Suche Operationsverstärker

OP #4452708
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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem passenden Operationsverstärker und 
würde mich über ein paar Tipps bei der Auswahl freuen.

Ich habe eine Schaltung mit einer Wheatstone-Brücke, die Differenzen im 
Millivoltbereich erzeugt.
Meine Verstärkerschaltung will ich aus drei Oüperationsverstärkern des 
gleichen Typs aufbauen (Instrumentenverstäker).
Die Versorgungsspannung der Schaltung beträgt 24 Volt. Eine geringe 
Versorgungsspannung für die Operationsverstärker könnte ich (vermutlich) 
einrichten.
Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl ist die geringe Temparaturdrift 
im Bereich von -20°C bis +50°C.

Nun ist mein Problem, das ich nicht genau weiß, wie ich passende OPVs 
finde, die diese Kriterien erfüllen. Ich bin sowohl über eine Hilfe bei 
der Suche, wie auch über konkrete Vorschläge für OPVs dankbar.
#4452713
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> Meine Verstärkerschaltung will ich aus drei Oüperationsverstärkern des
gleichen Typs aufbauen (Instrumentenverstäker).

Wenn du mit 3 Opamps selber einen Instrumentverstärker bauen willst, 
dann solltest du 0,1% oder noch besser 0,01% Widerstände kaufen. Nimm 
doch gleich einen fertigen Instrumentenverstärker.
#4452787
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Jörg L. schrieb:
> ich bin auf der Suche nach einem passenden Operationsverstärker und
> würde mich über ein paar Tipps bei der Auswahl freuen.
>
> Ich habe eine Schaltung mit einer Wheatstone-Brücke, die Differenzen im
> Millivoltbereich erzeugt.

OP07.

Der klassische Präzisions-OpAmp für alte hohe Versorgungsspannungen.

LTC2057HV ist besser aber zu modern für deinen veralteten Lehrkörper.
OP #4452831
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Schlecht wäre es nicht, wenn ich die Ausgangspannung auf 0V bekomme (bei 
abgeglichener Brücke). Wenn es ohne die negative Versorgungsspannung 
aber nicht möglich ist, werde ich das Ausgangssignal in dem Bereich 
1V-10V (1V - 11V) ausgeben.

Edit: Wenn die Brücke abgelichen ist, ist die eingangsspannng an den 
OPVs doch 0V. Mir ist jetzt nicht ganz klar, warum es ein problematisch 
ist eine Ausgangsspannung von 0V zu erreichen
#4452984
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Weil ein normaler OpAmp fuer hohe Spannung nicht so weit an die Speisung 
kommt. Der kommt vielleicht auf 1.5V runter. Deswegen gibt es ja die 
RRIO OpAmps, die sind ueblicherweise aber auf 5V Einfachspeisung 
limitiert.
Man kann die Referenzspannung des Instrumenten Amps aber auch auf 
Speisung/2 oder irgendwas legen und ist so das Problem los.
Ueblich ist zB (ADCRef)/2.
Gast #4452998
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Typische Leerkörper-Aufgabe.
Einen Instrumentenverstärker diskret aufzubauen - und auch noch für 
mV-Signale ist sowas von daneben...
Eine brauchbare Schaltung ist damit praktisch unmöglich!
Hast du schon mal probiert irgendwo einzelne 0,1%-Widerstände zu 
bekommen??

Prima Übung, zu lernen, wie man es nie machen sollte.
Viel Spaß dabei...
#4453127
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Helmut S. schrieb:
> Das größte Problem werden die 0V Ausgangsspannung, wenn du keine
> negative Versorgungsspannung hast.

Natürlich braucht er eine negative Versorgung in Bezug auf diesen 
Nullpunkt. Übrigens auch mit modernen Rail-To-Rail OpAmps, denn auch 
denen fehlen dann einige Millivolt zur 0.

Jörg L. schrieb:
> Mir ist jetzt nicht ganz klar, warum es ein problematisch
> ist eine Ausgangsspannung von 0V zu erreichen

Weil du einen Strom nach Masse ableiten musst, mindestens den Strom 
durch das Widerstandsnetzwerk des Instrumentenverstärkers, und dieser 
Strom führt IMMER zu einem Spannungsverlust im OpAmp. NATÜRLICH brauchst 
du also eine zumindest leicht negative Versorgungsspannung da führt 
sowieso kein Weg dran vorbei.

Alexxx schrieb:
> Hast du schon mal probiert irgendwo einzelne 0,1%-Widerstände zu
> bekommen??

Reichelt ? 29ct.

Interessanter sind 0.01%. Hergestellt werden die ja durchaus
http://www.vishay.com/resistors-fixed/res-tol-less-pt01/

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