Druck und Rohrdurchmesser gegeben. Wie hoch ist der Wasserdurchsatz?

OP #4452660
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Hallo zusammen,

ich plane, ein dickwandiges Rohr von außen induktiv zu erwärmen und im 
Inneren des Rohres ist die Leistungsdichte dann sehr hoch. Das Rohr ist 
innen wassergekühlt (wasserdurchflossen). Ich möchte gerne eine hohe 
Flächenleistungsdichte erzeugen, jedoch darf die Bohrung nicht zu klein 
sein, da sonst zu wenig Wasser durchfließt.

Den Wasserdruck vom Netz kenn ich. Mir schweben verschiedene 
Rohrdurchmesser vor.

Wie kann ich nun die Wassermenge, also den Durchsatz (oder 
Wassergeschwindigkeit) errechnen?


LG Sarah
#4452692
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Der Waermeuebergang muss nicht so hoch sein wie erwartet. Bei laminarer 
Stoemung bekommt man aussen eine warme Schicht, innen bleibt's kalt.
Falls die Viskositaet mit zunehmender Temperatur abnimmt, was der Fall 
ist, ist das laminare Stroemungsprofil keine Parabel mehr. Wie stark 
bleibt erst mal offen.
Bedeutet fuer besseren Waermeuebergang muss man verwirbeln. Bedeutet 
Druckabfall.
Waehrend der Druckabfall ueber einem laminar durchstroemten Rohr 
wahrscheinlich berechenbar sein wird, wird es bei nicht laminarer 
Stroemung schwierig.
Fuer Weiteres muesste ich meine Fluiddynamik Unterlagen hervorsuchen.
OP #4453044
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Das Rohr hat einen Durchmesser von 3 mm und ist ca. 50 mm lang.

Daher kann ich die Formel nicht benutzen, da die Länge deutlich Länger 
als 1,5 im Vergleich zum Durchmesser ist.

Insgesamt ist die Frage wohl doch schwieriger zu beantworten, habe im 
Netz noch nicht brauchbares gefunden.
Persönliche Seite #4453790
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Sarah E. schrieb:
> ich plane, ein dickwandiges Rohr von außen induktiv zu erwärmen und im
> Inneren des Rohres ist die Leistungsdichte dann sehr hoch.

Hohe Leistungsdichte bedeutet dünnes Rohr. Also ein dickwandiges
dünnes Rohr. Das spricht für eine Hochdruckanwendung. Gas?

> Das Rohr ist innen wassergekühlt (wasserdurchflossen).

Ok, also dickwandiges duennes Wasserrohr.

> Ich möchte gerne eine hohe Flächenleistungsdichte erzeugen,

Flaechenleistungsdichte bezogen auf was? Auf den Gesamtdurchmesser
des Rohrs? Auf die Oberfläche? Oder auf den Innendurchmesser?

> jedoch darf die Bohrung nicht zu klein
> sein, da sonst zu wenig Wasser durchfließt.

Welche Bohrung? Den Innendurchmesser des Rohrs?
Wenn die Leistung im Inneren des Rohrs hoch sein soll, warum
nimmst du dann ausgerechnet ein dickwandiges Rohr?
Waere da nicht ein duennes Rohr vorteilhafter?

> Den Wasserdruck vom Netz kenn ich. Mir schweben verschiedene
> Rohrdurchmesser vor.

Wenn der Druck bekannt ist, und eine bestimmte Menge Wasser
durchfliessen soll, und eine möglichst grosse Flächenleistung im
Inneren des Rohrs erzielt werden soll, dann nimm eben das Rohr,
das genug Innendurchmesser für die gewünschte Flussmenge hat,
dabei so duenn wie möglich ist, um eine ausreichende Flächenleistung
zu erzielen, und eine ausreichende Wandstärke aufweist, die dem
anliegendem Druck widerstehen zu vermag. und wenn dann immer noch
100 moegliche Rohre uebrigbleiben, dann nimm das günstigste.

> Wie kann ich nun die Wassermenge, also den Durchsatz (oder
> Wassergeschwindigkeit) errechnen?

Mit den angegebenen Werten gar nicht. Es ist ja nichtmal sicher,
ob es ueberhaupt eine Druckdifferenz gibt. Möglicherweise wird
Dein Rohr mit 10 Bar beaufschlagt, und hinten ist ein Stopfen
drauf, dann ist der Volumenstrom Null.

Was soll's denn werden?

LG, MdB

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