel Ripple 
auf der Versorgung ist, erreicht die HV nicht mehr die vorgeschriebene 
Höhe und 'saugt' die Partikel nicht von der Trommel ab.
Ich nehme auch an, das du alle in Frage kommenden Teile auf feinste 
geputzt hast, so das Dreck als Fehlerursache ausscheidet. 
Qualitätsdrucker liefern z.B. für den Koronadraht sogar ab und zu ein 
eigenes Spezialbürstchen mit, weil der wirklich sauber sein sollte.

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