Michael K. schrieb:> Was ist denn ein "bel. Spannungsteiler"? Ein beleuchteter> Spannungsteiler oder ein belüfteter?
Sollte "Belasteter Spannungsteiler" sein. :)
Henning schrieb:>>> U2=UL= 1,45 V>>> RL= 1500 Ohm>>> IL= 1,0 mA>>>> Das passt nicht.>> ??? was passt nicht
1,45V ist nicht 1,0mA * 1500 Ohm
Für 1,0mA bei 1500 Ohm braucht man 1,5V.
Henning schrieb:> Sollte "Belasteter Spannungsteiler" sein. :)
Immer ausschreiben, kost hier nix ;)
Und wie schon gesagt wurde: Deine Angaben passen nicht zusammen. Bei
1,45 V und 1500 Ohm kann man keine 1,0 mA haben sondern etwas weniger.
dasistkeinname schrieb:> U=R×I Schau dir mal deine Angaben zum Ladtwiderstand an...
Okay....
Schaltung ist der ganz klassische Spannungsteiler
Geg. ist
Uges= 1,5 V (AAA Batterie)
U2=UL= 1,45 V
RL= 1450 Ohm (korrigiert vorher 1500 Ohm)
IL= 1,0 mA
----------
Ges.
R1 und R2
----------
benötigt man wirklich keinen "echten" R2 (das Bauteil R2 also weg
lassen) und kann nur RL in der Schaltung annehmen. Ich dachte ich müsste
R2 noch berechnen, bei gegebenem RL.
RL dann parallel zu R2 anlöten.
ArnoR schrieb:> Michael K. schrieb:>> doch. Den R2 braucht man.>> Nicht in diesem Fall, das ist ja gerade der Witz an der Sache.
Warum nicht? In der Aufgabenstellung ist nach R2 gefragt worden (und
nach RL). Da kannst du nicht sagen "R2 braucht man nicht, dann muß ich
ihn auch nicht ausrechnen". Klar, man kann R2||RL als Gesamtwiderstand
ausrechnen, aber dann kommt wieder die Aufgabenstellung, die den
Laststrom IL vorgibt. Um die Aufgabe zu lösen, muß man schon R2 und RL
einzeln berechnen.
Einen "belasteten Spannungsteiler" mit konstanten und frei wählbaren
Werten zu berechnen ist witzlos, weil ja alles statisch ist.
Einen belasteten Spannungsteiler muss ich nur dann berechnen, wenn der
Lastwiderstand z.B. von 1kOhm bis 2kOhm schwanken kann und sich die
Spannung dann nur von 1,4V bis 1,45V ändern darf.
Denn sonst ist die Aufgabe hier einfach lösbar und überdefiniert (denn
1mA bei 1,45V und 1k45 ergibt sich ja allein durch Berechnung...): ich
nehme 5 Ohm für R1 und und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum
R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...
Lothar M. schrieb:> Rechnen muss ich da nicht viel...
Das ist mir schon klar. Ich schrieb das nur als Antwort auf ArnoR, der
sagte, R2 braucht man nicht. :-)
Lothar M. schrieb:> Denn sonst ist die Aufgabe hier einfach lösbar und überdefiniert (denn> 1mA bei 1,45V und 1k45 ergibt sich ja allein durch Berechnung...): ich> nehme 5 Ohm für R1 und und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum> R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...
Richtig, rechnen muss man nicht viel aber ich denke das hier ist so eine
Art Hausaufgabe und bewusst einfach gehalten ;)
asdf schrieb:> Warum nicht?
Weil sich in diesem Fall folgendes sofort ablesen lässt:
Wegen UL=1,45V, IL=1mA und RL=1,45k muss I2=0 sein, somit R2 gleich
unendlich. Oder, wenn man R2 und RL vertauscht, hat man den unbelasteten
Spannungsteiler.
R1=50mV/1mA=50Ohm.
asdf schrieb:>>> doch. Den R2 braucht man.>> Nicht in diesem Fall, das ist ja gerade der Witz an der Sache.> Warum nicht? In der Aufgabenstellung ist nach R2 gefragt worden (und> nach RL). Da kannst du nicht sagen "R2 braucht man nicht, dann muß ich> ihn auch nicht ausrechnen".
Naja, im Sinne der Aufgaben-Beantwortung braucht man R2 vielleicht - da
muss man halt R2=unendlich schreiben. Als Bauteil für diese (ziemlich
unsinnige) Anwendung braucht man R2 dann natürlich nicht mehr.
Ich habe mir für alle häufigen Aufgabenstellungen eine Excel-Tabelle
gebaut. Dort brauch ich dann nur die gewünschten Werte einzutragen.
Ich habe das für dich mal gemacht. Die Widerstände haben bei mir andere
Bezeichnungen. Die Lösung ist nicht eindeutig - den Wert für R3 muss man
frei wählen - aber so, dass für den gesuchten R1 nichts negatives heraus
kommt.
Im Anhang ist deine Aufgabe als letztes Beispiel unter "R1 gesucht"
eingetragen.
ArnoR schrieb:> asdf schrieb:>> Warum nicht?>> Weil sich in diesem Fall folgendes sofort ablesen lässt:>> Wegen UL=1,45V, IL=1mA und RL=1,45k muss I2=0 sein, somit R2 gleich> unendlich. Oder, wenn man R2 und RL vertauscht, hat man den unbelasteten> Spannungsteiler.>> R1=50mV/1mA=50Ohm.
Sorry, ich ging noch von RL=1k5 aus. Die spätere Korrektur auf 1,45k
hatte ich übersehen. :-)
Es ist keine Hausaufgabe oder ähnliches.
Ich möchte folgendes realisieren.
Ich habe einen Verbraucher der eigentlich 1,45 V Spannung benötigt. Die
originale Batterie ist mir zu klein (Knopfzelle), ich möchte den
Verbrauchter mit einer AAA Batterie betreiben.
Die AAA hat nun aber 1,5 V.
Ich hab den Stromverbrauch des Verbrauchers bei 1,45 V gemessen und ca.
0,9/ 1,0 mA abgelesen.
Aus U (1,45 V) und I (1 mA) errechne ich, dass der Verbraucher einen
Widerstand von ca. 1450 Ohm haben müsste.
Jetzt die Frage muss ich einfach einen Vorwiderstand von 5 Ohm in Reihe
vorschalten?
Aufgrund von U2/U1 = R2/R1 (R1= R2*U1/U2)
R1= 1450 * 0,005 / 1,45 = 5 Ohm
Ist das so einfach ???
Lothar M. schrieb:> nehme 5 Ohm für R1 und und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum> R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...
Wenn du noch niederohmiger wirst, stimmt es noch genauer. Einfach den
Strom durch durch Rl zu vernachlässigen, war nicht die Aufgabenstellung.
Hier noch die komplette Excel-Tabelle zum selbstrechnen. Dort sind noch
andere praktische Berechnungen drin. Alle Formeln sind angegeben.
Hermann schrieb:> Wenn du noch niederohmiger wirst, stimmt es noch genauer.
Und nach 10 Minuten ist die Batteriespannung dann weit genug gesunken um
irgendwem gefährlich zu werden.
Noch ein Beitrag zur Ideensammlung:
Wenn man den R1 auf 0 Ohm setzt, kann man mit dem R2 parallel zur Last
über den Innenwiderstand der Batterie die Spannung einstellen.
Man könnte auch einen Shunt-Regler mit 1,45V parallel zur Batterie
hängen oder sonst einen Unsinn machen...
Lothar M. schrieb:> Henning schrieb:>> Ich habe einen Verbraucher der eigentlich 1,45 V Spannung benötigt.> Welcher Verbraucher, der 1,45V benötigt, geht bei 1,5V kaputt?
Das hab ich mich auch gefragt. Laut Telefonat mit dem Hersteller muss
es 1,45 V sein. Der Mitarbeiter mit dem ich gesprochen hab, schien nicht
wirklich Ahnung zu haben. Seine Aussage war 1,5 V geht nicht.
Henning schrieb:> Laut Telefonat mit dem Hersteller muss es 1,45 V sein.Exakt 1,45V +-0%?
Mit welchem /Messgerät sollte man so eine Spannung messen und
kontrollieren können?
Henning schrieb:> Seine Aussage war 1,5 V geht nicht.
Da wäre dann noch eine Möglichkeit, uns einfach mitzuteilen, WAS das für
ein Ding ist...
Das Entladeverhalten gleicht damit dem von wiederaufladbaren Nickel-Metallhydrid-Akkus.
Also: nimm doch einen AAA Akku. Der kommt niemals über 1,4V und ist im
Zweifelsfall nach 1 Nacht wieder geladen. Es gibt da auch ganz neckisch
kleine NiMH Akkus.
Oder probier es mit dem Vorwiderstand. Nimm aber mindestens 100 Ohm,
denn neue Alkaline Batterien haben locker mal 1,6V... :-o
Lothar M. schrieb:> Oder probier es mit dem Vorwiderstand. Nimm aber mindestens 100 Ohm,> denn neue Alkaline Batterien haben locker mal 1,6V... :-o
So ist jetzt der Plan.
@ all
Danke für die schnelle und nette Hilfe... wenn ich die Hörgeräte
durchgebraten habe meld ich mich nochmal ;)