Hallo, für eine Schularbeit bentige ich "Transceiver" wie z.B. den hier: http://eu.mouser.com/ProductDetail/Texas-Instruments/SN74LVCC4245ADW/?qs=NLW4NjXEBS5gmHXZ2wC0Uw%3d%3d Wie heißt dieses Bauteil auf Deutsch? Habt ihr Ideen, wie man diesen nennen könnte?
jt44 schrieb: > Wie heißt dieses Bauteil auf Deutsch? Ich würde "Pegelanpasser" zu ihm sagen -er kann sich ja nicht wehren... ;-) mfG Paul
Transceiver ist falsch, Pegelwandler richtig. Über "bidirektional" kann man sich streiten, denn es gibt ja auch bidirektionale Wandler ohne DIR-Eingang.
Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger heißen. Ralph Berres
Ralph B. schrieb: > Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender > ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger > heißen. > > Ralph Berres Dem stimme ich, mit der Einschränkung zu, dass der deutsche Begriff "Sendeempfänger" sich auf die Funktechnik bezieht. Das englische Wort, tat diese seit ca. 1935 auch. Die Bedeutung von "Transceiver" hat sich aber seit einigen Jahrzehnten (ich denke etwa ab den späten 80er Jahren) auf ICs verbreitert die Sende- und Empfangsfunktionen im weiteren Sinne (also nicht auf Funk bezogen) in sich vereinigen. Daher kann man für das IC nicht "Sendeempfänger" schreiben - das würde eine falsche Konotation mit sich bringen. Mal abgesehen von der Frage, ob man das überhaupt übersetzen muss: An sich ist das eingeführtes Tech-Speak - auch in Deutschland: Der Funktion zufolge würde ich das als einen "Pegelwandler mit umschaltbarer Übertragungsrichtung" bezeichnen.
Und einfach zu beschließen "Transceiver" sei deutsch genug scheitert an was genau?
Ralph B. schrieb: > Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( > Sender > ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger > heißen. > > Ralph Berres Der Google - Übersetzer meint: "Sende- und Empfangsgerät" Auch die Beschreibung im TI Datenblatt sprich von "The device transmits von A nach B oder von B nach A", also Sender und Empfänger. Wenn das IC speziell gemeint ist: Bidirectional Voltage Translator = bidirektionaler Pegelwandler mfg klaus
jt44 schrieb: > Wie heißt dieses Bauteil auf Deutsch? > Habt ihr Ideen, wie man diesen nennen könnte? Ein Transceiver heißt auch auf Deutsch Transceiver. Warum sollte man ihn anders nennen? Ein Transistor heißt z.B. ja auch einfach nur Transistor und ein Oszilloskop nur Oszilloskop. Dass es zwischendurch einen "Eindeutschungswahn" gab (man sehe sich nur mal die Siemens-Datenbücher mit ihrem "Stapelspeicher" und "Kellerspeicher" an), ist zum Glück überstanden. Der Witz ist, dass alle, die diese "Kunstworte" verwenden, wissen was gemeint ist.
>Auch die Beschreibung im TI Datenblatt sprich von "The device transmits >von A nach B oder von B nach A", also Sender und Empfänger. Ok, dann ist wohl jedes Stück Draht ein Transmitter ...
Lothar M. schrieb: > Dass es zwischendurch einen > "Eindeutschungswahn" gab (man sehe sich nur mal die Siemens-Datenbücher > mit ihrem "Stapelspeicher" und "Kellerspeicher" an), ist zum Glück > überstanden. Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da die Unterhaltungsindustrie. Im Radio gibt es nur noch "Songs" und die Fernsehsender sind sowieso zu blöd noch irgendwelche Titel zu übersetzen, sogar wenn sie auf Deutsch identisch sind (z.B. die Deppen bei Pro7 gerade mit "Zoo", genial→Tonne). Im Netz gibts nur noch "Content", weil Inhalte ja Scheiße sind, oder Pollings statt Abstimmungen. Und ganz extrem wird es dann, wenn die Leute beide Sprachen nicht richtig können und dann schreckliche Wortmischungen erzeugen.
Cyblord -. schrieb: > Und einfach zu beschließen "Transceiver" sei deutsch genug > scheitert an > was genau? Ein Amerikaner kommt ja auch nicht auf die Idee "Transceiver" mit "Sendeempfänger" im englischsprachigen Lehrbuch zu verwenden. Man muss nicht wie ein lernbehindertes Kind jedes englische Wort eindeutschen, oder kommst du du sonst zu schnell durcheinander?
K. L. schrieb: > Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der > derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da > die Unterhaltungsindustrie. Im Radio gibt es nur noch "Songs" und die > Fernsehsender sind sowieso zu blöd noch irgendwelche Titel zu > übersetzen, sogar wenn sie auf Deutsch identisch sind (z.B. die Deppen > bei Pro7 gerade mit "Zoo", genial→Tonne). Im Netz gibts nur noch > "Content", weil Inhalte ja Scheiße sind, oder Pollings statt > Abstimmungen. Und ganz extrem wird es dann, wenn die Leute beide > Sprachen nicht richtig können und dann schreckliche Wortmischungen > erzeugen. Es geht hier um Fachbegriffe. Ich finds toll dass sich in bestimmten Gebieten weltweit einheitliche Begriffe, bzw. eine vorherrschende Sprache durchgesetzt haben. Und mir bricht auch kein Zacken aus der Krone dass es sich dabei um Englisch handelt. (Sei mal lieber froh dass wir nicht Chinesisch lernen müssen)
le x. schrieb: > (Sei mal lieber froh dass wir nicht Chinesisch lernen müssen) Das ist ein Argument!
Man kann doch einfach am Anfang des Buches hinter Transreceiver einmal "Sendeempfänger" erwähnen und fertig.
Cyblord -. schrieb: > Henry G. schrieb: >> Transreceiver > > Du hast es mal wieder drauf... Wie arm... Ich korrigiere: "Transceiver".
K. Laus schrieb: >Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der >derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da >die Unterhaltungsindustrie. Volle Punkzahl! Das gilt nicht nur für die Unterhaltungsindustrie. Manche fahren mit der Tram in die City, um an der Sale (oder Saale?) zu shoppen. Vorher sollte man aber ein Ticket lösen! Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen, obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll. le x. schrieb: > Es geht hier um Fachbegriffe. > Ich finds toll dass sich in bestimmten Gebieten weltweit einheitliche > Begriffe, bzw. eine vorherrschende Sprache durchgesetzt haben. Das kann man zwar stellenweise so sehen. Aber warum soll es keine Leiterplatten mehr geben oder warum soll man eine Schaltung nicht zurücksetzen, sondern man soll reseten? Liest man häufig hier im Forum. Aber wenn alte deutsche Fachbegriffe immer weiter verdrängt werden, dann ist das einfach nur irre.
wolle g. schrieb: > Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen, > obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll. Der Vorgänger hiess "Porty", der Wettbewerber "Pocky". Sei froh, dass sich "Handy" durchgesetzt hat...
wolle g. schrieb: > Manche fahren mit der Tram in die City Wer macht das? Die im Fernsehen, nachmittag auf RTL? Ich hab sowas noch nie gehört. OK ich kenn aber auch keinen Kevin... wolle g. schrieb: > Aber warum soll es keine Leiterplatten mehr geben oder warum soll man > eine Schaltung nicht zurücksetzen, sondern man soll reseten? Wer in der Arbeit den ganzen Tag resetet oder PCBs designet weil er international unterwegs ist dann wirkt sich das auf den Sprachschatz aus. Ist doch ganz klar. Dann rutscht schon mal sowas heraus. Ein weiterer Grund könnte sein dass viele Tutorials (Anfängerleitfäden) auf Englisch verfasst sind, weswegen auch Anfänger schon mit diesem Wortschatz in Berührung kommen. Ich muss zugeben: bei technischen Problemen gebe ich die Frage gleich auf Englisch in google ein. Meist landet man dann bei Stackoverflow oder auf einen der unzähligen englischsprachigen Blogs. Warum sollte ich auf gefühlt 98% der Informationsquellen verzichten und mich nur im deutschsprachigen Raum bewegen? Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf Englisch installiert damit ich mit dem Rest der Welt kommunizieren kann. PS: Trotzdem bevorzuge ich die "Rosenheimcops" gegenüber "Navi CIS". Es ist also nicht so dass ich unsere Sprache nicht mag. Sie ist nur in manchen Themenbereichen weniger geeignet.
Die Bezeichnung "Tram" (deutsch ausgesprochen) für Straßenbahn wird schon ewig verwendet. Meine Oma hat den Begriff benutzt, die wurde 1905 geboren und konnte kein Englisch. Bevor man sich über ein Wort aufregt, sollte man erstmal nachdenken, das hilft meistens.
le x. schrieb: > Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf > Englisch installiert Sind das nicht deine Games, die du da installiert hast, neben dem Betriebssystem und den Werkzeugen?
Mark B. schrieb: > Die Bezeichnung "Tram" (deutsch ausgesprochen) für Straßenbahn wird > schon ewig verwendet. Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn". Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern gehört.
Lothar M. schrieb: > le x. schrieb: >> Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf >> Englisch installiert > Sind das nicht deine Games, die du da installiert hast, neben dem > Betriebssystem und den Werkzeugen? Nein es sind tatsächlich Spiele, denn diesen Begriff verwende ich schon seit ich klein war und hauptsächlich im privaten Umfeld. Tools und OS dagegen sind Begriffe aus meinem täglichen Arbeitsumfeld. Für deutsche Bezeichnungen würde ich fragende Gesichter ernten. Dementsprechend haben die sich in meinem Sprachgebrauch verankert. Aber im Prinzip bestätigst du nur meinen Beitrag. Neben "Englisch ist super!" und "Englisch ist kacke" gibt es eben noch sehr viele Grauzonen. Es kommt immer auf den Hintergrund der jeweiligen Person und auf die Umstände an. Sprache ist so lebendig und von den eigenen Erfahrungen und Lebensläufen abhängig, da kann man eigentlich nicht pauschalisieren. Dem gegenüber gibt es mit Sicherheit auch Personen die englische Begriffe verwenden weil sie sich dadurch hip fühlen. Das dürfte aber eher eine Minderheit sein.
Frank M. schrieb: > Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und > Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn". > Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern > gehört. Mag sein. Nichtsdestotrotz ist das kein "neudenglisches" Wort.
.. witzig die ganze Diskussion hier um das Re-Translating, um es ins deutsche zurück zu übersetzen. Meingott ist es schon so weit das wir unsere Sprache vergessen haben? Mann bin ich alt ... In der Fernmeldetechnik bis Ende der 80iger hiessen die Teile die irgendetwas transponierten auf deutsch Sende- und Empfangsgeräte oder auch nur "Umsetzer". (Tranponder --> was übrigens aus dem französischen kommt, da französisch damals die UN-Sprache in der Telekommunikation war und wenn ihr Transponder heute bei Wiki eingebt wird auch nur das moderne Transponder erklärt) Es gab auch Gabelumsetzer, die teilten was auf ... wie zum Beispiel Frequenzweichen. Die Dinger nennt man nun "crossover network". Was ich ganz toll find und dämlich, weil das selbst in englischem nicht selbsterklärend ist.
le x. schrieb: > Warum sollte ich auf gefühlt 98% der Informationsquellen verzichten und > mich nur im deutschsprachigen Raum bewegen? Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur widerwillig Beiträge verfasst?
Mark B. schrieb: > Frank M. schrieb: >> Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und >> Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn". >> Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern >> gehört. > > Mag sein. Nichtsdestotrotz ist das kein "neudenglisches" Wort. Ich mag mich irren, aber ich glaube meiner Mutter, die als gaaaanz frühe Russischlehrerin (50er Jahre) meinte, Tram komme daher. Old-Papa
Zitat Wikipedia: Das Wort „Tram“ ist ursprünglich deutschen Ursprungs und ist gleichbedeutend mit „Balken“. Ein im Bergbau eingesetztes und auf geschlitzten Balken basierendes spurgeführtes Bahnsystem kam im 15. Jahrhundert von Deutschland nach England, wo sich der Begriff „Tramway“ allgemein für spurgeführte Bahnen entwickelte. MfG Paul
wolle g. schrieb: > Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur > widerwillig Beiträge verfasst? Was fachbezogene Themen betrifft: genau so siehts aus. Da ist es nicht die erste und erst recht nicht die einzige Anlaufstelle. Im Offtopic siehsts natürlich anders aus.
Mit "Tram" habe ich wohl etwas daneben gelegen. Bei uns kam diese Bezeichnung erst in den letzten Jahren auf, so dass ich annahm, das ist wieder denglisch. Allerdings gibt es "Tramway" auch in England, wie Paul schreibt. Deshalb kann man annehmen, dass es Leute gegeben hat, die daraus jetzt wieder die "Tram" eingeführt haben. Wenn ich mich recht erinnere, gibt es Tramwei auch in der russischen Sprache.
Interessanterweise hatte der Herr Benjamin Outram aktiv mit der Sache zu tun. Was natürlich später zu entsprechenden aber wohl falschen Gerüchten zum Ursprung des Namens der Bahnen führte.
le x. schrieb: > wolle g. schrieb: >> Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur >> widerwillig Beiträge verfasst? > > Was fachbezogene Themen betrifft: genau so siehts aus. >oder PCBs designet Ein Glück für uns. Dann können wir, wie schon vor Jahrzehnten, unsere Leiterplatten weiter so entwickeln, wie bisher. Oder ist das eine neue Arbeitsweise? > Da ist es nicht die erste und erst recht nicht die einzige Anlaufstelle. Aha. Nach Deiner Einschätzung entsprechen demnach 98% der deutschsprachigen Literatur nicht Deinem Niveau.
Irgendwie bin ich der Meinung, man sollte am Besten immer die Original Fachwörter der Fachliteratur verwenden; ganz gleich in welcher Sprache. Die Verdeutschung von englischen Technikwörtern, wie z.B. Siemens das getan hatte, erzeugt eher nur Unklarheiten und Verwirrung. Man stelle sich vor gleichzeitig mit einem Original Datenblatt in englischer Sprache und einer Siemens Abhandlung arbeiten zu müssen. Da kennt man sich dann überhaupt nicht mehr aus. Wenn die Originalbezeichnungen verwendet werden, kann man auch viel leichter in der weiten Weltliteratur Recherchen machen. Außerdem finde ich das viel natürlicher. Sonst halte ich es sehr mit Dr. Bernhard Grzimek, der über dieses Thema immer sehr klare Vorstellungen hatte. Schon damals kritisierte er öffentlich den Trend der Verunglimpfung der deutschen Sprache. Eine Sprache ist ein kostbares (Kultur) Gut, ein Instrument, mit dem man nicht leichtfertig herumspielen sollte. Leider wird heutzutage in der Hinsicht schon lange frevelhaft experimentiert und gesündigt. Natürlich ist es schwierig wegen dem Fortschritt eine behutsame Anpassung zu praktizieren um neue Begriffe hinzuzufügen. Vielleicht fängt diese falsche Einstellung schon in den Schulen an, wo möglicherweise versäumt wird den Kindern schon früh an ein ehrfürchtiges Empfinden über die Wichtigkeit ihrer Heimatsprache zu instillen. Die ehemaligen ehrenwerten Deutschen Dichter würden in ihren Gräbern rotieren wenn sie wüßten was heutzutage überall vorgeht. Es wäre bestimmt besser mehr zeitgeprüfte Literatur zu lesen anstatt sein Leben mit vielfach sinnfreien Fernsehen zu vergeuden. Mfg, Gerhard
wolle g. schrieb: > ... Wenn du unbedingt irgendjemanden brauchst dem du ans Bein pinkeln kannst - mach ruhig, es juckt mich nicht. Solangs dir hilft...
le x. schrieb: > Wenn du unbedingt irgendjemanden brauchst dem du ans Bein pinkeln kannst > - mach ruhig, es juckt mich nicht. Solangs dir hilft... Warum gleich so grillig? Gerhard O. schrieb: > Irgendwie bin ich der Meinung, man sollte am Besten immer die Original > Fachwörter der Fachliteratur verwenden; ganz gleich in welcher Sprache. Das geht auch wieder nicht so richtig. a) Welche Ausdrücke und Wortschöpfungen sind die Originalfachwörter b) dann müsste man auch japanisch, chinesisch, russisch usw. lesen und schreiben können c)...... Ich lehne es ja nicht grundsätzlich ab, dass man z.B. Datenblätter in Englisch verbreitet. Im Gegenteil: wie sollte ich japanische usw. Datenblätter sonst lesen können. Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume) sowie die Höhen(treble) und Tiefen((bass) einstellen. Und ein EIN/AUS (ON/OFF) Schalter sollte auch vorhanden sein. In Klammer die Bezeichnungen für diejenigen, die mit den deutschen Fachausdrücken nichts anfangen können. Das ging früher(schon vor dem Krieg), warum soll das heute nicht mehr möglich sein. Auch solche Fachwörter, wie Arbeitsspeicher, Festplatte, Kellerspeicher waren und sind durchaus üblich.
wolle g. schrieb: > Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume).... Das ist der Grund, warum die Leute ihre Autoradios immer so laut aufdrehen: Steht ja dran: VOLL UM EJ! MfG Paul
wolle g. schrieb: > Manche fahren mit der Tram in die City, um an der Sale (oder Saale?) zu > shoppen. Vorher sollte man aber ein Ticket lösen! > Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen, > obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll. Ja, Sprache kann etwas Tolles sein! Wir sind früher mit der Tram oder der Straßenbahn oder der Tramwai in die Stadt gefahren, um an der Saale Altstoffe in der SERO-Komplexannahmestelle abzugeben. Zu mittag gab es einen halben Broiler und dann rief uns der Dispatcher eine Taxe. Nach der Schule am Sonnabend morgen gingen wir nachmittags mit Vati und Mutti Einkaufen. Nachdem ich frech war und eine gedachtelt kriegte, kaufte mir Mutti doch noch mit Forumschecks chices Plastespielzeug. Auf dem Nachhauseweg verfing sich die Cellophantüte in den Speichen und mich legte es mit dem Fahrrad urst auf die Fresse. Als ich aufstand, wurde ich fast von einem 80er Russen umgerammelt. Gleich dahinter wollte ein ZT mit Anhänger zu schnell um die Kurve, so die ganzen Polyluxe von der Ladefläche rutschten und auf die Straße knallten. Zum Abendbrot gab es Schnitte mit Käse. Das hat eingefetzt. Nach dem Sandmann, diesmal kam Plumps!, ging es ab in die Heia. Sonntag früh machte der Nachbar gehörig Krach, als er an seiner 350er Jawa rumfummelte. Die 250er ETS war scheinbar kaputt. Während Mutti mit dem Hader unsere Schäferhundtöle verdrosch, weil er eine Hitsche zerbissen hatte, fuhr mich Vati drei Viertel 11 auf der Schwalbe zum Fußballspiel. Viertel 2 wurde ich wieder abgeholt. Am Montag mußte Mutti zum Friseur und die Friseuse machte ihr eine Kaltwelle. In der Schule gab es Zamet und Gewiegtes zu Mittag. Den Essensplan für die nächste Woche hatte Mutti aber noch nicht mit der Speiseraum-App downgeloadet... :D
Dipl.- G. schrieb: > ...und mich > legte es mit dem Fahrrad urst auf die Fresse. Als ich aufstand, wurde > ich fast von einem 80er Russen umgerammelt. :-))) Ach Du warst das! Immer die Wänste mit'm Fahrrad auf der Straße. Du mußt aber auch mal die Klüsen aufmachen, wenn Du da rumrammelst, Junge! Ich hätte wegen Dir bald den HW80 hinten dran umgeschmissen. Das hätte Ärger mit dem Brigadier gegeben... Da mußte ich mir auf den Schreck im Konsum erst mal 'ne Schachtel Karo (in der schwarz/weißen Geschenkpackung) holen. MfG Paul
wolle g. schrieb: > Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume) sowie die > Höhen(treble) und Tiefen((bass) einstellen. Und ein EIN/AUS (ON/OFF) > Schalter sollte auch vorhanden sein. Wenn wir nicht aufpassen, kommen die Alten aus ihren Gräbern gekrochen und möchten doch lieber Diskant und Bass reduzieren um nicht bei ihrer ewigen Ruhe gestört zu werden...
Ralph B. schrieb: > Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender > ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger > heißen. > > Ralph Berres Sender + Empfänger = Sempfänger. Ist doch klar ;-)
"Leitungstreiber" würde in diesem Zusammenhang noch passen. "Transceiver" wäre für mich ein Komplettgerät oder ein hochintegriertes Bauteil, das auch noch Teile des Protokolls (oder wahlheise HF) beinhaltet. "Leitungstreiber" ist die einfachere Variante, die nur Pegelwandlung oder Leistungsverstärkung übernimmt. Der Übergang ist natürlich fließend.
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