Sascha M. schrieb:
> wo nach richtet man sich bei Schrittmotoren
Na, nach dem benötigten Drehmoment und der benötigten Geschwindigkeit.
Das alles rechnen Ingenieure aus.
Die Geschwindigkeit bestimmt die abhängig von der Gewindespindel
zusätzlich benötigte Übersetzung (per Zahnriemen).
Die Schnittkraft und Masseträgheit bestimmt die benötigte Kraft.
Dann muss halt der Strom und die Spannung sein wie vom Motor benötigt.
Eine Kress für Aluminium ? Die Kress dreht maximal 25000 und hat dabei
1kW, minimal 5000 was zu 210 Watt führt.
Bei 100m/min Schnittgeschwindigkeit wäre ein 8mm Fräser für 5000upm zu
gross, ein 6mm Fräser geht, und wenn er 0.1mm pro Zahn abschneidet, muss
ein 3-schneider bei 5000upm mit 25mm/sec bewegt werden, nicht langsamer
sonst verschmiert der Fräser die Schneiden und bricht. Da Alu selten
über 500N hart ist, braucht man für einen 1mm tiefen Schnitt 280W, so
viel schafft dein System also schon nicht, eher 0.75mm.
Vorausgesetzt, deine Fräse kann überhaupt 70N gegenhalten, also bei 7kg
Zug an der Spindel darf sich nicht mehr als 0.1mm, eher maximal 0.025mm,
verbiegen, sonst rattert der Fräser und bricht auch.
Ohne die Gewindespindeln zu kennen, werden 3Nm also wohl
überdimensioniert sein.
Alles einfache Mathematik. Rechnen statt raten.
http://www.kennametal.com/de/resources/calculators/end-milling/force-torque-and-power.html
Man kann an den Zahlen drehen, ein 1-Schneider als Fräser erfordert nur
ein Tempo von 500mm/min und eine Gegenhaltekraft von 23N, daher
funktionieren bei manchen Leuten die 1-schneider bei den kleinen und
viel zu hoch drehenden Maschinchen besser.
1mm tiefe Frässchnitte sind natürlich ein Witz.