Hallo Heizungstechniker Wir würden gerne wissen in welchem Bereich der Volumenstrom am Heizkörperventil liegt. In der Literatur finde ich Fließgeschwindigkeiten von 0,5 bis max. 1 m/s. Bei einem DN15 Ventil ergeben sich so Volumenströme von 320 bis 630 Liter pro Stunde. Kann mir jemand aus der Praxis diese Werte bestätigen oder korrigieren? Vielen Dank und Gruß Kolja
Fliesgeschwindigkeit mal Querschnitt Wo ist da das mathmatische Problem? Namaste
Ich habe etwa 500l/h für die gesamte Anlage, macht also ca. 50l/h pro Heizkörper. Gruss Axel
@Winfried Ja, das Ergebnis deiner Rechnung steht bereits in meinem Post. Danke aber trotzdem... @Alex Ja, wenn sich der Volumenstrom gleichmäßig verteilt. (Sollte er nach dem hydraulischen Abgleich ja) Das ist dann aber nur ein Zehntel von dem was ich in der Literatur gefunden habe. Können weitere Menschen das bestätigen?
Hallo Kolja Die gewoehnlichen Heizungspumpen schaffen rund 4 m³/h Das teilt sich dann auf auf deine Anzahl n Heizkoerper. (Bei einem Einfamilienhaus oder Etagenheizung angenommen 1m Foerderhoehe, bei mehr werden es weniger m³) http://productfinder.wilo.com/de/DE/productrange/0000002d0000270200030023/fc_range_description/ Kolja L. schrieb: > Bei einem DN15 Ventil ergeben sich so Volumenströme von 320 bis 630 > Liter pro Stunde. aber das bei vollstaendig geoeffneten Ventil, und das duerfte nicht der normale Betriebszustand sein. Ausserdem werden dann schon unangenehme Geraeusche auftreten. Gruss Asko
Kolja L. schrieb: > Das ist dann aber nur ein Zehntel von dem was ich in der Literatur > gefunden habe. Sei doch froh. Die 0.5 bis 1m/s nimmt man im Heizungsbau an, weil sich darüber Fließgeräusche stark bemerkbar machen und sich an Bögen Material abträgt. Wenn Du da deutlich drunter liegst, ist das nicht falsch, ist die Heizung wenigstens schön ruhig. Wichtig ist, daß der Volumenstrom genug Wärme transportiert. Wirds warm? Ja? Dann ist ok.
Eine vom Fachmann geplante Heizung hat üblicherweise eine Auslegungstemperatur, z.B. 55/35. Über den hydraulischen Abgleich wird nun der Volumenstrom angepasst um diese Spreizung zu erreichen. Deine errechneten Werte erscheinen mir zu hoch. Selbst bei kleiner Spreizung bei einem modernen System sollte das weniger sein.
Kolja L. schrieb: > @Winfried > Ja, das Ergebnis deiner Rechnung steht bereits in meinem Post. > Danke aber trotzdem... > > @Alex > Ja, wenn sich der Volumenstrom gleichmäßig verteilt. > (Sollte er nach dem hydraulischen Abgleich ja) > > Das ist dann aber nur ein Zehntel von dem was ich in der Literatur > gefunden habe. > > Können weitere Menschen das bestätigen? Kann man ja auch anders rechnen. 1 kW entspricht 1K/1000l/h. Bei einem 1 kW Heizkörper und einem Delta t von 10K macht das dann also 100l/h, um den 1kW zu stemmen. Ich brauche bei diesen Temperaturen etwa 4-5kW, um das Haus zu heizen. Gruss Axel
Axel L. schrieb: > 1 kW entspricht 1K/1000l/h. es ist zwar etwas veraltet: 1kcal ist die Wärmemenge (Energie), die nötig ist, um 1l Wasser um 1K zu erhöhen. kW ist eine Leistungsangabe. Leistung eines Heizkörpers = c x delta T x Durchfluss c= spez. Wärme delta T = Differenz Vorlauf-Rücklauf
@ wolle g. Gibt es eine Möglichkeit die Leistung eines Heizkörpers zu bestimmen, ohne den Volumenstrom zu kennen? Oder anders gefragt, kann ich nur mit dem delta T (und dem cp-Wert) auf den Volumenstrom zurückschließen? Danke Kolja
Dazu fällt mir auf die Schnelle nur ein: Es gibt vom Hersteller Datenblätter zum Heizkörper. Dabei hat der Hersteller die Heizleistung unter definierten Bedingungen bestimmt. Aus diesen Daten sollte durch Messung der Vor- und Rücklauftemperatur, sowie der Raumtemperatur rückwärts der Volumenstrom berechenbar (überschlagen) sein.
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