Gibt es einen Kniff, um einen Auszug (200 ms) aus einer längeren Wavedatei (10 s) mit LTSpice wieder als Wavedatei zu sichern?
Ingo L. schrieb: > Warum nimmst du nicht Audacity? Wenn LTSpice dies unterstützt, brauche ich nicht noch ein weiteres Programm zu bemühen/zu installieren.
Eine Option für die Spannungsquelle kenn ich nicht. Du könntest LTspice benutzen um mit den Parametern für .tran ein Stück aus der Originaldatei herauszuschneiden und mit .wave in einer anderen Datei zu speichern. Die ist dann allerdings neu codiert worden.
@cortexx, Referent Wenn man einen Hammer hat, sieht alles aus wie Nagel... Was ist so schlimm daran ein zweites Tool zu installieren, dass genau die Funktion mitbringt, die man braucht...
@ u424u Es funktioniert wunderbar. Vielen Dank für diesen Spitzentipp :)
>Wenn LTSpice dies unterstützt, brauche ich nicht noch ein weiteres >Programm zu bemühen/zu installieren. Audacity ist richtig gut, das kann ich empfehlen. Es ist auch extrem einfach zu bedienen. Mit LT-spice Audiodateien zu bearbeiten ist wie mit Paint Briefe schreiben: Kann man machen, macht aber keiner ( nehme ich zumindest an ).
Das Problem mit dem Ausschneiden in lTspice ist, dass LTspice die Funktion zwischen den Abtastpunkten interpoliert. Es wäre jetzt interessant ob LTspice in der "kurzen" Version exakt die gleichen Punkte abgespeichert hat. Dazu am besten mal beide Funktionen in einem Plot übereinander legen und kontrollieren. Außerdem sollte man sciherheitshalber die Datenkompression abschalten damit LTspice alle berechneten Punkte auch im Ergebnisfile ablegt. Angezeigt wird nämlich nur das was im Ergebnisfile gespeichert wurde. .options plotwinsize=0 Die Kompression ist standardmäßig an und bewirkt, dass nur ab einer gewissen Änderung Datenpunkte gespeichert werden damit die Datenfiles nicht zu groß werden.
Auch mit .opt plotwinsize=0 seh' ich in LTspice nicht die echten Datenpunkte. Aber wenn ich die ersten 100ms vollständig ausschneide - also ohne "time to save data" - dann sind die beiden Dateien identisch.
> Auch mit .opt plotwinsize=0 seh' ich in LTspice nicht die echten
Datenpunkte.
Genau das kann LTspice und jedes andere SPICE nicht versprechen. Da
SPICE dynamisch die Schrittweite bei der Simulation variiert ergeben
sich neue Stützüunkte mit denen am Ende die Abtastwerte für die
wav-Datei berechnet werden.
Man kann nur durch Angabe eines kleinen maximalen Zeitschrittes(max time
step) versuchen den Fehler klein zu halten. Zusätzlich muss unbedingt
die Datenkompression abgeschaltet werden. Siehe SPICE-Directive unten.
.options plotwinsize=0
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