Andrew T. schrieb:
> Wir haben dieses Vorgehen aber schon vielfach hier detailliert
> besprochen
Warum hältst du dich dann nicht ans Besprochene ?
Dietrich sagte, wie's geht.
Da man nicht weiss, für welche Spannung die Wicklungen sind, kann man
nur an einem Stelltrafo die Spannung langsam erhöhen und per Oszilloskop
oder wenigstens TrueRMS Multimeter gucken, ab wann der Trafo langsam in
die Sättigung geht.
Dann durch das Spannungsverhältnis bei deutlich geringere Spannung als
für erkennbare Sättigung, sagen wir die Hälfte, das Wicklungsverhältnis
der unterschiedlichen Wicklungen ermitteln. Achtung: Die Spannung gibt
unter Belastung nach, im Leerlauf bekommt man das Windungsverhältnis
aber nicht unbedingt die Nennausgangsspannung.
Bliebt der Strom. Wenn es wirklich eine geteilte Primärwicklung und nur
eine Sekundärwicklung ist, kann man in Katalogen nachgucken, welche
Leistung normalerweise von so einem Kern bereitgestellt werden kann.
Dann belastet man die Sekundärwicklung (na, ich sag mal nicht mit 100%
sondern 80%) und ermittelt die Nennspannung.
Da man aber NICHT weiss, wie gut die Isolierung des Trafos ist, kann man
ihn nicht in SELV netzgetrennten Schaltungen einsetzen, sondern nur in
PELV.