Transceiver ist falsch, Pegelwandler richtig.
Über "bidirektional" kann man sich streiten,
denn es gibt ja auch bidirektionale Wandler
ohne DIR-Eingang.
Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender
) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger
heißen.
Ralph Berres
Ralph B. schrieb:> Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender> ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger> heißen.>> Ralph Berres
Dem stimme ich, mit der Einschränkung zu, dass der deutsche Begriff
"Sendeempfänger" sich auf die Funktechnik bezieht.
Das englische Wort, tat diese seit ca. 1935 auch. Die Bedeutung von
"Transceiver" hat sich aber seit einigen Jahrzehnten (ich denke etwa ab
den späten 80er Jahren) auf ICs verbreitert die Sende- und
Empfangsfunktionen im weiteren Sinne (also nicht auf Funk bezogen) in
sich vereinigen.
Daher kann man für das IC nicht "Sendeempfänger" schreiben - das würde
eine falsche Konotation mit sich bringen.
Mal abgesehen von der Frage, ob man das überhaupt übersetzen muss: An
sich ist das eingeführtes Tech-Speak - auch in Deutschland: Der Funktion
zufolge würde ich das als einen "Pegelwandler mit umschaltbarer
Übertragungsrichtung" bezeichnen.
Ralph B. schrieb:> Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter (> Sender> ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger> heißen.>> Ralph Berres
Der Google - Übersetzer meint: "Sende- und Empfangsgerät"
Auch die Beschreibung im TI Datenblatt sprich von "The device transmits
von A nach B oder von B nach A", also Sender und Empfänger.
Wenn das IC speziell gemeint ist:
Bidirectional Voltage Translator = bidirektionaler Pegelwandler
mfg klaus
jt44 schrieb:> Wie heißt dieses Bauteil auf Deutsch?> Habt ihr Ideen, wie man diesen nennen könnte?
Ein Transceiver heißt auch auf Deutsch Transceiver. Warum sollte man ihn
anders nennen?
Ein Transistor heißt z.B. ja auch einfach nur Transistor und ein
Oszilloskop nur Oszilloskop. Dass es zwischendurch einen
"Eindeutschungswahn" gab (man sehe sich nur mal die Siemens-Datenbücher
mit ihrem "Stapelspeicher" und "Kellerspeicher" an), ist zum Glück
überstanden.
Der Witz ist, dass alle, die diese "Kunstworte" verwenden, wissen was
gemeint ist.
>Auch die Beschreibung im TI Datenblatt sprich von "The device transmits>von A nach B oder von B nach A", also Sender und Empfänger.
Ok, dann ist wohl jedes Stück Draht ein Transmitter ...
Lothar M. schrieb:> Dass es zwischendurch einen> "Eindeutschungswahn" gab (man sehe sich nur mal die Siemens-Datenbücher> mit ihrem "Stapelspeicher" und "Kellerspeicher" an), ist zum Glück> überstanden.
Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der
derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da
die Unterhaltungsindustrie. Im Radio gibt es nur noch "Songs" und die
Fernsehsender sind sowieso zu blöd noch irgendwelche Titel zu
übersetzen, sogar wenn sie auf Deutsch identisch sind (z.B. die Deppen
bei Pro7 gerade mit "Zoo", genial→Tonne). Im Netz gibts nur noch
"Content", weil Inhalte ja Scheiße sind, oder Pollings statt
Abstimmungen. Und ganz extrem wird es dann, wenn die Leute beide
Sprachen nicht richtig können und dann schreckliche Wortmischungen
erzeugen.
Cyblord -. schrieb:> Und einfach zu beschließen "Transceiver" sei deutsch genug> scheitert an> was genau?
Ein Amerikaner kommt ja auch nicht auf die Idee "Transceiver" mit
"Sendeempfänger" im englischsprachigen Lehrbuch zu verwenden. Man muss
nicht wie ein lernbehindertes Kind jedes englische Wort eindeutschen,
oder kommst du du sonst zu schnell durcheinander?
K. L. schrieb:> Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der> derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da> die Unterhaltungsindustrie. Im Radio gibt es nur noch "Songs" und die> Fernsehsender sind sowieso zu blöd noch irgendwelche Titel zu> übersetzen, sogar wenn sie auf Deutsch identisch sind (z.B. die Deppen> bei Pro7 gerade mit "Zoo", genial→Tonne). Im Netz gibts nur noch> "Content", weil Inhalte ja Scheiße sind, oder Pollings statt> Abstimmungen. Und ganz extrem wird es dann, wenn die Leute beide> Sprachen nicht richtig können und dann schreckliche Wortmischungen> erzeugen.
Es geht hier um Fachbegriffe.
Ich finds toll dass sich in bestimmten Gebieten weltweit einheitliche
Begriffe, bzw. eine vorherrschende Sprache durchgesetzt haben.
Und mir bricht auch kein Zacken aus der Krone dass es sich dabei um
Englisch handelt.
(Sei mal lieber froh dass wir nicht Chinesisch lernen müssen)
K. Laus schrieb:
>Leider! Sicher waren einige Übersetzungen nicht sehr gelungen, aber der>derzeitige Englischwahn kotzt einfach nur noch an. Ganz schlimm ist da>die Unterhaltungsindustrie.
Volle Punkzahl!
Das gilt nicht nur für die Unterhaltungsindustrie.
Manche fahren mit der Tram in die City, um an der Sale (oder Saale?) zu
shoppen. Vorher sollte man aber ein Ticket lösen!
Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen,
obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll.
le x. schrieb:> Es geht hier um Fachbegriffe.> Ich finds toll dass sich in bestimmten Gebieten weltweit einheitliche> Begriffe, bzw. eine vorherrschende Sprache durchgesetzt haben.
Das kann man zwar stellenweise so sehen.
Aber warum soll es keine Leiterplatten mehr geben oder warum soll man
eine Schaltung nicht zurücksetzen, sondern man soll reseten?
Liest man häufig hier im Forum.
Aber wenn alte deutsche Fachbegriffe immer weiter verdrängt werden, dann
ist das einfach nur irre.
wolle g. schrieb:> Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen,> obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll.
Der Vorgänger hiess "Porty", der Wettbewerber "Pocky". Sei froh, dass
sich "Handy" durchgesetzt hat...
wolle g. schrieb:> Manche fahren mit der Tram in die City
Wer macht das? Die im Fernsehen, nachmittag auf RTL?
Ich hab sowas noch nie gehört. OK ich kenn aber auch keinen Kevin...
wolle g. schrieb:> Aber warum soll es keine Leiterplatten mehr geben oder warum soll man> eine Schaltung nicht zurücksetzen, sondern man soll reseten?
Wer in der Arbeit den ganzen Tag resetet oder PCBs designet weil er
international unterwegs ist dann wirkt sich das auf den Sprachschatz
aus. Ist doch ganz klar. Dann rutscht schon mal sowas heraus.
Ein weiterer Grund könnte sein dass viele Tutorials (Anfängerleitfäden)
auf Englisch verfasst sind, weswegen auch Anfänger schon mit diesem
Wortschatz in Berührung kommen.
Ich muss zugeben:
bei technischen Problemen gebe ich die Frage gleich auf Englisch in
google ein. Meist landet man dann bei Stackoverflow oder auf einen der
unzähligen englischsprachigen Blogs.
Warum sollte ich auf gefühlt 98% der Informationsquellen verzichten und
mich nur im deutschsprachigen Raum bewegen?
Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf
Englisch installiert damit ich mit dem Rest der Welt kommunizieren kann.
PS:
Trotzdem bevorzuge ich die "Rosenheimcops" gegenüber "Navi CIS".
Es ist also nicht so dass ich unsere Sprache nicht mag.
Sie ist nur in manchen Themenbereichen weniger geeignet.
Die Bezeichnung "Tram" (deutsch ausgesprochen) für Straßenbahn wird
schon ewig verwendet. Meine Oma hat den Begriff benutzt, die wurde 1905
geboren und konnte kein Englisch.
Bevor man sich über ein Wort aufregt, sollte man erstmal nachdenken, das
hilft meistens.
le x. schrieb:> Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf> Englisch installiert
Sind das nicht deine Games, die du da installiert hast, neben dem
Betriebssystem und den Werkzeugen?
Mark B. schrieb:> Die Bezeichnung "Tram" (deutsch ausgesprochen) für Straßenbahn wird> schon ewig verwendet.
Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und
Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn".
Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern
gehört.
Lothar M. schrieb:> le x. schrieb:>> Mittlerweile sind mein OS, meine Tools und meine Spiele schon auf>> Englisch installiert> Sind das nicht deine Games, die du da installiert hast, neben dem> Betriebssystem und den Werkzeugen?
Nein es sind tatsächlich Spiele, denn diesen Begriff verwende ich schon
seit ich klein war und hauptsächlich im privaten Umfeld.
Tools und OS dagegen sind Begriffe aus meinem täglichen Arbeitsumfeld.
Für deutsche Bezeichnungen würde ich fragende Gesichter ernten.
Dementsprechend haben die sich in meinem Sprachgebrauch verankert.
Aber im Prinzip bestätigst du nur meinen Beitrag.
Neben "Englisch ist super!" und "Englisch ist kacke" gibt es eben noch
sehr viele Grauzonen.
Es kommt immer auf den Hintergrund der jeweiligen Person und auf die
Umstände an. Sprache ist so lebendig und von den eigenen Erfahrungen und
Lebensläufen abhängig, da kann man eigentlich nicht pauschalisieren.
Dem gegenüber gibt es mit Sicherheit auch Personen die englische
Begriffe verwenden weil sie sich dadurch hip fühlen. Das dürfte aber
eher eine Minderheit sein.
Frank M. schrieb:> Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und> Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn".> Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern> gehört.
Mag sein. Nichtsdestotrotz ist das kein "neudenglisches" Wort.
.. witzig die ganze Diskussion hier um das Re-Translating,
um es ins deutsche zurück zu übersetzen.
Meingott ist es schon so weit das wir unsere Sprache vergessen haben?
Mann bin ich alt ...
In der Fernmeldetechnik bis Ende der 80iger hiessen die Teile die
irgendetwas transponierten auf deutsch Sende- und Empfangsgeräte oder
auch nur "Umsetzer".
(Tranponder --> was übrigens aus dem französischen kommt, da französisch
damals die UN-Sprache in der Telekommunikation war und wenn ihr
Transponder heute bei Wiki eingebt wird auch nur das moderne Transponder
erklärt)
Es gab auch Gabelumsetzer, die teilten was auf ... wie zum Beispiel
Frequenzweichen. Die Dinger nennt man nun "crossover network". Was ich
ganz toll find und dämlich, weil das selbst in englischem nicht
selbsterklärend ist.
le x. schrieb:> Warum sollte ich auf gefühlt 98% der Informationsquellen verzichten und> mich nur im deutschsprachigen Raum bewegen?
Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur
widerwillig Beiträge verfasst?
Mark B. schrieb:> Frank M. schrieb:>> Die Verwendung ist aber ziemlich regional begrenzt. Im Ruhrpott und>> Rheinland kennt man "Tram" überhaupt nicht. Da heisst es "Straßenbahn".>> Erstmals habe ich "Tram" vor vielen Jahren in der Schweiz und in Bayern>> gehört.>> Mag sein. Nichtsdestotrotz ist das kein "neudenglisches" Wort.
Ich mag mich irren, aber ich glaube meiner Mutter, die als gaaaanz frühe
Russischlehrerin (50er Jahre) meinte, Tram komme daher.
Old-Papa
Zitat Wikipedia:
Das Wort „Tram“ ist ursprünglich deutschen Ursprungs und ist
gleichbedeutend mit „Balken“. Ein im Bergbau eingesetztes und auf
geschlitzten Balken basierendes spurgeführtes Bahnsystem kam im 15.
Jahrhundert von Deutschland nach England, wo sich der Begriff „Tramway“
allgemein für spurgeführte Bahnen entwickelte.
MfG Paul
wolle g. schrieb:> Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur> widerwillig Beiträge verfasst?
Was fachbezogene Themen betrifft: genau so siehts aus.
Da ist es nicht die erste und erst recht nicht die einzige Anlaufstelle.
Im Offtopic siehsts natürlich anders aus.
Mit "Tram" habe ich wohl etwas daneben gelegen.
Bei uns kam diese Bezeichnung erst in den letzten Jahren auf, so dass
ich annahm, das ist wieder denglisch. Allerdings gibt es "Tramway" auch
in England, wie Paul schreibt. Deshalb kann man annehmen, dass es Leute
gegeben hat, die daraus jetzt wieder die "Tram" eingeführt haben.
Wenn ich mich recht erinnere, gibt es Tramwei auch in der russischen
Sprache.
Interessanterweise hatte der Herr Benjamin Outram aktiv mit der Sache zu
tun. Was natürlich später zu entsprechenden aber wohl falschen Gerüchten
zum Ursprung des Namens der Bahnen führte.
le x. schrieb:> wolle g. schrieb:>> Soll das heißen, dass Du hier in einem deutschsprachigen Forum nur>> widerwillig Beiträge verfasst?>> Was fachbezogene Themen betrifft: genau so siehts aus.>oder PCBs designet
Ein Glück für uns.
Dann können wir, wie schon vor Jahrzehnten, unsere Leiterplatten weiter
so entwickeln, wie bisher.
Oder ist das eine neue Arbeitsweise?
> Da ist es nicht die erste und erst recht nicht die einzige Anlaufstelle.
Aha. Nach Deiner Einschätzung entsprechen demnach 98% der
deutschsprachigen Literatur nicht Deinem Niveau.
Irgendwie bin ich der Meinung, man sollte am Besten immer die Original
Fachwörter der Fachliteratur verwenden; ganz gleich in welcher Sprache.
Die Verdeutschung von englischen Technikwörtern, wie z.B. Siemens das
getan hatte, erzeugt eher nur Unklarheiten und Verwirrung. Man stelle
sich vor gleichzeitig mit einem Original Datenblatt in englischer
Sprache und einer Siemens Abhandlung arbeiten zu müssen. Da kennt man
sich dann überhaupt nicht mehr aus.
Wenn die Originalbezeichnungen verwendet werden, kann man auch viel
leichter in der weiten Weltliteratur Recherchen machen. Außerdem finde
ich das viel natürlicher.
Sonst halte ich es sehr mit Dr. Bernhard Grzimek, der über dieses Thema
immer sehr klare Vorstellungen hatte. Schon damals kritisierte er
öffentlich den Trend der Verunglimpfung der deutschen Sprache.
Eine Sprache ist ein kostbares (Kultur) Gut, ein Instrument, mit dem man
nicht leichtfertig herumspielen sollte. Leider wird heutzutage in der
Hinsicht schon lange frevelhaft experimentiert und gesündigt. Natürlich
ist es schwierig wegen dem Fortschritt eine behutsame Anpassung zu
praktizieren um neue Begriffe hinzuzufügen.
Vielleicht fängt diese falsche Einstellung schon in den Schulen an, wo
möglicherweise versäumt wird den Kindern schon früh an ein ehrfürchtiges
Empfinden über die Wichtigkeit ihrer Heimatsprache zu instillen.
Die ehemaligen ehrenwerten Deutschen Dichter würden in ihren Gräbern
rotieren wenn sie wüßten was heutzutage überall vorgeht.
Es wäre bestimmt besser mehr zeitgeprüfte Literatur zu lesen anstatt
sein Leben mit vielfach sinnfreien Fernsehen zu vergeuden.
Mfg,
Gerhard
wolle g. schrieb:> ...
Wenn du unbedingt irgendjemanden brauchst dem du ans Bein pinkeln kannst
- mach ruhig, es juckt mich nicht. Solangs dir hilft...
le x. schrieb:> Wenn du unbedingt irgendjemanden brauchst dem du ans Bein pinkeln kannst> - mach ruhig, es juckt mich nicht. Solangs dir hilft...
Warum gleich so grillig?
Gerhard O. schrieb:> Irgendwie bin ich der Meinung, man sollte am Besten immer die Original> Fachwörter der Fachliteratur verwenden; ganz gleich in welcher Sprache.
Das geht auch wieder nicht so richtig.
a) Welche Ausdrücke und Wortschöpfungen sind die Originalfachwörter
b) dann müsste man auch japanisch, chinesisch, russisch usw. lesen und
schreiben können
c)......
Ich lehne es ja nicht grundsätzlich ab, dass man z.B. Datenblätter in
Englisch verbreitet. Im Gegenteil: wie sollte ich japanische usw.
Datenblätter sonst lesen können.
Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume) sowie die
Höhen(treble) und Tiefen((bass) einstellen. Und ein EIN/AUS (ON/OFF)
Schalter sollte auch vorhanden sein. In Klammer die Bezeichnungen für
diejenigen, die mit den deutschen Fachausdrücken nichts anfangen können.
Das ging früher(schon vor dem Krieg), warum soll das heute nicht mehr
möglich sein.
Auch solche Fachwörter, wie Arbeitsspeicher, Festplatte, Kellerspeicher
waren und sind durchaus üblich.
wolle g. schrieb:> Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume)....
Das ist der Grund, warum die Leute ihre Autoradios immer so laut
aufdrehen:
Steht ja dran: VOLL UM EJ!
MfG Paul
wolle g. schrieb:> Manche fahren mit der Tram in die City, um an der Sale (oder Saale?) zu> shoppen. Vorher sollte man aber ein Ticket lösen!> Besonders krass finde ich das „Handy“. Wird zwar englisch ausgesprochen,> obwohl es eine deutsche Wortschöpfung sein soll.
Ja, Sprache kann etwas Tolles sein!
Wir sind früher mit der Tram oder der Straßenbahn oder der Tramwai in
die Stadt gefahren, um an der Saale Altstoffe in der
SERO-Komplexannahmestelle abzugeben. Zu mittag gab es einen halben
Broiler und dann rief uns der Dispatcher eine Taxe.
Nach der Schule am Sonnabend morgen gingen wir nachmittags mit Vati und
Mutti Einkaufen. Nachdem ich frech war und eine gedachtelt kriegte,
kaufte mir Mutti doch noch mit Forumschecks chices Plastespielzeug. Auf
dem Nachhauseweg verfing sich die Cellophantüte in den Speichen und mich
legte es mit dem Fahrrad urst auf die Fresse. Als ich aufstand, wurde
ich fast von einem 80er Russen umgerammelt. Gleich dahinter wollte ein
ZT mit Anhänger zu schnell um die Kurve, so die ganzen Polyluxe von der
Ladefläche rutschten und auf die Straße knallten. Zum Abendbrot gab es
Schnitte mit Käse. Das hat eingefetzt. Nach dem Sandmann, diesmal kam
Plumps!, ging es ab in die Heia.
Sonntag früh machte der Nachbar gehörig Krach, als er an seiner 350er
Jawa rumfummelte. Die 250er ETS war scheinbar kaputt. Während Mutti mit
dem Hader unsere Schäferhundtöle verdrosch, weil er eine Hitsche
zerbissen hatte, fuhr mich Vati drei Viertel 11 auf der Schwalbe zum
Fußballspiel. Viertel 2 wurde ich wieder abgeholt. Am Montag mußte Mutti
zum Friseur und die Friseuse machte ihr eine Kaltwelle. In der Schule
gab es Zamet und Gewiegtes zu Mittag.
Den Essensplan für die nächste Woche hatte Mutti aber noch nicht mit der
Speiseraum-App downgeloadet... :D
Dipl.- G. schrieb:> ...und mich> legte es mit dem Fahrrad urst auf die Fresse. Als ich aufstand, wurde> ich fast von einem 80er Russen umgerammelt.
:-)))
Ach Du warst das! Immer die Wänste mit'm Fahrrad auf der Straße.
Du mußt aber auch mal die Klüsen aufmachen, wenn Du da rumrammelst,
Junge!
Ich hätte wegen Dir bald den HW80 hinten dran umgeschmissen. Das hätte
Ärger mit dem Brigadier gegeben...
Da mußte ich mir auf den Schreck im Konsum erst mal 'ne Schachtel Karo
(in der schwarz/weißen Geschenkpackung) holen.
MfG Paul
wolle g. schrieb:> Aber ich will am Radio(receiver) die Lautstärke (volume) sowie die> Höhen(treble) und Tiefen((bass) einstellen. Und ein EIN/AUS (ON/OFF)> Schalter sollte auch vorhanden sein.
Wenn wir nicht aufpassen, kommen die Alten aus ihren Gräbern gekrochen
und möchten doch lieber Diskant und Bass reduzieren um nicht bei ihrer
ewigen Ruhe gestört zu werden...
Ralph B. schrieb:> Transceiver ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Transmitter ( Sender> ) und Receiver ( Empfänger ). Es würde also übersetzt Sendeempfänger> heißen.>> Ralph Berres
Sender + Empfänger = Sempfänger. Ist doch klar ;-)
"Leitungstreiber" würde in diesem Zusammenhang noch passen.
"Transceiver" wäre für mich ein Komplettgerät oder ein hochintegriertes
Bauteil, das auch noch Teile des Protokolls (oder wahlheise HF)
beinhaltet. "Leitungstreiber" ist die einfachere Variante, die nur
Pegelwandlung oder Leistungsverstärkung übernimmt. Der Übergang ist
natürlich fließend.