Hat jemand einen Tipp, wo man objektive Infos herbekommt? Auf Tagesgeldvergleich und anderen werden nur die beworben, die da bezahlen und daher werden gute oft nicht gelistet. Ich habe derzeit eine Bank ausgemacht, die für 2 Jahre fest, 1,4% und für 3 Jahren 1,6% bietet. Den Namen lasse ich mal weg, damit es keine Werbung ist. Hat einer einen Tipp, wo es mehr gibt? Ich will keine Aktien und nur Banken in Deutschland, also NIX Bulgarien oder so, oder gar Anlage in ausländischer Währung, wo man dank der Wechselkurse im ersten Jahr keinen Cent Zinsen bekommt.
Du willst wissen wo man mehr bekommt, im Gegenzug deine Bank nicht benennen? Kann mir kaum vorstellen dass man bei einer deutschen Bank momentan 1,6 % fest auf 3 Jahre bekommt. Wenn doch, dann würde mich der Name schon sehr interessieren. Mein Tipp für eine Anlage wäre der Plus Sparbrief bei der Volkswagenbank mit 1,25% auf 3 Jahre.
Neutraler Beobachter schrieb: > geld anlegen wo? Am besten in der Wirtschaft. Mehr Prozente bekommst Du nirgends. http://static-a1.stayblue.de/2/gruppe/bilder/fdfbffcad10deafeb6877abffdb4713d.jpg
Harald W. schrieb: > Am besten in der Wirtschaft. Mehr Prozente bekommst Du nirgends. Wo ist der Schnaps denn am günstigsten?
Neutraler Beobachter schrieb: > Hat jemand einen Tipp, wo man objektive Infos herbekommt? > > Auf Tagesgeldvergleich und anderen werden nur die beworben, die da > bezahlen und daher werden gute oft nicht gelistet. > > Ich habe derzeit eine Bank ausgemacht, die für 2 Jahre fest, 1,4% und > für 3 Jahren 1,6% bietet. Den Namen lasse ich mal weg, damit es keine > Werbung ist. > > Hat einer einen Tipp, wo es mehr gibt? Ich will keine Aktien und nur > Banken in Deutschland, also NIX Bulgarien oder so, .... 2 Jahre 1,4% ist doch derzeit prima, es gibt sogar Banken die nehmen praktisch 0% für Kredite. Viel mehr gibt es nicht sicher. Bulgarien oder Südafrika, da gibt es mehr Zinsen, aber auch mehr Inflation, keine Einlagensicherung, also nix mit sicher. Investiere in Lebensqualität, gehe nett essen, gute Weine trinken (nicht lagern), Reisen, ...
Neutraler Beobachter schrieb: > Ich habe derzeit eine Bank ausgemacht, die für 2 Jahre fest, 1,4% und > für 3 Jahren 1,6% bietet. Wo gibt es das denn? Oder hast Du dich mit der Kommastelle vertan? :-) Ich kenne eher 0,02% Wenn Du Recht hast wird sich die Bank wohl das Geld über hohe Gebühren zurückholen. Seit der letzten Krise lege ich mein Geld in Genusscheine oder Aktien an. Aktien nur mit hoher Dividende ZB. Telekom, Siemens, BASF, Alianz usw Natürlich nicht alles auf eine Karte setzen. Ein großen Teil sollte man schon dort anlegen wo das Geld sicher ist. (Einlagensicherung). Etwas Edelmetall ist sicher auch nicht verkehrt (5-10%) Aber bitte nur physisch. Gruß Thomas Edit: Im Durchschnitt habe ich immer 3-5 % Rendite.
>Ich kenne eher 0,02% steht irgendwie im Widerspruch zu >Im Durchschnitt habe ich immer 3-5 % Rendite. Hier im Forum schlagen offenbar alle Anleger ständig den Markt. Welche tolle Anlagestrategie fährst du denn?
Neutraler Beobachter schrieb: > Ich habe derzeit eine Bank ausgemacht, die für 2 Jahre fest, 1,4% und > für 3 Jahren 1,6% bietet. Den Bei 10% Wertverlust des Euro pro Jahr dank Billionen frisch gedruckter Euros durch Draghi um den Politikern deren Staatsschulden weegzuinflationieren ? Ein mieser Deal. Es hat schon seinen Grund, warum alle Bankster ihre Kohle in echte Werte stecken, in Immobilien und Grundstücke.
>Bei 10% Wertverlust des Euro pro Jahr dank Billionen frisch gedruckter >Euros durch Draghi um den Politikern deren Staatsschulden Interessant, woher hast du diese brisante Information. >Es hat schon seinen Grund, warum alle Bankster ihre Kohle in echte Werte >stecken, in Immobilien und Grundstücke. Was du nicht alles weist!
Fatal E. schrieb: >>Bei 10% Wertverlust des Euro pro Jahr dank Billionen frisch gedruckter >>Euros durch Draghi um den Politikern deren Staatsschulden > > Interessant, woher hast du diese brisante Information. Offenes "Geheimnis". siehe z.B. : http://www.focus.de/finanzen/news/preise-irrtum-3-die-berechnung_id_3441920.html 2016 sieht es noch ganz anders aus, darf vielleicht nicht mehr gedruckt werden, damit der Mob stillhält.
Neutraler Beobachter schrieb: > Hat jemand einen Tipp, wo man objektive Infos herbekommt? Im Bereich sparen und anlegen gibt es keine objektiven Infos. Außer das absolut neutrale unbeeinflusste Buch des in Armut lebenden transzendenten und allseits anerkannten Obergurus Sri Mony Aurum Argento (€ 29,95, Pyrit Verlag Bielefeld - Erscheinungsjahr der französischen Originalausgabe 1788). Aber auch wenn du es erworben und auswendig lernst. Es bedeutet noch lange nicht das dein erworbenes Wissen auch auf deine eigene Situation zutrifft. Faktisch befindest du dich in einem Haifischbecken. Alles was dir Medien, Berater oder Institutionen erzählen ist Geldgetrieben und prinzipiell wertlos wenn nicht gar schädlich. Meine eigene Meinung dazu. Geld gibt es (und damit automatisch Schulden in gleicher Höhe) im Überfluss. Markttechnisch bildet sich das in der Verzinsung ab. Es gibt nichts (außer Inflationsverluste). Geld ist als Anlageform wertlos, wer dir mehr verspricht will alles mögliche. Zinszahlungen zu leisten gehört nicht dazu, schon gar nicht an dich.
Fatal E. schrieb: >>Bei 10% Wertverlust des Euro pro Jahr dank Billionen frisch > gedruckter >>Euros durch Draghi um den Politikern deren Staatsschulden > > Interessant, woher hast du diese brisante Information. Die Frage ist doch jetzt nicht dein Ernst?
Rick M. schrieb: > Investiere in Lebensqualität, gehe nett essen, gute Weine trinken (nicht > lagern), Reisen, ... Das ist zur Zeit die beste, sicherste und ertragreichste Investitionen, die man tätigen kann. Wer jetzt noch nach Anlagemöglichkeiten für sein Geld sucht, anstelle es zu nutzen, dem ist nicht mehr zu helfen. Noch hat das Geld einen gewissen Wert. Nicht vergessen, es ist nicht gedeckt, bei größeren Turbulenzen retten Einlagesicherungen keinen Cent mehr. Aber naja, wer nich hören will, muss (bald) fühlen.
Henry G. schrieb: > Das ist zur Zeit die beste, sicherste und ertragreichste Investitionen, > die man tätigen kann Wenn jetzt Investitionen anstehen, ist das natürlich die beste Zeit. Neue Heizungsanlage, Wärmedämmung usw.
Beispiel: 10000Euro, Anlagezeitraum 5 Jahre 50% Festgeld oder Tagesgeld, 50% Aktien, oder Genusscheine Jetzt rechnen mal mit 3% Dividende (Ist so der Mittelwert bei Aktien, Genusscheine) Voraussetzung ist, dass man die Dividende auch wieder anlegt, also zukauft. Also bitte nicht verfressen oder in Urlaub fahren. Rechnung über 5 Jahre 5000 Euro Festgeld(Tagesgeld) = 250 Euro , na toll :-) Ist noch schön gerechnet. Aktien, Genussscheine (3% pro Jahr bei 5000 Euro) Zukauf nicht vergessen! 1. Jahr 5150,00 2. Jahr 5304,50 3. Jahr 5463,63 4. Jahr 5627,54 5. Jahr 5796,37 5000 + 5796 = 10796 Euro Macht 7,96% Rendite in 5 Jahren. Ok ,Steuern und Gebühren muss man noch abrechnen. Gruß Thomas Der Minusmann ist wieder unterwegs Edit: Der Minusmann sollt ein Sparbuch anlegen, dann braucht er nicht mehr groß rechnen.
Daniel C. schrieb: > Oder ein paar Zentner Silber im Keller einlagern, das ist z.Zt. sehr > günstig. Das kostet Mehrwertsteuer - gar nicht günstig, weil man die als Privatperson beim Verkauf nicht zurückbekommt...
Michael B. schrieb: > Bei 10% Wertverlust des Euro pro Jahr dank Billionen frisch gedruckter > Euros durch Draghi um den Politikern deren Staatsschulden > weegzuinflationieren ? Hoho, das würde Herrn Draghi aber massiv freuen. Die fluten nämlich den Markt auf Teufel komm raus um die viel zu niedrige Inflationsrate nach oben zu drücken. Eine stagnierende Wirtschaft bei deflationärer Währung (Stagdeflation) ist nämlich das Schreckgespenst einer jeden Zentralbank. Nur leider funktionieren die alten Wahrheiten des Marktes nicht mehr und niemand weiß noch wie man die Kuh vom Eis kriegen soll. Deswegen macht man einfach weiter bis einem was besseres einfällt. Tut man nichts geht ohnehin der Ofen aus, deswegen sind ja alle so panisch. Die Hyperinflation kommt erst später wenn alles nicht geholfen hat und der Laden zusammenbricht. Also kein Risiko eingehen zu wollen aber mehr Zinsen zu bekommen als die Bank selber für Kredite erhält geht einfach nicht. Banken verschenken nichts aber sind extrem kreativ dir Risiken ins Portfolio zu drücken die sie selber loswerden wollen. Ob das Risiko eines Wertpapierdepots oder Immobilienerwerbs wirklich so viel größer ist als das Risiko im Geldmarkt zu bleiben das sollte sich jeder mal selber überlegen. Das man sich heute noch fragt wie man die besten Prozente bekommt und weniger wie man sein Vermögen absichert für den nicht unwahrscheinlichen Fall das es größere Verwerfungen im Finanzsystem gibt, finde ich herzerfrischend optimistisch. Wirtschaftssysteme leben auch nicht ewig. https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus
Michael K. schrieb: > Die fluten nämlich den Markt auf Teufel komm raus um die viel zu > niedrige Inflationsrate nach oben zu drücken. Ganz so einfach ist es IMHO nicht. Gleichzeitig wird auch dafür gesorgt dass das ganze Geld sich nicht verteilt sondern sich bei einigen wenigen sammelt, wenn sich die erzeugen Dollars und Euros im Markt verteilen würden hätten wir die Hyperinflation schon längst. >Ob das Risiko eines Wertpapierdepots oder Immobilienerwerbs wirklich so >viel größer ist als das Risiko im Geldmarkt zu bleiben das sollte sich >jeder mal selber überlegen. Ich sehe in den 3 Anlageformen keinen Unterschied. -Wertpapiere werden crashen wenn jeder Geld braucht -Immos werden mit Abgaben belegt und verlieren Wert -Geld wird eh weginflationiert Wichtiger wird sein zur richtigen Zeit das richtige zu unternehmen aber nachdem jemand der nicht in den "richtigen" Kreisen verkehrt erst an wichtige Informationen kommt wenn andere die schon umgesetzt haben wird es sowieso ein Glücksspiel.
Nein Geld anlegen ist kein Glücksspiel. Es braucht umfangreiche Analysen von Markt/Firmen/Politik/lokale Gegebenheiten und man kann sich da schon ausmalen wohin die Reise gehen wird. Meine persönliche Analysen zeigen dass es in Europa bald wieder Krieg geben wird. Auch eine Währung die man ständig retten muss taugt nichts. Somit sind die Anlagemöglichkeiten schon recht eng begrenzt, wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte.
Chr. M. schrieb: > Ich sehe in den 3 Anlageformen keinen Unterschied. > -Wertpapiere werden crashen wenn jeder Geld braucht > -Immos werden mit Abgaben belegt und verlieren Wert > -Geld wird eh weginflationiert Wertpapiere sind noch immer das wert was die Firma wert ist nachdem sich alles beruhigt hat und es eine neue Währung gibt. Immobilien sind immer noch da wenn das Geld nur noch Altpapier ist und viele Firmen nicht überlebt haben. So hoch werden die Abgaben nicht das man da mehr verliert als bei jeder anderen Anlageform. Nach dem Krieg gab es ja auch deswegen eine Sonderabgabe auf Immobilien weil viele Immobilienbesitzer durch die Inflation über Nacht ihre Schulden losgeworden sind. Geld ist nur das wert was die Zentralbanken sagen. Wenn eine Währung als Tauschobjekt nicht mehr taugt wird die durch was anderes ersetzt. Es gibt aber große Anstrengungen die Währung zu erhalten weil ein funktionierender Markt die Basis unseres Wohlstandes ist. Ob der Markt noch funktioniert darf aber bezweifelt werden. Chr. M. schrieb: > Gleichzeitig wird auch dafür gesorgt dass das ganze Geld sich nicht > verteilt sondern sich bei einigen wenigen sammelt, wenn sich die > erzeugen Dollars und Euros im Markt verteilen würden hätten wir die > Hyperinflation schon längst. Nein, das ist ein unerwünschter Effekt, denn eigentlich wollen die Zentralbanken die Wirtschaft am laufen halten. Man versucht eine Inflationsrate von 2% zu halten weil das als stabile Währung angesehen wird. Bei weniger Inflation versagen die Steuerungsmechanismen der Zentralbanken. Diese Inflation stellt sich normalerweise von selbst ein wenn die Wirtschaft wächst und mehr Werte zur verfügung stehen zum ausgeben. Die Wirtschaft schrumpft aber weil das Prinzip von Angebot und Nachfrage seid vielen Jahren nur noch funktioniert hat indem man Kredite in den Markt gepumpt hat damit Dinge gekauft werden können für die eigentlich kein Geld da war. Das Geld was in den Markt gepumpt wird, wird nur von jedem in der Kette erstmal dazu benutz um die eigenen Lücken zu stopfen und sich auf den wirklich großen Crash vorzubereiten. Viele Firmen wollen auch garnicht investieren weil durch die ständig gestiegene Produktivität bereits heute massive Überkapazitäten existieren. Woher soll das ständige Wachstum also kommen das unser Wirtschaftssystem braucht ? Da niemand eine andere Idee hat wie das mit Frieden und Wohlstand funktionieren soll ohne funktionierendes Wirtschaftssystem, machen einfach alle weiter und reissen die Geldhähne auf um sich Zeit zu erkaufen. Mehr als Zeit erkaufen ist das aber nicht wenn kein Wunder passiert. Mal schauen was danach kommt. Zurück auf die Bäume gehen wir ja nicht und Zusammenbrüche von Wirtschaftssystemen hat es in der Geschichte reichlich gegeben. Ist also nur der Anfang von etwas neuem. Wie also verteilt man sein Vermögen so das man normal weiterleben kann bis es kracht und danach noch was hat um weiterzumachen ? Schliesslich kann das morgen passieren oder erst in 10Jahren, das weiß ja niemand und solange will man ja nicht mit BW Notrationen im Keller hocken.
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