Frage zu Modul Transformatoren Leistungsregler von Kemo

Gast #4432507
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Hallo Leute,
ich benötige eine regelbare AC-Spannung. Im Netz habe ich das Modul M050 
von Kemo gefunden:

http://www.kemo-electronic.de/de/Wandler-Regler/Regler/Module/M050-Transformatoren-Leistungsregler.php


In der Beschreibung heisst es:

Mit diesem Transformatoren-Spannungsregler-Modul können Netztrafos 50 - 
60 Hz, 230 V/AC primär (eingangsseitig) in der Leistung zwischen ca. 5 - 
95% geregelt werden. Dazu ist noch ein externes Potentiometer 500 k 
linear erforderlich (liegt nicht bei). Es sind alle Netztrafos mit einer 
Eingangsspannung von 230 V/AC, max. 400 W mit diesem Modul regelbar! 
Damit ist es möglich, z.B. Eisenkern-Halogen-Trafos zu regeln und damit 
die angeschlossenen Halogenlampen zu dimmen. Oder es können regelbare 
Wechselspannungsnetzteile gebaut werden. Die Ausgangsspannung der 
gedimmerten Trafos verändert sich natürlich entsprechend mit zwischen 
ca. 5 - 95%! Es können auch Hochspannungstrafos geregelt werden und 
damit die Helligkeit der angeschlossenen Neonlampen!
Nicht für elektronische Trafos!

Hat jemand eine Idee wie das Modul funktioniert?

Grüße
Jens
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Gast #4432683
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Dachte ich mir schon das dies auch nur ein zerhacker ist. Bringt mir 
leider nichts. Ich benötige ein ac netzteil mit variabler Amplitude. Es 
muss die Primärspannung eines Netztrafo regelbar sein

Muss ich wohl leider doch einen Variac vor den trafo schalten- oder hat 
noch jemand eine Idee?
Gast #4432784
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Ich entwickle Experimente für den Vorlesungsbetrieb an einer 
Universität.
Momentan möchte ich ein Modell einer Paul-Falle bauen. Damit kann man 
elektrisch geladene Teilchen einsperren bzw. innerhalb eines kleines 
Volumens in Schwebe halten.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Paul-Falle
Durch eine bestimmte Elektrodenanordung lässt sich ein Quadrupolfeld 
erzeugen die durch ein Wechselfeld die Teilchen einfangen.
Da dies nur ein Modell ist und ich makroskopische Teilchen verwende, 
sind 50 Hz vollkommen ausreichend. Daher Netzspannung. Allerdings sollte 
die Amplitude regelbar sein. Als Spannungsquelle verwende ich einen 
Netztrafo, sekundär 8kV. Strom ist mit 20MOhm begrenzt.
Ich könnte auch die Spannung sekundärseitig variieren.  Ist bei den 
hohen Spannungen aber auch nicht einfacher als primärseitig.
Hier noch ein Bild von einer anderen Uni
http://expvorl.physik.uni-muenchen.de/versuche_atomphysik/paul_falle/index.html
#4432848
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8kV mit 20MOhm Belastung wären 0,0004mA
Das wären ca. 4W(VA) Primär (+Verluste).

Dafür braucht man keinen Stelltrafo mit 400VA.
Vielleicht geht sogar der Trafodimmer.

Edit:
Du könntest aber auch die 8kV belasten um die Amplitude abzusenken.
Irgendwie mit einem Lastpoti oder Spannnungsteiler.
Gast #4432908
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Thomas B. schrieb:
> 8kV mit 20MOhm Belastung wären 0,0004mA
> Das wären ca. 4W(VA) Primär (+Verluste).
>
> Dafür braucht man keinen Stelltrafo mit 400VA
Natürlich nicht. Habe das Teil ja nur zufällig beim suchen entdeckt.

> Edit:
> Du könntest aber auch die 8kV belasten um die Amplitude abzusenken.
> Irgendwie mit einem Lastpoti oder Spannnungsteiler.
 Habe ich ja oben erwähnt. Aber die 8kv eff zu handlen ist auch nicht 
trivial.
Gast #4432925
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Das Problem mit dem Trafodimmer oder auch Phasenanschnitt sind die 
langen Auszeiten. Da hauen mir die Partikel aufgrund der Gravitation ab. 
Mann könnte den Abschaltvorgang mit einer Kapazität vieleicht strecken. 
Zusammen mit der Trafoinduktivität fängt das ganze aber dann sicherlich 
zu schwingen an.
Gast #4433507
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Die hohe Wechselspannung könnte man auch mit einem Royer-Converter 
erzeugen,
wenn man mit der Frequenz Richtung 100kHz geht.
Die Ausgangsspannung lässt sich mit der Beeinflussung der 
Transistoransteuerung (des Basis-Biasstroms) verändern.
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#4433690
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Paul B. schrieb:
> Ist doch nicht wahr! > Das ist ein ABSCHNITTS-Dimmer

Nein.

Kemo weiss bloss nicht, was PhasenANschnitt und was PhasenABschnitt ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Phasenanschnittsteuerung

Kemo weiss auch nicht, daß nicht jeder elektronische Halogentrafo sich 
per PhasenANschnitt dimmen lässt (sondern nur die extra als dimmbar 
bezeichneten ohne Siebelko).

Kemo weiss ebenfalls nicht, daß der Betrieb eines PhasenANschnittdimmers 
ohne Funkentstördrossel ein Verstoss gegen EMV Vorschriften ist.

Kemo sagt zwar, das Modul wäre kurzschlussfest, aber das möchte ich 
sehen, was es tut, wenn statt der Lampe direkt eine Leitung gelegt wird 
(was dieselbe Situation ist wie eine durchbrennende Lampe bei der der 
verdampfende Wolframdraht ein leitfähiges Plasma erzeugt).
TRIACs sind schneller kaputt als die Haussicherung auslösen kann, daher 
muss zum Schutz des Moduls eine Feinsicherung davor, hier mit 1.6A, 
ebenso wie ein VDR vor das Modul (hinter die Sicherung) gehört um 
Überspannung vom TRIAC abzuhalten.

Aber all das, was in jedem normalen UP-Dimmer selbstverständlich drin 
ist, hat sich Kemo in seiner vergossenen Wundertüte natürlich gespart, 
damit zum höheren Preis das schlechtere Produkte angeboten werden kann.

Letztlich geht es Kemo nur um Bauteilentsorgung.
Gast #4434036
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Harald W. schrieb im Beitrag #4433931:
> Wenn man einen Phasenabschnittsdimmer an eine Induktivität
> anschliesst, dürfte der Dimmer innerhalb kürzester Zeit
> durch die Induktionsspannung zerstört werden.

Richtig. Hab ja gesagt das das nicht funktioniert.
Hab jetzt folgendes gemacht

50Hz Oszillator -> NF-Verstärker -> Trafo 6V auf 230V -> HV-Trafo

Im Leerlauf läuft das stabil. Hab aber bisher nur die Primärspannung am 
HV-Trafo gemessen. Da ich nur eine sehr kleine Leistung brauche 
(~200µA@8kV)
bin ich zuversichtlich das es klappt.
#4434113
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hp-freund schrieb:
> Harald W. schrieb:
>> Sie transformiert die Spannung auf etwa den 100-fachen Wert.
>
> Und noch eine weitere hinten dran?

Könnte man nicht eine Zündspule per Phasenabschnitt-gedimmter 
Wechselspannung (Sekundär von 40-80V-Trafo) ansteuern? Ergäbe das nicht 
auch die nötige dI/dt, daß die Zündspule anständig funktioniert?

(Bitte nicht probieren. Rein theoretisch...)
#4434164
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Thomas B. schrieb:
> Nur war T3 kein Hochspannungstrafo. Aber ist ja egal.

Nicht wirklich.

Wenn dein Hochspannungsausgang Erdbezug bekommt (Kabel auf Boden),
dann schlägt vielleicht dessen mangelhafte Isolierung durch, und die vom 
nächsten weil der natürlich auch keine 8kV kann und du hast saubere 
Hochspannung an deinem Potiknopf.

Wenn wenigstens der Zwischenkreis geerdet gewesen wären, aber aus 
Dummheit hat man das wohl unterlassen.

Idiotie = Lebensgefahr.
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Gast #4437364
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Jens schrieb:
> Hab jetzt folgendes gemacht
>
> 50Hz Oszillator -> NF-Verstärker -> Trafo 15V auf 230V -> HV-Trafo

Prinzipiell funktioniert das. Allerdings ist der Wirkungsgrad eine 
Katasrophe. Ich verbrate mehre10W um hinten ein halbes Watt -wenn 
überhaupt- HV Ac  8kV@50 Hz zu erhalten. Verstärker ist Klasse AB.  Mit 
Klasse D könnte das doch effektiver laufen. Bei 50 Hz brauche ich ja 
keine hohe Schaltfrequenz. Gibt es da Lösungen solche Verstärker mit 
Fertigbausteinen mit kleinen Schaltfrequenzen zu betreiben?
#4437380
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Jens schrieb:
> Jens schrieb:
>> Hab jetzt folgendes gemacht
>>
>> 50Hz Oszillator -> NF-Verstärker -> Trafo 15V auf 230V -> HV-Trafo
>
> Prinzipiell funktioniert das. Allerdings ist der Wirkungsgrad eine
> Katasrophe. Ich verbrate mehre10W um hinten ein halbes Watt -wenn
> überhaupt- HV Ac  8kV@50 Hz zu erhalten.

Jetzt sag nicht, Ihr müsst da noch Strom sparen.
Du redest da von 10 W.
Selbst wenn es 500W wären ist das ein Witz.
Wie lange läuft denn das Experiment?

Oder lauft das 24h rund um die Uhr? (wie lange?)

Gruß
Thomas
Gast #4437404
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Thomas B. schrieb:
> Du redest da von 10 W.
> Selbst wenn es 500W wären ist das ein Witz.
> Wie lange läuft denn das Experiment?
Wenn du genau gelesen hast, rede ich von vielen 10 W. Es muss so 
aufgebaut werden, das es zuverlässig funktioniert. Die Assistenten die 
das später bedienen, haben von der Technik keine Ahnung. Anschalten und 
es muss funktionieren. Wenn die anschliessend vergessen das Gerät 
abzuschalten, soll es auch nicht nach einigen Minuten abrauchen. 
Momentan habe ich riesige Verluste und möchte diese nicht in Kühlkörper 
reinstecken.
Gast #4448803
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Hallo Thomas,
durch einen geeigneten Transformator vor dem HV Transformator mit 
passender Impedanz, beträgt die Leistungsaufname nur noch 20W. 
Zusätzlich sinkt diese bei ca. 140 Hz auf ca. 15 W. Das ist vollkommen 
in Ordnung.

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