Kann es sein, dass deine einzigen Gedanken zu dem "Projekt" bislang:
40W Wärmeleistung, 12,5% Wirkungsgrad = müsste gehen!
waren?
Du musst dir dochmal wenigstens grob umreißen, ob das theoretisch
überhaupt FÜR DICH umsetzbar ist.
Problem:
Deine Kerze Produziert bei vollständiger Verbrennung ein
Rauchgas von etwa 600°C Temperatur.
Nehmen wir an dieses Rauchgas kannst du von der Umgebungsluft
isolieren.
Nehmen wir zudem an dein Stirlingmotor hat ein Arbeitsvolumen
das exakt auf dein Teelicht abgestimmt ist.
Du leitest deinen Rauchgsasstrom um dein Heißreservoir,
was als runder Kolben ausgebildet ist.
Um die Maximale Energie aus deinem Rauchgasstrom
"herauszuziehen" muss dieser maximal abgekühlt werden,
bei einem gleichstrom Wärmeübertrager, wie hier, wäre das
auf idealerweise 300°C.
Wie weit bekommst du dein Arbeitsgas im Kaltbereich heruntergekühlt?
Ohne Zwangskühlung ("kostest" Energie) vielleicht auf 100°C,
also 75°C über Raumtemperatur (im Winter)?
Macht einen maximalen Wirkungsgrad von gut 30%.
50% Waren vorher schon durch die 300°C Resttemperatur vom Rauchgas weg.
Macht maximal 6W Mechanische Energie.
Davon müssen noch Verluste wie Reibung abgezogen werden,
sagen wir das sind 5W an der Welle.
Dann hat der Generator einen Wirkungsgrad, sagen wir mal 80%
und dann muss die Spannung noch geregelt sein, sagen wir mal 90%.
Es bleiben bei diesen idealen Bedingungen noch 3,6W übrig.
Probleme: die 40W sind nicht nur als Wärme im Massenstrom des Rauchgases
gespeichert,
sondern gehen auch als Wärmestrahlung in den Raum.
Kannst du das reine Rauchgas von der Umgebungsluft isolieren?
Wie weit bekommst du dein Rauchgas heruntergekühlt? Um 100°C,
um 50°C?
Was ist im Sommer, wenn die Raumtemperatur höher liegt, oder
das Gerät in der Sonne steht?
Ich denke irgendwas im niedrigen 3stelligen mW-Bereich könnte möglich
sein.