Hallo, ich habe hier ein kurioses Problem, das mich gerade beschäftigt.. Es sieht so aus, als wenn mein Atmel-ICE die AVRs verfused, wenn man versucht Debugwire zu starten.. Aktuell haben ich dadurch bisher 2 Attiny2313 und einen Atmega328p verloren. Das ganze geschieht wie folgt: -Der Controller lässt sich über ISP ansprechen -Die Fuses werden gesetzt: Extern Quarz an und Clock-DIV aus -Die Controller lassen sich per ISP programieren und alles funktioniert super -Dann kommt man zu dem Punkt, wo man für die Fehlersuche Hilfe von DebugWire benötgt, also mit das Tool in den Projekteinstellungen auswählen und das Interface auf Debugwire stellen und dann per Debug->Start debugging and break die Session starten -Die erwartete Fehlermeldung erscheint: Launch faild: "Failed to launch debug session with debugWIRE. This could be caused by reset line circuitry or disabled debugwire inteface. Make sure the reset line is free before continuing. Do you want to use SPI to enable the DWEN fuse?" Da die Fuse natürlich noch nicht gesetzt ist, wird die Frage bejaht. -Dann kommt der nächste und diesmal unerwartete Fehler: Launch failed. "Failed to enter programming mode. ispEnterProgMode: Error status received: Got 0xc0, expected 0x00 (Command has failed to execute on the tool)" -Anschließend ist der Prozessor nicht mehr über ISP ansprechbar und man bekommt die gleiche Meldung wie zuvor. Und nun bin ich ratlos, da es an der Beschaltung und Verkabelung nicht liegen kann. Das erste Mal trat es auf einem selbstgeätztem Board mit einem Attiny2313 auf. Die Schaltung ist wie es soll, sprich keine Pullups, Kondensatoren oder weitere Beschaltung am Reseteingang und die ISP-Leitungen waren auch frei. Der Prozessor ließ sich ohne Probleme fusen und programmieren, spulte sein Programm ab und wurde auch mehrfach erfolgreich programmiert. Dann der Versuch debugwire zu starten und wie oben beschrieben ging danach nichts mehr. Den Chip habe ich durch einen neuen getauscht, weil ich erst an ein ESD Problem gedacht habe und der zweite AVR war dann auch hin. Ich hatte das dann erst einmal zur Seite gelegt und heute versucht einen Arduino Nano zu debuggen. Dazu wurde der 1k Pullup entfernt und der 100n Kondensator zwischen Reset und USB-Chip, so dass er frei ist. Und schon hatte ich ein dejavue Erlebnis. Als Kabel diente das Orginalkabel von Atmel. Zu den verwendeten Versionen: Atmel Studio 6.2 Atmel-ICE Firmware 1.1c (Aktuellste), Hardwareversion 0 Hat vielleicht jemand eine Idee, was hier passiert und wie man es in den Griff bekommen kann? Schöne Grüße Jan
Hallo Jan Es gibt irgebdwo einen Menüpunkt Debugwire deaktivieren. Dann geht ISP wieder. Gruß Flo
Leider eben nicht.. Der Menüpunkt ist deaktivert und wird nur anwählbar, wenn gerade eine DebugWire-Session läuft. Nur die kommt leider nicht zustande, da er vorher abbricht.
Sorry. Zu oberflächlich gelesen. High Voltage Programmierung scheidet wohl aus. Vielleicht mal mit Avrdude probieren? Gruß Flo
Ich hab meine Attiny44 debugged. Ich hab den 4k7 Pullup am Reset nicht entfernt und ich konnte die Session ohne Probleme starten und beenden. Hast du es mit einem Pullup mal probiert ? Gruß JackFrost
Leider immer noch keine Bbesserung. Die ICs liegen jetzt erstmal in der Kiste für die HV Programmierung. Sprich wenn mir mal wieder ein Dragon oder STK500 unterkommt, werde ich mal versuchen die wiederzubeleben.. Das Problem besteht aber weiterhin, da ich doch gerne Debugwire benutzen würde. Der Mega328 kann leider kein richtiges JTAG...
Hast du irgendwelche Bauteile am Reset (=Debugwire) Pin? Damit der PPin richtig funktioniert, darf da nicht viel dran hängen - im Idealfall gar nichts (außer der Programmieradapter). Wenn du das sicher stellst, kannst du vielleicht den Debug Modus benutzen und dann deaktivieren, um zum ISP Modus zurück zu kehren.
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