Elektronikgeräte gewerblich reparieren

OP #4458376
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Angenommen man möchte sich mit der Reparatur von Elektronikgeräten 
selbstständig machen, was wäre dabei zu beachten? (abgesehen von den 
grundsätzlichen Fragen der Selbstständigkeit)

Also entweder als Reperaturdienstleister oder Ankauf defekter Geräte -> 
Reparieren -> Verkaufen.

Die Googlerecherche hat zum Ergebnis geführt dass das Tauschen von 
Modulen kein Problem ist, aber für Lötarbeiten ein Meisterbrief nötig 
wäre?
Außerdem keine Reparaturen an Geräten die mehr als 60V brauchen?



Für in Verkehr gebrachte Ersatzteile muss ich mit ~500€ pro Jahr WEEE 
Kosten rechnen?
#4459634
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Sni T. schrieb:
> Es gibt da eine Klausel, dass du bis zu ~30..40% des Umsatzes auch mit
> z.B. Lötarbeiten ohne Meister machen darfst.

Ja, sowas gibt es. Das darf nicht "wesentlich" sein. Mit den 30-40% wäre 
ich allerdings vorsichtig.

Christian V. schrieb:
> aber für Lötarbeiten ein Meisterbrief nötig
> wäre?

Ein Meisterbrief(Handwerk) ist nicht notwendig. Seit, ich glaube etwa 10 
Jahren, kann man sich auch als Ing., staatl. gepr. Techniker, 
Industriemeister oder Altgeselle eintragen lassen. Entscheidend ist der 
Eintrag in die Handwerksrolle B.

Deine zuständige Handwerkskammer berät dich da gern. Vor denen brauchst 
du keine Angst haben, daß du auf einer Schwarzen Liste landest und sie 
dich dann ständig kontrollieren, wenn du die Qualifikation nicht hast. 
Die Häscher sind die Innungen. Mit denen ist in der Tat, nicht zu 
spassen.

Christian V. schrieb:
> Für in Verkehr gebrachte Ersatzteile muss ich mit ~500€ pro Jahr WEEE
> Kosten rechnen?

Das sollte über das Gerät, welches du reparierst abgedeckt sein.

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