Ich habe eine gebrauchte Festplatte von Pollin gekauft.
http://www.pollin.de/shop/dt/MjAzNzkyOTk-/Gebraucht_und_geprueft/Computer/Festplatten/SATA_II_Festplatte_HITACHI_HCS5C3232SLA380_3_5_320_GB_Refurbished.html
Diese habe ich an die Hauptplatine des PCs angeschlossen und versucht
eine Sicherheitsbackup von Win 7 aufzuspielen.
Den Systemreparaturdatenträger von Win 7 eingelegt und den PC gestartet.
siehe Bild HD1
Ich kam nicht einmal mit F2 in das BIOS, was ohne diese HD immer der
Fall war.
Des weiteren habe ich diese HD nach den Start von Windows- Linux über
einen USB SATA Adapter angesteckt um zu Partitionieren.
Ohne Erfolg siehe Bild HD2. Mit anderer SATA HD alles i.O.
Mit CrystalDiskInfo scheint aber alles in Ordnung zu sein. Siehe Bild
HD3.
Ist diese Festplatte defekt oder mit Password geschützt?
Für Hinweise wehre ich dankbar
Und das, wo es neue Platten mit 1 TB und Garantie für weniger als 50
Steine gibt?
Das lohnt doch nicht nicht die Zeit, eine gebrauchte zu bestellen und
auszupacken, geschweige denn jetzt noch dran rum zu basteln.
Und schon gar nicht, etwas drauf zu speichern, was man nochmal braucht.
Roland schrieb:> Ist diese Festplatte defekt oder mit Password geschützt?> Für Hinweise wehre ich dankbar
Ich sach mal: Ja
Einpacken, zurückschicken.
Oliver
Oliver S. schrieb:> Einpacken, zurückschicken.
Nicht einpacken, erst mal anrufen. Evtl. bekommst Du noch eine weitere?
Wobei natürlich 320MB nicht viel sind und keiner schrieb, daß die eine
lesbare Formatierung haben. Manches exotische Format kann man erst mit
einem Disk-Editor in einen brauchbaren Zustand versetzen.
oszi40 schrieb:> Dirk D. schrieb:>> in der Größe>> Sorry heute 320 GB.
hu?
Roland geht es um 320GB, der Pollin-Link führt zu einer 320GB Platte,
auf den Screenshots sind 320GB zu sehen, wo ist das Problem?
PS: offensichtlich bis du der einzige der das durcheinander wirft.
Das Teil hat die dreifache Nutzungsdauer einer Desktopplatte
hinter sich (8 h 365 Tage 5 Jahre). Sowas bekommt man nicht
gegen Geld, sondern maximal geschenkt für unwichtige Sachen...
Schicke sie zurück.
Wenn das Teil mit dem halben Preis ggü. Neu versehen wird, ist der Kauf
vllt. doch kein so schlechtes Geschäft gewesen? wenn die Platte nur
funktionieren würde!
Da muß ich meine nun auch gleich mal Testen!
Dunkle Wolken am Horizont.
Dirk D. (dicky_d)
> Du bekommst für den gleich Kurs ne neue in der Größe bei Amazon...
kannst du dazu mal bitte den Link preisgeben?
Mit der Typenbezeichnung finde ich was zu ü. 40,- Euro
Niemand schrieb:> Dirk D. (dicky_d)>> Du bekommst für den gleich Kurs ne neue in der Größe bei Amazon...> kannst du dazu mal bitte den Link preisgeben?> Mit der Typenbezeichnung finde ich was zu ü. 40,- Euro
Ne, ich hab nicht das selbe Modell gefunden, nur ne 320GB Platte in
selber Bauform, da Tummeln sich viele, auch neue um die +-20€ Marke
inkl. Versand.
"SATA II Festplatte HITACHI HCS5C3232SLA380, 3,5", 320 GB, Refurbished"
An der ist offensichtlich nichts "Refurbished". Sie ist nicht mal
testweise angeschlossen worden, sonst wäre dieses Passwort-Problem ja
wohl aufgefallen.
Oder gibt's da einen "Refurbish"-Gerät, das alle SMART-Fehler löscht und
sonst nix mit der Platte macht, wo sowas drangehängt wird?
> Diese habe ich an die Hauptplatine des PCs angeschlossen und versucht> eine Sicherheitsbackup von Win 7 aufzuspielen.> Den Systemreparaturdatenträger von Win 7 eingelegt und den PC gestartet.> siehe Bild HD1> Ich kam nicht einmal mit F2 in das BIOS, was ohne diese HD immer der> Fall war.
Wenn das "Security Feature Set" der Platte aktiviert ist, könnte das
durchaus passieren (habe gerade mal getestet von ner geschützten Platte
zu booten, und es gab einen Freeze).
> Des weiteren habe ich diese HD nach den Start von Windows- Linux über> einen USB SATA Adapter angesteckt um zu Partitionieren.> Ohne Erfolg siehe Bild HD2.
Das Bild spricht eher gegen aktives "Security Feature Set". Ein Auslesen
der Partitionstabelle sollle nicht möglich sein. Das Bild spricht
allerdings auch dagegen, dass es sich um eine 320GB HDD handelt (ist
wohl deine Systemplatte).
> Mit anderer SATA HD alles i.O.> Mit CrystalDiskInfo scheint aber alles in Ordnung zu sein. Siehe Bild> HD3.>> Ist diese Festplatte defekt oder mit Password geschützt?
Wie bereits oben gesagt: Ja.
Wenn kein Password beilag und/oder Anleitung wie die Platte zum Laufen
gebracht werden soll, würde ich sie reklamieren.
Hier ein Artikel zum Einstieg in das "Security Feature Set":
http://www.heise.de/ct/artikel/Baerendienst-289866.html
Hier ein Tool zum rumspielen:
http://man7.org/linux/man-pages/man8/hdparm.8.html (Abschnitt ATA
Security Feature Set).
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Ich habe diese HD zum Testen von Betriebssystemen sowie Software
gekauft.
Dafür wollte ich nur wenig Geld ausgeben und Pollin bietet 12 Monate
Gewährleistung mit Retoure Aufkleber.
S. J. schrieb:>> Des weiteren habe ich diese HD nach den Start von Windows- Linux über>> einen USB SATA Adapter angesteckt um zu Partitionieren.>> Ohne Erfolg siehe Bild HD2.>> Das Bild spricht eher gegen aktives "Security Feature Set". Ein Auslesen> der Partitionstabelle sollle nicht möglich sein. Das Bild spricht> allerdings auch dagegen, dass es sich um eine 320GB HDD handelt (ist> wohl deine Systemplatte).
Es ist meine Systemplatte.
Ich werde mich erstmal mit einen Disk-Editor beschäftigen.
Für weitere Hinweise wehre ich dankbar.
@ TO > Roland, wie sehen denn nun die Werte von deiner HDD von Pollin
wirklich aus?
Meine sind hier oben drüber sichtbar, von den Betriebs-Std. ähnlich
deinem Testwert, nur ist deine nicht die von Pollin!
Meine ist noch gar nicht im Explorer sichtbar, die muß ich dann wohl
erstmal formatieren?
Wenn ich hier so die Ratschläge lese, dann bin ich am Überlegen, die
vllt. doch wieder zurückzugeben?
Niemand schrieb:> Dirk D. konterte>> Ne, ich hab nicht das selbe Modell gefunden, nur ne 320GB Platte in>> selber Bauform,> der Link dazu ist dir aber zu schwer?
Ich hab jetzt nicht gedacht das das so schwer zu finden ist, weil ich
das schließlich auf Anhieb geschafft hab.
Stellt sich aber raus das man bei seinen Suchoptionen sehr vorsichtig
sein muss, beim Zweiten mal fiel es mir deutlich schwieriger, mein
Fehler.
Hier gibt's ne 320gb sata platte für 25€ neu, die ist mit Versand 3€
Teurer als die gebrauchte Von Pollin.
>> da Tummeln sich viele, auch neue um die +-20€ Marke inkl. Versand.> soll ich jetzt mal Raten von wem > private Verkäufer?
Ne, die die ich gesehen hab waren Händler, meist Versand Durch Amazon,
da hat man im Problemfall ja auch meist gute Karten.
GnuParted zeigt ein Platte mit einer 228GB und einer "defekten"
4GB-Partition. (Sind grob gerundet 240/250GB.)
ChrystalDiskInfo identifiziert jedoch eine 320GB-Platte.
Entweder es ist eine von vier Scheiben (á 80GB) bzw. deren Köpfe
defekt.
Oder es ist eine versteckte Partition drauf, z.B. mit den
Original-Auffrischungsdateien des Systems vom alten Rechner. Die sind
teilweise fies versteckt. Hatte ich neulich bei einem Lenovo-Laptop.
Habs hinbekommen, weiss aber grad nicht mehr, wie. (eventuell mit
testdisk, muss nochmal nachdenken).
Mike B. schrieb:> GnuParted zeigt ein Platte mit einer 228GB und einer "defekten"> 4GB-Partition. (Sind grob gerundet 240/250GB.)
So wie ich das verstehe, zeigt es seine Systemplatte mit 4 GB
ungenutztem Platz und die Fehlermeldung, dass die Platte, um die es hier
geht, gar nicht ausgelesen werden kann.
Rolf M. schrieb:> So wie ich das verstehe, zeigt es seine Systemplatte mit 4 GB> ungenutztem Platz und die Fehlermeldung, dass die Platte, um die es hier> geht, gar nicht ausgelesen werden kann.
so ist es !
in Bild HD2
Roland schrieb:> so ist es !> in Bild HD2
Bild2: sda 1 wird angezeigt und Fehler sdb 2. Da könnTE durchaus
vorkommen wenn solche Platten vorher exotisch verschlüsselt in einem
Videorecorder betrieben wurden?
Im Bild 1 zeigt er ja eine 320er Hitachi an. Ähnlich Probleme habe ich
mal mit den Diskeditor behoben (indem ich mir ein gesundes Dateisystem
angesehen habe und dann ähnliche Werte in komisch verschlüsselte
eingetragen habe). Anschießend konnte man sie wieder partitionieren und
formatieren. Die Daten waren natürlich weg. Nur zum Verständnis: Ein
Partitionierungstool sollte erst mal versuchen ein bekanntes System zu
erkennen BEVOR es etwas zerstört.
https://de.wikipedia.org/wiki/Master_Boot_Record#Aufbau_des_MBR
Solange die ATA-security "locked" ist, wie es hier scheint, kann er
keinen Sektor lesen oder schreiben. Die SmartMonTools und vmtl. hdparm
schaffen hier Klarheit.
Mal aus der Sicht eines Händler von gebrauchten Platten gesehen, macht
das Ganze doch Sinn:
Um nicht die Verbreitung geschützter persönlicher oder sonstwie
illegaler Daten und damit rechtlichen Ärger zu riskieren, versetzt er
die Platten in den Zustand, aus dem sie nur nach komplettem Löschen
(security_erase_unit) weitervervendet werden können.