Guten Tag, kennt jemand eine stabilere Alternative zum SUB-D Steckverbinder? Polzahl primär 9 - 25 haben aber auch ein 96 poliges (VG Stecker) wichtig ist das man weiterhin diese auf Flachbandkabel pressen kann, da auf der anderen Seite zwingend ein Wannen/Pfostensystem ist. Hintergrund ist das die in der Werkstatt es immer wieder schaffen die SUB-D Stecker/Buchsen dermassen auszuleihern/biegen, das der Kontakt nicht mehr sicher sitzt. Und das obwohl der Stecker an sich NIE gelöst wird und fest verschraubt ist. Hab denen schon 1000 mal gesagt sie sollen etwas sorgsammer mit den Geräten umgehen sollen ... frag mich manchmal echt ob sie die Flachbandkabel im Türrahmen einklemmen so wie die manchmal aussehen ... Ich weiß das Flachbandkabel anfällig sind, aber das ist leider nicht anders lösbar bei manchen Produkten. Das Kabel zu ersetzen ist ja auch schnell gemacht, aber die verlötete SUB-D Buchse (egal ob jetzt Lötkelch oder direkt auf der Platine) im Gerät zu ersetzen ist oft extram aufwändig. Umbau/Re-design der Geräte ist durchaus denkbar, da meist 10-15 Jahre alte (Prüf-)Geräte MfG Bernd Blei
Bernd Blei schrieb: > Hab denen schon 1000 mal gesagt sie sollen etwas sorgsammer mit den > Geräten umgehen Es gibt schon Stecker die man nicht so leicht kaputtkriegt, aber die kannst du sicher nicht unterbringen (z.B. Han von Harting). Bei gleicher Grösse wirst du kaum was besseres finden als SubD, eigentlich ist das ja Militärtechnik. Bernd Blei schrieb: > Umbau/Re-design der Geräte ist durchaus denkbar Da würde ich ein kurzes Zwischenkabel vorsehen, damit eingelötete Stecker nicht beschädigt werden, das ist leicht auszutauschen. Für die Schonung von Notebooks gibt es Kurz-Adapter 1:1. Georg
Welche SubD verwendest Du genau? Liegt das vielleicht an der Sorte?
Die größe der Stecker ist relativ egal. Die Geräte haben meist eh völlig überdimensionierte Gehäuse. Ich selber hab auch noch nie ein SUB-D geschrottet... meine beiden SUB-D9 kabel hier auf dem Schreibtisch (RS232) hab ich bestimmt seit 6 Jahren hier liegen und haben aber tausende Steckzyklen hinter sich. (Täglicher mehrfacher einsatz) Wobei eines manchmal doch anfängt Probleme zu machen ... es sei ihm vergönnt. In der Werkstatt halten manche Stecker 2-3 Monate aus oder nur Wochen. (Vergoldete Kontakte mit Metallkappe und Zugentlastung) Einmal hat mir sogar ein SUB-D Stecker ein Notebook davor bewahrt 12m ne Halle runter zu fallen (nicht mein verschulden) und es ist dabei 10 der 12m runtergefallen (aber das Kabel hat es vor dem Aufprall bewahrt) und sowohl Kabel als Stecker waren noch voll funktionstüchtig.
Wie wäre es mit den Centronics Steckverbindungen der parallel Drucker? Offizieller Name ist Micro Ribbon Connector. Gibt es in unterschiedlicher Polzahl
DirkB schrieb: > Offizieller Name ist Micro Ribbon Connector. Gibt es in > unterschiedlicher Polzahl Offizieller Name ist AMP Champ Connector. AMP gehört jetzt zu Tyco.
Bernd Blei schrieb: > Hintergrund ist das die in der Werkstatt es immer wieder schaffen die > SUB-D Stecker/Buchsen dermassen auszuleihern/biegen, das der Kontakt > nicht mehr sicher sitzt. Und das obwohl der Stecker an sich NIE gelöst > wird und fest verschraubt ist. Genau dafür gibt es Opferstecker, die man direkt auf die Gerätebuchse setzt und die sich dann abnutzen. Quasi ein Gender-Changer von männlich auf weiblich.
Bernd Blei schrieb: > Und das obwohl der Stecker an sich NIE gelöst wird und fest verschraubt > ist. Zugentlastung außen am Gerätegehäuse anbringen, gestecktes Flachbandkabel durch diese hindurchführen. So wird mechanische Belastung der Stecker verhindert, wenn Grobmotoriker damit arbeiten, denn der Einfluss des Grobmotorikers endet an der Zugentlastung. Bei Flachbandkabel genügt eine einfache Quetschvorrichtung, ist also nicht sonderlich aufwendig. Nachteil ist natürlich, daß diese Zugentlastung außen am Gerätegehäuse angebracht werden muss, je nachdem, wo die Stecker sich auf der Gerätefront befinden, kann das problematisch werden. Wenn das der Fall ist: Kurze Rundkabel mit Buchse/Stecker als Verlängerung verwenden, und diese wiederum mit o.g. Zugentlastung zusammen irgendwo am Gerätegehäuse befestigen.
Bernd Blei schrieb: > wichtig ist das man weiterhin diese auf Flachbandkabel pressen kann, da > auf der anderen Seite zwingend ein Wannen/Pfostensystem ist. Es gibt auch rundes Flachbandkabel, siehe z.B.: http://de.rs-online.com/web/c/kabel-leitungen/flachbandkabel/flachbandkabel-rund/ Damit ist es möglich, auf der einen Seite einen Flachbandkabel-Steckverbinder wie z.B. Pfostenstecker zu verwenden und auf der anderen Seite einen Stecker mit Öffnung/Zugentlastung für runde Kabel. Somit steht einem dann die ganze Auswahl an schweren Industriesteckern zur Verfügung. Besonders robust sind Ausführungen für die Bahntechnik, bei denen man vermutlich eher das Kabel am Stecker abreißt als dass sich der Stecker löst. https://www.odu.de/produkte-loesungen/schwere-steckverbinder.html
Bernd Blei schrieb: > Hintergrund ist das die in der Werkstatt es immer wieder schaffen die > SUB-D Stecker/Buchsen dermassen auszuleihern/biegen, das der Kontakt > nicht mehr sicher sitzt. Und das obwohl der Stecker an sich NIE gelöst > wird und fest verschraubt ist. Und genau das ist das Problem: dass die Stecker fest verschraubt sind. Ich schraube SUB-D niemals fest (RS232, VGA, etc). Wenn da mal eine bedeutende Belastung ist, geben sie dieser nach und rutschen dabei raus. Dann kann auch nichts kaputt gehen.
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