Gast
#4441690
Hallo miteinander! Eine vielleicht etwas unübliche Frage: Für eine Messung möchte ich gerne meinen Atmega256RFR2 unter "Volllast" betreiben. Wie krieg ich also meinen MC dazu, möglichst viel Strom zu verbrauchen? Er ist schon fest auf eine Platine gelötet, an die Ausgäng kann ich also nicht so viel dranhängen. Ich hätte jetzt als erstes mal den Takt aufgedreht, meine ADCs angeschmissen und meine Busse (JTAG, USART, SPI) vollgeschrieben. Die Versorgungsspannung soll auf 3.3 V bleiben, außerdem habe ich keinen Quarz auf meiner Platine um das Funkmodul zu benutzen. Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Fass ohne Boden ist, man also immer noch etwas finden kann, was noch etwas Strom verbraucht, deshalb frage ich hier. Außerdem fehlt mir noch ein bisschen das grundlegende Verständnis für die Architektur: habe ich zum Beispiel für meine Busse überhaupt eine extra "Recheneinheit"? Also benötigt der MC überhaupt mehr Leistung, wenn ich den Bus vollschreibe gegenüber einer einfachen Dauerschleife? Für die synchronen Busse dürfte ja alleine die Clock Strom verbrauchen...Und wenn ich etwas rechne: Spielt es da eine Rolle, was ich rechne? Also verbraucht eine while(1) genauso viel Strom wie wenn ich ständig auf Register oder den SRAM zugreife? Ist eventuell ein Zugriff auf dne Flash oder EEPROM energetisch noch aufwändiger? Falls jemand Vorschläge oder Antworten auf eine oder mehrere dieser Fragen hat, ist er herzlich willkommen mitzudiskutieren. Viele Grüße, Matthias Viele Grüße, Matthias