DDR Oszi an PC koppeln

OP #4452197
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Hallo,
könnte es möglich sein, ein altes oszi zu nutzen und das Signal bevor es 
auf die Röhre kommt, an ein PC µC zu geben?

Also sozusagen Vertikal- und Horizontalablenkung auszulesen aber dabei 
die Eigenschaften eines guten robusten Oszis zu nutzen.

Oder Ablenkspannung und Triggerung auslesen....

Ich hab ja drei EO213 rum liegen. Leider sind die Schaltebenen sensibel.

Wollt mir ein gutes daraus bauen. Daher die besten Y-Kasetten 
raussuchen. Schaltebenen sind versilbert und leider sind die 
Kontaktfähigkeiten schwieriger als bei Nerds die ne Frau kennenlernen 
wollen.
Angehängte Dateien:
#4452254
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Natürlich ist das möglich, aber ob das empfehlenswert ist...

Zum einem ist weniger als nicht, in einem normalen Oszilloskop 
vorhanden, was Dein Vorhaben unterstützen könnte.
Zum anderen ist die Datenerfassung von "schnellen" Signalen nicht ganz 
trivial.
Die in einen normalen µC eingebauten A/D-Wandler sind in vielerlei 
Hinsicht damit überfordert.
Das anfallende Datenvolumen wird schnell exorbitant.
Und, und, und.

Ach so, nachträgliche Änderungen an einem analogen Messverstärker sind 
auch so eine Sache.

Aber es gilt auch hier: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Es sei denn 
Du willst eine Drehtür zuschlagen.
#4452277
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Wenn Du hinter dem Eingangsverstärker das Signal abgreifst, geht Dir u. 
A. der Bezug zur "Realität" abhanden.
Hat der tolle Sinus nun 10 mV oder 30 V effektiv?

Schau Dir mal die Preise für USB-Oszilloskope an und, wenn Du mal an ein 
Schaltbild herankommst, wie aufwändig das Ganze ist. Hat schon seinen 
Grund.
Gast #4452282
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Die Eingangssignale werden bis zu den y-Ablenkplatten in der Röhre nur 
verstärkt (+ evtl. Offset etc.). Digital oder gespeichert existiert da 
nichts. Theoretisch kann man die Signale auch dahinten irgendwie 
abgreifen, aber der einzig sinnvolle Weg wäre, dazu ein Digitaloszi zu 
verwenden.

Masochisten mit einem Jahr Langeweile könnten die Potis und Schalter 
durch etwas vom PC ansteuerbares ersetzen und das Bild mit der erwähnten 
Webcam aufnehmen. Damit hätte man das Prinzip der CCD-Speicheroszis in 
schlecht nachgebaut.
(Firma: http://www.gyurma.de) #4452872
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Hahaha. Ob noch jemand die Methode mit den Diodenschaltern kennt?

Hab mal mein 100MHz Tektronix repariert.
Da waren eine Menge dieser Schalter drin, aber nicht explizit so als 
Schalter deklariert auf dem Schaltplan.
Was meint ihr? Sind die Signaleigenschaften davon überhaupt gut genug?
Sehr cool fand ich damals, daß jeder Transistor mit Sockel eingebaut 
wurde. Die Dinger konnten also innerhalb von Sekunden getauscht werden.
#4452889
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Tocotronix S. schrieb:
> also schnelle signale bleiben nach der leistungsstufe bzw. am Anschluss
> an der Röhre des oszi immer noch schnelle signale?

Na warum sollten denn die Signale auf einmal "langsamer" werden?! - Und 
nein, "Drosselspulen" dienen nicht dazu Signale "abzubremsen"...

Warum baust du nicht einen kleinen Verstärker und schließt diesen direkt 
an den PC an?! Die Soundkarte kann (für gewöhnlich), egal wie man es 
dreht und wendet, nur Signale bis circa 20 kHz vearbeiten. Da ist mir 
der Weg über das Oszi irgendwie nicht klar...

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