bel. Spannungsteiler die X-e

Gast #4430536
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Hallo,

lange lange ist es her... ich kann es es nicht mehr :)

Versuche gerade Ordnung in eine Berechnung zum bel. Spannungsteiler zu 
bekommen.

Schaltung ist der ganz klassische Spannungsteiler

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c0/Einfacher-Spannungsteiler.svg/220px-Einfacher-Spannungsteiler.svg.png

Geg. ist

Uges= 1,5 V   (AAA Batterie)
U2=UL= 1,45 V

RL= 1500 Ohm

IL= 1,0 mA

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Ges.

R1 und R2
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kann man das überhaupt auflösen??
Danke für Hilfe
Henning
Gast #4430606
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benötigt man wirklich keinen "echten" R2 (das Bauteil R2 also weg 
lassen) und kann nur RL in der Schaltung annehmen. Ich dachte ich müsste 
R2 noch berechnen, bei gegebenem RL.
RL dann parallel zu R2 anlöten.
Gast #4430666
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ArnoR schrieb:
> Michael K. schrieb:
>> doch. Den R2 braucht man.
>
> Nicht in diesem Fall, das ist ja gerade der Witz an der Sache.

Warum nicht? In der Aufgabenstellung ist nach R2 gefragt worden (und 
nach RL). Da kannst du nicht sagen "R2 braucht man nicht, dann muß ich 
ihn auch nicht ausrechnen". Klar, man kann R2||RL als Gesamtwiderstand 
ausrechnen, aber dann kommt wieder die Aufgabenstellung, die den 
Laststrom IL vorgibt. Um die Aufgabe zu lösen, muß man schon R2 und RL 
einzeln berechnen.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4430668
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Einen "belasteten Spannungsteiler" mit konstanten und frei wählbaren 
Werten zu berechnen ist witzlos, weil ja alles statisch ist.
Einen belasteten Spannungsteiler muss ich nur dann berechnen, wenn der 
Lastwiderstand z.B. von 1kOhm bis 2kOhm schwanken kann und sich die 
Spannung dann nur von 1,4V bis 1,45V ändern darf.

Denn sonst ist die Aufgabe hier einfach lösbar und überdefiniert (denn 
1mA bei 1,45V und 1k45 ergibt sich ja allein durch Berechnung...): ich 
nehme 5 Ohm für R1 und  und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum 
R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...
#4430684
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Lothar M. schrieb:
> Denn sonst ist die Aufgabe hier einfach lösbar und überdefiniert (denn
> 1mA bei 1,45V und 1k45 ergibt sich ja allein durch Berechnung...): ich
> nehme 5 Ohm für R1 und  und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum
> R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...

Richtig, rechnen muss man nicht viel aber ich denke das hier ist so eine 
Art Hausaufgabe und bewusst einfach gehalten ;)
Gast #4430685
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asdf schrieb:
> Warum nicht?

Weil sich in diesem Fall folgendes sofort ablesen lässt:

Wegen UL=1,45V, IL=1mA und RL=1,45k muss I2=0 sein, somit R2 gleich 
unendlich. Oder, wenn man R2 und RL vertauscht, hat man den unbelasteten 
Spannungsteiler.

R1=50mV/1mA=50Ohm.
Gast #4430695
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asdf schrieb:
>>> doch. Den R2 braucht man.
>> Nicht in diesem Fall, das ist ja gerade der Witz an der Sache.
> Warum nicht? In der Aufgabenstellung ist nach R2 gefragt worden (und
> nach RL). Da kannst du nicht sagen "R2 braucht man nicht, dann muß ich
> ihn auch nicht ausrechnen".

Naja, im Sinne der Aufgaben-Beantwortung braucht man R2 vielleicht - da 
muss man halt R2=unendlich schreiben. Als Bauteil für diese (ziemlich 
unsinnige) Anwendung braucht man R2 dann natürlich nicht mehr.
Gast #4430700
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Ich habe mir für alle häufigen Aufgabenstellungen eine Excel-Tabelle 
gebaut. Dort brauch ich dann nur die gewünschten Werte einzutragen.

Ich habe das für dich mal gemacht. Die Widerstände haben bei mir andere 
Bezeichnungen. Die Lösung ist nicht eindeutig - den Wert für R3 muss man 
frei wählen - aber so, dass für den gesuchten R1 nichts negatives heraus 
kommt.
Im Anhang ist deine Aufgabe als letztes Beispiel unter "R1 gesucht" 
eingetragen.
Angehängte Dateien:
Gast #4430729
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ArnoR schrieb:
> asdf schrieb:
>> Warum nicht?
>
> Weil sich in diesem Fall folgendes sofort ablesen lässt:
>
> Wegen UL=1,45V, IL=1mA und RL=1,45k muss I2=0 sein, somit R2 gleich
> unendlich. Oder, wenn man R2 und RL vertauscht, hat man den unbelasteten
> Spannungsteiler.
>
> R1=50mV/1mA=50Ohm.

Sorry, ich ging noch von RL=1k5 aus. Die spätere Korrektur auf 1,45k 
hatte ich übersehen. :-)
Gast #4430733
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Es ist keine Hausaufgabe oder ähnliches.

Ich möchte folgendes realisieren.
Ich habe einen Verbraucher der eigentlich 1,45 V Spannung benötigt. Die 
originale Batterie ist mir zu klein (Knopfzelle), ich möchte den 
Verbrauchter mit einer AAA Batterie  betreiben.

Die AAA hat nun aber 1,5 V.
Ich hab den Stromverbrauch des Verbrauchers bei 1,45 V gemessen und ca. 
0,9/ 1,0 mA abgelesen.
Aus U (1,45 V) und I (1 mA) errechne ich, dass der Verbraucher einen 
Widerstand von ca. 1450 Ohm haben müsste.

Jetzt die Frage muss ich einfach einen Vorwiderstand von 5 Ohm in Reihe 
vorschalten?
Aufgrund von U2/U1 = R2/R1    (R1= R2*U1/U2)

R1= 1450 * 0,005 / 1,45 = 5 Ohm

Ist das so einfach ???
Gast #4430759
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Lothar M. schrieb:
> nehme 5 Ohm für R1 und  und 145 Ohm für R2, hänge die Last parallel zum
> R2 und bin fertig. Rechnen muss ich da nicht viel...

Wenn du noch niederohmiger wirst, stimmt es noch genauer. Einfach den 
Strom durch durch Rl zu vernachlässigen, war nicht die Aufgabenstellung.

Hier noch die komplette Excel-Tabelle zum selbstrechnen. Dort sind noch 
andere praktische Berechnungen drin. Alle Formeln sind angegeben.
Angehängte Dateien:
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4430780
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Hermann schrieb:
> Wenn du noch niederohmiger wirst, stimmt es noch genauer.
Und nach 10 Minuten ist die Batteriespannung dann weit genug gesunken um 
irgendwem gefährlich zu werden.

Noch ein Beitrag zur Ideensammlung:
Wenn man den R1 auf 0 Ohm setzt, kann man mit dem R2 parallel zur Last 
über den Innenwiderstand der Batterie die Spannung einstellen.

Man könnte auch einen Shunt-Regler mit 1,45V parallel zur Batterie 
hängen oder sonst einen Unsinn machen...
Gast #4430799
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Lothar M. schrieb:
> Henning schrieb:
>> Ich habe einen Verbraucher der eigentlich 1,45 V Spannung benötigt.
> Welcher Verbraucher, der 1,45V benötigt, geht bei 1,5V kaputt?

Das hab ich mich auch gefragt.  Laut Telefonat mit dem Hersteller muss 
es 1,45 V sein. Der Mitarbeiter mit dem ich gesprochen hab, schien nicht 
wirklich Ahnung zu haben. Seine Aussage war 1,5 V geht nicht.
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4430877
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Henning schrieb:
> Hörgerät ...
Also eine Zink-Luft-Batterie. Damit wird doch gleich einiges klarer...

> Hilft das ??
Besser als alles Gelaber...

Siehe mal dort:
http://www.elektronikpraxis.vogel.de/hardwareentwicklung/articles/248100/index3.html
Zitat daraus:
1
Das Entladeverhalten gleicht damit dem von wiederaufladbaren Nickel-Metallhydrid-Akkus.
Also: nimm doch einen AAA Akku. Der kommt niemals über 1,4V und ist im 
Zweifelsfall nach 1 Nacht wieder geladen. Es gibt da auch ganz neckisch 
kleine NiMH Akkus.

Oder probier es mit dem Vorwiderstand. Nimm aber mindestens 100 Ohm, 
denn neue Alkaline Batterien haben locker mal 1,6V...  :-o
Gast #4430948
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Lothar M. schrieb:
> Oder probier es mit dem Vorwiderstand. Nimm aber mindestens 100 Ohm,
> denn neue Alkaline Batterien haben locker mal 1,6V...  :-o

So ist jetzt der Plan.

@ all
Danke für die schnelle und nette Hilfe... wenn ich die Hörgeräte 
durchgebraten habe meld ich mich nochmal ;)

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