Der Link führt zu einen Video über ein faszinierendes Stück 240 Jahre alter Technik: http://www.chonday.com/Videos/the-writer-automaton http://history-computer.com/Dreamers/Jaquet-Droz.html https://www.fi.edu/history-automaton ..."The Writer (see the upper image), completed in 1772, was directed primarily by Pierre Jaquet-Droz and is the most complicated of the three mechanisms. The android, made of 6000 pieces, is sitting on a Louis-XV-style stool, holding a quill (goose feather) that dips into the inkwell, and then he shakes it slightly before beginning to draw letters on paper with the pen. There is a special mechanism, allowing his eyes to follow his work. The Writer is able to write a text of 40 characters maximum (it has 40 cams that represents something like read only program), spread over four lines. The main mechanism of the invention is the programming system disk (shown in the lower part of the image), which allows him to write text without external intervention. It is also possible to make him write any words, letter by letter. The Writer might even be interrupted, stopping in the middle of the word, if asked, and wrote another"... Der Video demonstriert eine vor 240 Jahren in der Schweiz von Pierre Jaquet-Droz gebaute Puppen Schreibautomat, die mit einer Gänse Schreibfeder und Tinte auf einem Blatt Papier bis zu 40 Zeichen schreiben kann. Da sind gewisse Parallelen zu moderner Computer Architektur zu erkennen. Da kann man nur noch staunen. Das ist so eine Art Analog gesteuerte CNC Maschine. Da gibt es ein richtigen fest programmierbarern User Zeichenspeicher für den Text und einen Zeichensatzspeicher auf Kamm Basis der dazu dient die Buchstaben zu formen. Die Ablaufmechanik sorgt für die richtige Ablauf Reihenfolge aller Vorgänge. Wie beim Drucker ist auch Zeichenvorschub vorhanden um für das nächste Zeichen Platz zu machen. Sogar das Tintenfaß wird regelmäßig angefahren und ein Schütteln der Feder zur rechten Zeit fehlt auch nicht. Mfg, Gerhard
schaut mir mehr nach einer "besseren" Plattenspieldose aus.. und die konnten wesentlich mehr als 40 "Noten" ps. sowas finde ich wesentlich interessanter, wenn man sich schon mit altem mechanischem "Zeugs" beschäftigen will: https://de.wikipedia.org/wiki/Mechanismus_von_Antikythera
Robert L. schrieb: > schaut mir mehr nach einer "besseren" Plattenspieldose aus.. > und die konnten wesentlich mehr als 40 "Noten" Die ersten echten Spieldosen kamen aber erst Jahrzehnte später. Naja ist schon wesentlich einfacher einen Ton mit so einem "Metall Kamm" zu erzeugen als eine Feder für verschnörkelte Schreibschrift zu bewegen und den Druck anzupassen und regelmäßig die Feder in die Tine zu tunken... Das ist ja quasi schon so eine Art einfacher Roboterarm. Noch dazu ist das Teil hier "programmierbar" ohne dass man eine neue Walze anfertigen müsste. Finde ich daher schon sehr bemerkenswert. Der Mechanismus von Antikythera ist natürlich nochmal eine ganz andere Liga weil viel älter.
>1772
ok, ja hast recht, ich war der Meinung (aufwändige) Drehorgeln usw. gab
es schon früher..
Solange darauf kein Counterstrike läuft, ist der Computer wertlos!
https://www.youtube.com/results?search_query=antikythera+lego Der Antikythera-Mechanismus mit Lego nachgebaut https://de.wikipedia.org/wiki/Jacquardwebstuhl 1805 die erste Lochkartensteuerung, auch eine Art veränderbarer Programmierung, Später ab 1884 von Hollerith patentiert, zur USA-Volkszählung 1890 benutzt https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Hollerith
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