Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Neuling braucht Hilfe bei Elkos (+ Operationsverstärker IC)


von Michel D. (technik-michel)


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Hallo,

ich (ein absoluter Neuling) habe 2 Elkos von einem internen 
Subwoofer-verstärker auszuwechseln (an dem sind 2 Elkos aufgebläht, 1 
Operationsverstärker geschmort).

Da mich das Thema "selber löten" gepackt hat, bin ich soweit das ich die 
beiden Elkos austauschen möchte. Ausgelötet sind sie bereits. Habe zuvor 
gestern ein paar funktionierende Elkos von diversen alten Platinen 
ausgelöten geübt^^

Jetzt brauche ich neue Elkos für o.g. Verstärkermodul.
Muss ich dabei 100% auf die Bezeichnung, wie bei den alten Elkos achten, 
oder kann ich irgendwo variieren? Muss die Höhe der Elkos auch gleich 
sein?

In meinem Fall habe ich:
1 x 100v 6.8µF (der defekte ist ein WinCap R85NP (M))
1 x 160v 3.3µF ( hier ein defekter Lelon H214 (M))

Möchte gerne gute 105° Elkos verwenden.

Und nebenbei zum IC (Operationsverstärker)bemerkt:

1 x TL084CN / GK5301KS (den "TL084CN" IC habe ich bereits iwann mal bei 
ebay gekauft.

Danke mal im voraus.

von hinz (Gast)


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Michel D. schrieb:
> 1 x 100v 6.8µF (der defekte ist ein WinCap R85NP (M))

Bipolarer Elko.

> 1 x 160v 3.3µF ( hier ein defekter Lelon H214 (M))

Da müssen noch drei Buchstaben drauf sein.


> Möchte gerne gute 105° Elkos verwenden.

Das wird bei bipolaren Elkos nicht einfach. Wenn Platz ist würde ich 
Folienkondensatoren einbauen.

von Michel D. (technik-michel)


Angehängte Dateien:

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Hier mal die Platine zum "anschauen" Vorher / Nachher

Drei Buchstaben erkenne ich nicht. Der dunkle Elko ist nur mit 
Taschenlampe ablesbar. Aber dort finde ich nur o.g. Bezeichnung. Evtl. 
noch "NP"???

Wenn ich Folienkondensatoren verwenden möchte, haben die dann die 
identische Bezeichnung? Wie gesagt, bin absoluter Anfänger.

Beim IC gab es damals wohl einen Kurzschluss, deshalb sieht der 
Steckplatz so schlimm aus. An der Lötstelle hat sich ganz wenig 
Leiterbahn von der Platin gelöst. ich hoffe das mit dem neuen Lötzinn 
die Funktion trotzdem gegeben ist. Noch kann ich es nicht testen.

von hinz (Gast)


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Der zweite Elko ist auf jeden Fall auch bipolar.

Aber das eigentliche Problem kam wohl von Netzteil, der Opamp hat so die 
70V für die Endstufe abbekommen, hat ihm nicht gut getan.

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich fürchte, es wird nicht mit dem Auswechseln der offensichtlich 
defekten Bauteile getan sein...

Wenn du wirklich reparieren willst, wirst du nicht darum herumkommen, 
dir die Schaltung davon zu besorgen (oder abzuzeichnen) und vor allem zu 
verstehen. Mit etwas zeitlichem Aufwand kann man das wieder hinbekommen. 
Lohnt sich aber eigentlich nicht, etliche Stunden wirst du investieren 
müssen

Wenn du einfach so einschaltest, wird sich wahrscheinlich wieder was in 
Rauch auflösen.

Aber vielleicht hast du auch Glück.

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