Funksender für große Distanz

Gast #4455067
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Julian schrieb:
> Hi
> Ich suche einen möglichst kleinen Funksender für möglichst große
> Distanz, wie groß der Empfänger ist, ist egal.

Oha.... Ist doch noch nicht Freitag!

> Gibt es sowas, und wenn
> ja wie groß ist so ein Sender und wie groß ist seine Reichweite?

Gibt es, nenn man Kabel, Reichweite so lang wie auf der Rolle ist.

Und im Ernst: Ja, gibt es, 1,5km Himmel-Erde sind ein Klacks. Nur welche 
Frequenz, welche Lizenz, welche Tragfähigkeit Deines Raumkreuzers, 
welche Daten, verschlüsselt....?
Da fehlen noch ein paar Angaben.

Old-Papa
Gast #4455112
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Julian schrieb:
> Ich suche einen möglichst kleinen Funksender für möglichst große
> Distanz, wie groß der Empfänger ist, ist egal.

Gerade für "möglichst große Distanz" brauchst du Sendeleistung, (dicke) 
Stromversorgung und eine Richtantenne.

Nee mal im Ernst: Welche Reichweite brauchst du in welcher Umgebung. Bei 
freier Sicht sieht das ganz anders aus, als wenn der Empfänger bei Regen 
irgendwo tief im Wald steht und der Sender einschließlich seiner Antenne 
hinter dem nächsten Hügel im feuchten Gras liegt.
Gast #4455444
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Neferin S. schrieb:
> Wichtig ist nur dass der Sender möglichst klein ist (er muss in
> eine
> Konservendosen passen) und auch die Antenne darf nicht länger als
> selbige sein, also auch nicht rausragen aus der Dose

Dann sollte die Konservendose aber nicht aus Blech sein...
Oder ist damit nur gemeint "in der Größe einer Konservendose"?
#4455451
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Es muss prinzipiell nur in der Größe sein. Es wäre dann aber einfacher, 
wenn man es einfach in eine Konservendosen reinbaut, dann braucht man 
keine andere hülle mehr.
Erwähnenswert ist vielleicht auch noch, dass in diese Dose noch andere 
Dinge hinein müssen (wie zum Beispiel Druck und Temperaturmesser) => Der 
Sender sollte noch etwas platz übriglassen
Gast #4455525
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Neferin S. schrieb:
> Frank schrieb:
>> Temperaturmessung IN der Dose.
>> Antenne IN der Dose.
>> Dann mal viel Erfolg dabei.
>
> Danke;)
> Es darf schon ein Loch da sein, Antenne und Temperaturmesser dürfen aber
> nicht rausragen

Er meint damit nur, daß der Sender mit seinem Sendesignal den 
Temperatursender HF-technisch stören wird. Das dürfte spannend werden.
Gast #4455591
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SloJo schrieb:
> Worueber sich hier gerade alle amuesieren, dir aber keiner verraet: Die
> Dose wird deinen Sender abschirmen.

Deswegen hatte ich ihn gefragt:
npn schrieb:
> Dann sollte die Konservendose aber nicht aus Blech sein...
> Oder ist damit nur gemeint "in der Größe einer Konservendose"?

Darauf seine Antwort:
Neferin S. schrieb:
> Es muss prinzipiell nur in der Größe sein.
#4455611
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Mach dir doch ene "Dose" aus GfK. Einfach über eine Getränkedose 
laminiert und fertig. Etwas basteltechniches Geschick sollte bei einem 
solchen Projekt wohl vorhanden sein.

Welche Datenrate brauchst Du?
Datenübertragung während der Steigphase oder nur beim Abstieg? Wäre 
interessant für die Position der Antenne.

Eventuell so etwas:

http://www.lprs.co.uk/easy-radio/eric/

Von Himmel runter zur Erde sollte das gehen mit einer guten 
Empfangsantenne...
#4455686
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und das ist alles im Cansat Kit enthalten:

The CanSat kit contains (as shown in the picture from top to bottom):
 The sensor board and its components
 The T-Minus micro controller board
 A 9V battery
 The radio transmission system
 The mechanical components of the CanSat
Not included in the kit : parachute and the outer shell.

Was kann das enthaltene Radio transmissionssysten nicht,
dass du ein anderes suchst?

Gruß
Gerd
Angehängte Dateien:
#4455777
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Ich hab mir die Anforderungen auf der Webseite durchgelesen und kann 
nicht erkennen wozu ein senden der Messdaten über Funk überhaupt nötig 
sein sollte. Wenn man die Missonsbeschreibung liest genügt es die 
Messdaten aufzuzeichnen und nach der Landung auszulesen. Lediglich für 
das Auffinden des Satelliten nach der Landung wäre ein Ortungssender 
optional zulässig und sinnvoll.  Wozu also überhaupt das senden während 
des Fluges?
#4455847
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Über ne Blechdose laminieren ist schon etwas aufwändig. Ein Stück 
HT-Rohr böte sich da an. Als Funk könnte ein LPD- oder PMR-Funkgerät 
dienen welches klein genug ist.

Wenn es einen Headsetanschluss hat, dann kannst du die Daten über den 
Mikrofoneingang einspeisen. Du musst dann allerdings die Daten in ein 
akustisches Format umwandeln, und am Boden dann z. B. mit zwei NE567 
wieder demodulieren.

Die LPDs oder PMRs bringen die Reichweite ohne Probleme.

Was den Raketentreibstoff vs. Sensoren betrifft, da sollten die Sensoren 
ziemlich weit oben liegen, und der Tempsensor sehr klein sein und einen 
sehr geringen Messstrom bekommen, falls es ein Widerstandssensor ist.
Denn je fetter der Sensor ist, desto länger hält er die Temperatur, die 
er am Boden erfahren hat, er ist dann zu träge.

Es ist auch egal, welchen Treibstoff du verwendest.

Feststoffverbrennung gibt Hitze, Gas gibt beim Entfleuchen Kälte, daher 
eben die Sensoren weit weg vom Triebwerk.
#4455870
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Also erst mal ist es günstig, dass keine Hindernisse in der Funkstrecke 
liegen können, solange die Rakete fliegt. Später wieder am Boden wird es 
schwieriger bei kleiner Sendeleistung, um das ganze wiederzufinden.

Ähnliche Probleme haben die Wetterballon-Starter, die fliegen allerdings 
bis zu 30 km hoch und bis zu mehreren Stunden, dabei fliegen sie bis zu 
einigen hundert Kilometern weit.

http://www.amateurfunk-wiki.de/index.php/Ballonprojekt
Gast #4456230
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Wolfgang schrieb:
> npn schrieb:
>> Dann sollte die Konservendose aber nicht aus Blech sein...
>
> Andere Leute bauen Richtantennen mit 10dBi aus einer Konservendose.
> Dosen soll man nicht so pauschal aburteilen.
>
> http://www.fun-lan.de/neo2000/wardriving/antennenb...

Das stimmt, da hast du recht. Aber: Was passiert, wenn du dort noch den 
ganzen anderen Kram reinpackst (Die Elektronik, die Sensoren, den Sender 
usw...) Glaubst du, daß das Ding, welches im leeren Zustand eine Antenne 
war, dann noch sendet? :-)))
Gast #4456312
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npn schrieb:
> Aber: Was passiert, wenn du dort noch den
> ganzen anderen Kram reinpackst (Die Elektronik, die Sensoren, den Sender
> usw...)

Dann ist die Dose immer noch als Gegengewicht zum extern draufgesetzen 
Strahler geeignet, wobei man sich bei einer senkrecht aufsteigenden 
Rakete etwas überlegen sollte, wo man mit dem Empfänger in Relation zur 
Sendeantenne steht und wie das mit der Abstrahlcharakteristik passt.
Gast #4456328
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Kurt B. schrieb:
> npn schrieb:
>
>>
>> Dann sollte die Konservendose aber nicht aus Blech sein...
>> Oder ist damit nur gemeint "in der Größe einer Konservendose"?
>
> Schlitzantenne für 70 cm
>
>  Kurt

Da brauchst du aber eine große Dose dafür (größer als 35cm Höhe).
In den Ausschreibungen ist eine maximale Höhe der Dose von 115mm 
angegeben (die größe einer "normalen" Getränkedose).

Aber für höhere Frequenzen (z.B. 2,4GHz) ist das schon machbar mit der 
Schlitzantenne.
Gast #4456332
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Wolfgang schrieb:
> npn schrieb:
>> Aber: Was passiert, wenn du dort noch den
>> ganzen anderen Kram reinpackst (Die Elektronik, die Sensoren, den Sender
>> usw...)
>
> Dann ist die Dose immer noch als Gegengewicht zum extern draufgesetzen
> Strahler geeignet, wobei man sich bei einer senkrecht aufsteigenden
> Rakete etwas überlegen sollte, wo man mit dem Empfänger in Relation zur
> Sendeantenne steht und wie das mit der Abstrahlcharakteristik passt.


Peter schrieb:
> Auf http://cansat.de/wettbewerb_anforderungen.html heißt es:
>
> "Bergungssystem und Antennen dürfen den CanSat auf der oberen Seite um
> maximal 45mm überragen"
>
> Aber vielleicht ist dieser Platz bei Euch ja schon vom Bergungssystem
> belegt.

Neferin S. schrieb:
> Ja da ist dann vermutlich der fallschirm
#4456497
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npn schrieb:
>
> Da brauchst du aber eine große Dose dafür (größer als 35cm Höhe).
> In den Ausschreibungen ist eine maximale Höhe der Dose von 115mm
> angegeben (die größe einer "normalen" Getränkedose).
>
> Aber für höhere Frequenzen (z.B. 2,4GHz) ist das schon machbar mit der
> Schlitzantenne.

Eine Schlitzantenne muss man doch auch verkürzen können, oder schlägt da 
nur die Laufzeit auf/bei den Schlitzen zu Buche.

 Kurt
Gast #4456502
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Kurt B. schrieb:
> npn schrieb:
>>
>> Da brauchst du aber eine große Dose dafür (größer als 35cm Höhe).
>> In den Ausschreibungen ist eine maximale Höhe der Dose von 115mm
>> angegeben (die größe einer "normalen" Getränkedose).
>>
>> Aber für höhere Frequenzen (z.B. 2,4GHz) ist das schon machbar mit der
>> Schlitzantenne.
>
> Eine Schlitzantenne muss man doch auch verkürzen können, oder schlägt da
> nur die Laufzeit auf/bei den Schlitzen zu Buche.
>
>  Kurt

Nee, das geht leider nicht. Die ist immer Lambda/2 lang.

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