Gast
#4424182
Ich habe die Option, halbtags als Angestellter zu arbeiten, um während des anderen Tages einer selbständigen Tätigkeit als freelancer nachgehen zu können. Von der AG-Seite ist das geklärt, weil sich die Sachen thematisch nicht überschneiden, bzw ausgerenzt werden: Um es um die Ecke zu formulieren, arbeite ich als Angestellter im Gartenbau und bin ansonsten selbständiger Maler und Lackierer, darf halt nur keine Blumen malen :-) Die Aufteilung ist als Angestellter nominell 20h - das andere ist variabel - praktisch in ähnlicher Größenordnung, teilweise mehr oder auch weniger. Fragt sich, wie sich das nun mit Urlaub, Krankheit, Krankenkasse und Rente verhält: Wenn ich mal krank werde, was selten vorkommt, aber schon mal der Fall war - bekomme ich dann ein Lohnfortzahlung in der Höhe der nominellen Stunden? Oder liege ich da falsch? Wie verhält es sich mit den Beiträgen? Der AG führt wahrscheinlich Beiträge in Höhe der Bezüge ab. Berechnet die Krankenkasse dann auch da anderen Beitrag? Der Angestelltenanteil wird unterhalb des Deckelbetrages liegen - zusammen mit dem anderen Anteil liege ich aber voll drüber. Zahlt der AG dann den halben Anteil von seinem Anteil, weil ich noch anders arbeite, oder wird sein Anteil wie ich vermute, voll am Brutto orientiert? Wie ist es mit der Rente? Sicher zahlen ich und der AG den normalen Anteil in die Rentenkasse. Aber bin ich auch mit dem Rest versicherungspflichtig? Habe mal was davon gelesen, dass es darauf ankommt, ob ich mehr Angestellter oder Selbständig bin und das ist dann tagesformabhängig(?) Bei der RV und KV mag ich nicht anrufen, weil die einem das sowieso so erklären, dass es zu ihren Gunsten ist.