Hi, ich bin ein absoluter Elektrik Laie. Habe diesbezüglich aber eine Frage. Habe eine Schaltnetzteil 24V 450 Watt. Wenn ich da eine Heizpatrone über eine PWM mit einem Mosfet anschließe die, die 450 Watt hat kann es sein wenn das wenn ich was dazu schließe sich das Netzteil aufschwinkt und den Mosfet dadurch zerschießt? Also in der Art ein Kurzschluss produziert? gruß
...nicht nur in der Elektrik. Du könntest versuchen dein Problem etwas genauer zu beschreiben, zB "was" du parallel anschließt. Und gib dir etwas mehr Mühe beim Schreiben. Klaus.
Hallo Klaus, sorry das ich eine seltene Krankheit habe die sich Legastime nennt habe. Deshalb habe ich da etwas defizite, bei dem Satzbau bzw der Rechtschreibung. Ich dachte das wir hier in einem Eletronik Forum sind und nicht in einem Grammatikalisch-Deutsch-Elektronik Forum aber egal. Über solche äusserungen gebe ich schon lange nichts mehr, es könnte ja auch jemand hier sitzen der eine behinderung hat oder wohlmöglich noch ein Ausländer ist und es wirklich nicht besser kann, erst mal schimpfen ohne wirkliche Hintergründe zu haben...... Überdenk das mal....! So habe an einer Gleichspannungs Quelle 24V 450Watt eine Heizpatrone mit 400 Watt angeschlossen. Dazu Paralel 4 Lüfter je 10 Watt. also wenn also miteinander Läuft werden 440 Watt vom dem Schaltnezteil gezogen. Dazu sind dann noch 2 Schrittmotoren angeschlossen mit je 30 Watt Mein Problem ist, das nun schon 2 mal der Mosfet für die Heizpatrone abgeraucht ist. Und das immer wenn ich Aufgeheizt habe und versucht habe die Motoren zu fahren. Wenn die Heizpatrone auf Temp ist und nur noch regelt funktioniet alles wunderbar. Deshalb meine Frage kann es sein wenn ich zuviel Leistung aus dem Netzteil ziehe sich dieses Aufschwingt und dadurch diesen Mosfet zerstört? Ach bei the Way wenn das passiert ist, ist das Netzteil Thermisch in überlast gegangen und es hat sich abgeschaltet, ich musste dann immer 5 min Warten bevor ich es wieder einschalten konnte. Gruß
Und was für ein Mosfet? Leistung? Hört sich noch 3D Drucken an. Falls ja, welches Board auf dem der Mosfet sitzt?
Hi, ja es sind Teile von einem 3D Drucker, aber auch nur die Teile will mir damit ein Plotter realiesieren Kombiniert mit einem Hitzeschneidgerät! Es ist ein Radds board 1.5 und ist es der Buk Fet. Die Bezeichnung finde ich gerade nicht sorry, ist verkohlt leider. Er soll aber bei 25V 100A schaffen. Ich hoffe ich konnte damit weiterhelfen, falls noch weitere Informationen gebraucht werden versuche ich diese natürlich zu finden Gruß Und danke
BUK954R8-60E Und der ist ohne Kühlkörper stehend montiert. Mehr als 10A sollte man dem so nicht zumuten.
cambio schrieb: > Der ist ohne Kühlkörper stehend Montiert, aber mit einem Lüfter. Der Lüfter hilft da nicht mehr, da der nicht ausreicht, um die Wärme vom Chip abzuführen. Ein Kühlkörper hingegen kann durch seine Wärmekapazität erstmal den Chip kühl halten, bis dann der Lüfter den Kühlkörper kühlt. Du siehst ja, das der Transistor kaputt geht, der macht das ja nicht ohne Grund. Ausserdem solltest du beachten, das die Heizpatrone im kalten Zustand deutlich niederohmiger ist als im heissen. D.h., sie zieht mehr Strom beim erstmaligen Aufheizen. Du überlastet mit deinem ganzen Trara sowieso schon das Netzteil, da ist die Heizpatrone nur der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen bringt. Verteile die Lasten auf verschiedene Netzteile.
Danke für die Ausführliche Antwort, ich weiß das ich mit diesem ganzen Tara das netzteil belaste...! Ich werde es auch ändern das mit den Zwei netzteilen hört sich gut an. Aber jetzt noch mal zu meiner Frage kann bei überlasten eines Netzteil ein Aufschwingen entstehen und dadurch ein nennen wir es mal ein Überstrom entstehen? Gruß
Das Problem besteht hier wohl nicht aus irgendwelchen Schwingungen, sondern die Leistung am Netzteilausgang ist zu groß, und, vor allem, man braucht für den Mosfet einen anständigen Kühlkörper. Es ist so: Wärmeableitung kann man sich vorstellen, als wären in einem Stromkreis mehrere Widerstände hintereinander geschaltet. Du dachtest, Du mußt nur genug kalte Luft darüberleiten, und das geht - falsch. Der Übergangswiderstand vom kleinen Gehäuse direkt zur Luft ist zwar (sagen wir mal) nur EIN Widerstand --- aber der ist viel zu groß, da "geht nix durch". Das Gehäuse ist zu klein, oder: Die Luft ist zu dünn. Da entsteht zu wenig Kontakt zwischen den Atomen, als daß man so die Wärme weg brächte. Hier ist es nötig, am Gehäuse zuerst mal einen guten Wärmeleiter anzubringen - einen (z.B. Aluminium-) Kühlkörper. Der muß einen echt guten Kontakt zum Mosfet haben, am besten, man bestreicht das Gehäuse hinten mit einer dünnen Schicht Wärmeleitpaste, und schraubt das Ganze recht fest zusammen. So berühren sich MEHR Atome, und sie sind enger zusammen. Den (nicht zu kleinen) Kühlkörper kann man dann mit Luft kühlen. Obwohl dann sozusagen zwei Widerstände hintereinander sind, ist der Gesamtwiderstand viel kleiner. Z.B. ergeben zwei mal 2 Ohm hintereinander ja auch viel weniger als ein mal 200 Ohm... Verstanden? Helfe gern weiter, wenn nicht.
cambio schrieb: > sorry das ich eine seltene Krankheit habe die sich Legastime nennt habe. Ist nicht selten, die Foren sind voll davon.
Danke, verstanden habe ich soweit das eine größere Fläche mehr wärme ableiten kann als eine kleine...! nur leider kann ich kein Kühlörper montieren, Bautechnisch bedingt. Also muss ich mit einer anderen lösung arbeiten und das heißt denke ich auslöten und extern verbinden, oder SSR. Gruß
Cambio schrieb: > nur leider kann ich kein Kühlörper montieren, Bautechnisch bedingt. > […] auslöten und extern verbinden, oder SSR. Ein solid-state-relay muss genauso gekühlt werden, weswegen diese Teile meist eine blanke Metallfläche und ein paar Schraublöcher haben. Bei 24V wird es da auch knapp (meist beginnen sie erst bei 12V zu schalten und es gibt soetwas wie eine safe operating area). Du kannst auch MOSFETs parallel schalten, wenn die Leistung des (Gate-) Treibers ausreicht (und die Impulsbelastung beim Einschalten erträglich ist). Ich hoffe auch, es sind ausreichend Schutzvorrichtungen am MOSFET vorhanden (etwa Freilaufdiode). Ein wenig seltsam finde ich es schon, was da alles über einen MOSFET geschaltet wird (noch dazu per PWM). Wenn es sich irgend machen lässt, genügt auch ein ordentliches Stück Kupfer als Wärmeleiter, um damit an eine Kühlfläche anzubinden. Mit ordentlich ist massiv gemeint, damit auch die Wärme der Impulsbelastung ihren Weg geringsten Widerstandes findet. Bei einem Betrieb außerhalb der Platine ist auf die Länge der Gate-Leitung zu achten. Ggf. muss die Treiberstufe daraufhin verlagert werden. Ziel ist: so kurz wie möglich (am besten wenige Millimeter).
Cambio schrieb: > nur leider kann ich kein Kühlörper montieren, Bautechnisch bedingt. Nimm einen Alu- oder besser Kupferstreifen so breit wie das TO220 Gehäuse von deinem Mosfet und paar Zentimeter lang. Wenn Du den Streifen knickst und flatest, dann bekommst du auch einen 10cm Streifen kompakt. Hilft auf jeden Fall, zumal Du noch mit einem Lüfter das ganze mit Luft versorgst. Das eigentliche Problem ist aber deine 24V Versorgung. Das Board ist für 12Volt ausgelegt. Da schafft der BUK bei DC eben so 8A, bei 24V grad so 2 Ampere um im SAO Bereich zu bleiben. S. Seite 4 Fig. 4 : http://www.nxp.com/documents/data_sheet/BUK954R8-60E.pdf Nicht nur die schönen Sachen aus dem Datenblatt nehmen ;) Dauerhafte Lösung wäre eher die Heizpartone extern anzusteuern. SSR ist meistens für AC. Du brauchst eins für DC.
Hülfe schrieb: > as eigentliche Problem ist aber deine 24V Versorgung. Das Board ist für > 12Volt ausgelegt. Da schafft der BUK bei DC eben so 8A, bei 24V grad so > 2 Ampere um im SAO Bereich zu bleiben. S. Seite 4 Fig. 4 : Das stimmt nicht ganz das Board ist für 12-24V ausgelegt..! Also schaft der BUK dann 8 A bei 24V. was immer noch zuwenig ist...!
Cambio schrieb: > Das stimmt nicht ganz das Board ist für 12-24V ausgelegt..! > > Also schaft der BUK dann 8 A bei 24V. Nur weil das Board für 12-24V ausgelegt wurde, heißt das nicht das der BUK an der Stelle richtig eingesetzt wurde. Schau ins Diagramm und dann siehst Du warum der BUK früher oder später die Grätsche macht. Jeweils die 12 und 24V mal eingetragen.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
