Stduie: "Studenten ohne Abi fallen häufiger druch Prüfungen"

Gast #4461200
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Laut einer aktuellen Studien sind die Durchfallquoten bei Studenten ohne 
Abitur höher als bei solchen mit.

Neben fachlichen Lücken scheint es auch daran zu liegen, dass viele 
dieser Studierenden schon Familien haben und parallel arbeiten.

http://www.sueddeutsche.de/bildung/studium-studenten-ohne-abi-fallen-haeufiger-durch-pruefungen-1.2854727

Wie sind eure Erfahrungen?
Gast #4461270
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Nemesis schrieb:
> Neben fachlichen Lücken scheint es auch daran zu liegen, dass viele
> dieser Studierenden schon Familien haben und parallel arbeiten

Ach Gott, viele PromotionsstudentInnen haben nebenher Familie und 
trotzdem alles Griff. Und selbst stuidenten die mental voll auf das 
projekt Erstkopulation fixiert sind, packen die Prüfung. Daran sollte es 
nicht hängen.
Gast #4461339
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Mrs. MultiTask schrieb:
> Nemesis schrieb:
>> Mrs. MultiTask schrieb:
>>
>>> Ach Gott, viele PromotionsstudentInnen haben nebenher Familie und
>>> trotzdem alles Griff.
>>
>> Und die arbeiten neben der Promotion noch in Vollzeit?
>
> Ja, werden aber gern nur Teilzeit bezahlt.

Also ein ehemaliger Kommilitone von mir promoviert an der RWTH und er 
meinte mal er würde dafür was um die 44.000 im Jahr bekommen. Wenn das 
Teilzeitbezahlung ist, bewerbe ich mich morgen für ne Vollzeitstelle da.
Gast #4461359
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Nemesis schrieb:
> Also ein ehemaliger Kommilitone von mir promoviert an der RWTH und er
> meinte mal er würde dafür was um die 44.000 im Jahr bekommen. Wenn das
> Teilzeitbezahlung ist, bewerbe ich mich morgen für ne Vollzeitstelle da.

Als was arbeitet er denn dort? Als Laboringenieur? Lehrkraft? Oder als 
wissenschaftliche Hilfskraft? Drittmittel dabei?

Du musst Deinen Bekannten schon die richtigen Fragen stellen um 
qualifizierte Antworten zu bekommen.
Gast #4461360
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Cyblord -. schrieb:

> Ich eröffne jetzt auch bald mal ein paar Thread. Ich hab auch Ideen für
> subtil provokative Titel. Z.B.
>
> "Studie: Leiden FH Absolventen häufiger an Zahnfäule?"
> "Lassen sich hängen: Bachelor häufiger impotent"

Hast du auch eine vom Bund geförderte Studie über einen Zeitraum von 
sieben Jahren dafür?

Im übrigen, ich finde es gut, dass man auch ohne Abitur studieren kann 
und wollte mal wissen, ob das, was die "Statistiker" da raus gefunden 
haben wirklich der Altgaserfahrung entspricht.
Gast #4461367
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Cyblord -. schrieb:
> Ich eröffne jetzt auch bald mal ein paar Thread. Ich hab auch Ideen für
> subtil provokative Titel. Z.B.
>
> "Studie: Leiden FH Absolventen häufiger an Zahnfäule?"
> "Lassen sich hängen: Bachelor häufiger impotent"


Stimmt die Empirik "die Hälfte aller Trolle sind Looser" ? Oder deren 
Gegenteil??
Gast #4461377
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Meine Erfahrung im FH-Studium deckt sich mit der Studie. Am Anfang sind 
viele die kein Abitur hatten hängengeblieben und mussten aufhören.
Aber folgender Aussage von einem Prof. kann ich vollkommen zustimmen:
"Die Studenten mit Ausbildung und ohne Abitur haben es am Anfang 
schwerer, aber wenn Sie das Studium bestehen gehören diese zu den besten 
unter den Absolventen"
Gast #4461418
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Naja die Studie weist erhebliche Methodische Schwächen auf. Die 
Zugangsvoraussetzungen unterscheiden sich erheblich zw. den 
Bundesländern.

Im ländlichen Niedersachsen kann mensch seit 1970 ohne Hochschulreife 
studieren, in Sachsen dagegen erst seit 2013. Also dürfte es in Sachsen 
noche keine erfolgreichen Absolventinnen geben (können). Auch in den 
vorzulegenden Abschlüssen gibt es deutliche Unterschiede.

http://www.studieren-ohne-abitur.de/web/

Und das jetzt alles über den Kamm Abbruch wegen Unfähigkeit zu scheren 
grenzt doch schon an suggestive Fragestellung. Da sind sicher etliche 
dabei die das Studium als Überbrückung auftragsarmer Perioden begonnen 
haben. Oder weil es in gewissen Kreisen en vogue ist mal in Berlin 
studiert zu haben.
Gast #4461422
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Hallo

ein schönes Niveau was hier einige vorzeigen, da kann man sich nur noch 
Fremdschämen oder mit Beleidigungen um sich werfen - obwohl man manche 
Zeitgenossen eigentlich gar nicht mehr beleidigen kann...

Zum Thema:
Ich habe weder Abitur noch habe ich Studiert oder es vor.

Aber ich kann mir gut vorstellen woran die höhere Durchfallquote liegen 
könnte:

Jemand mit Abitur ist es gewohnt "richtig" zu lernen, er hat gelernt 
sich gezielt auf Prüfungen vorzubereiten ansonsten hätte er das Abitur 
auch nicht geschafft, denn ein Abitur ist kein Peanuts wie jeder mit ein 
wenig Googeln herausfinden kann.
Wenn jemand mit Abitur studiert so macht er dies fast immer direkt im 
Anschluss - also der Lernprozess wird nicht unterbrochen und das "für 
die Prüfung lernen können" ist nicht verloren gegangen.

Wenn jetzt jemand ohne Abitur studieren möchte müssen ja bestimmte 
Voraussetzungen erfüllt sein, die letztendlich immer auf mehrjährige 
Arbeitserfahrung und/oder einen Meistertitel (für den braucht man aber 
mindesten eine normale Berufsausbildung vorher) aufbauen.
In diesen Jahren hat man oft das schulische lernen verlernt, lernen in 
der Berufsausbildung bzw. aus der Praxis im Berufsalttag hat wenig mit 
den schulischen lernen und den lernen für Prüfungen gemein.
Auch wird an Gymnasien ganz anders Bildung vermittelt bzw. Mitarbeit und 
Selbstständigkeit verlangt als an Real- oder Hauptschulen.
Wenn jetzt jemand der schulisches lernen "nur" an Realschule oder 
Hauptschule kennen gelernt hat und danach über viele Jahre das ganz 
andere lernen für Ausbildung und im Beruf mitbekommen hat auf einmal mit 
der Wissensvermittlung an Universitäten und den notwendigen 
Prüfungslernen konfrontiert werden ist es für mich klar das die 
Durchfallquote höher liegt als bei den Abiturenten die den ganzen Ablauf 
schon in etwa kennen gelernt haben (und auch dort ist der Übergangschock 
recht heftig wenn man den verschiedenen Quellen und Erzählungen glauben 
darf).

Soweit mal meine 2 Cent

mfg

 Nicht Abiturent
Gast #4461434
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Nemesis schrieb:
> Mrs. MultiTask schrieb:
>
>> Looser
>
> Cyblord -. schrieb:
>
>> 50% Looser?
>
> Aber über meine Tippfehler herziehen.
>
> http://www.dict.cc/englisch-deutsch/loser.html

Das ist kein Tippfehler - das künstlerisch-lautmalerisches Stilmittel - 
für Dich spendiere ich gern ein "Ohhhh" mehr. Mensch kann den Begriff 
für eine Null auch noch verstärken indem mensch diesen mit 0 schreibt - 
also "L00000ser" für die Multi-Null.

Sei's gegrüsst,
Gast #4461446
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Lustiges Zitat:

> Eine angehende Ingenieurin aus Niedersachsen, gelernte Bürokauffrau,
> erzählt: "Es gab einen Mathe-Vorkurs, aber darin wurde nicht gelehrt,
> sondern vorgeführt, was man alles nicht kann."

So ist das nun mal im Studium. Es wird einem gezeigt was man können muss 
um die Prüfung zu bestehen. Insoweit war der Vorkurs offensichtlich 
realistisch.

Vielleicht liegt der Fehler im System darin, dass man das potentiellen 
Studenten ohne Abi (und mit Abi) nicht vorher oder bei der Bewerbung 
sagt. Natürlich ist es politisch nicht gewollt, aber man kann ja 
träumen.
Gast #4461473
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Jay schrieb:

> So ist das nun mal im Studium. Es wird einem gezeigt was man können muss
> um die Prüfung zu bestehen.

Deine Antwort passt nicht zu dem Zitat.

> Vielleicht liegt der Fehler im System darin, dass man das potentiellen
> Studenten ohne Abi (und mit Abi) nicht vorher oder bei der Bewerbung
> sagt. Natürlich ist es politisch nicht gewollt, aber man kann ja
> träumen.

Das Problem ist, dass wir sogenannten Hochschullehrern 60.000€ im Jahr 
zahlen, damit sich für ein paar Stunden in der Woche vor Studenten 
stellen und im Grunde sagen: "Ätsch, ihr müsst euch das selber 
beibringen. Aber hey, das ist nun mal das Prinzip Uni. Wem es nicht 
passt der kann ja an die FH gehen.".
Gast #4461485
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Hallo

laut Wikipedia:
"Das Studium (lateinisch studere „[nach etwas] streben, sich [um etwas] 
bemühen“)"

Nach dieser Definition oder Übersetzung wäre ja die Idee hinter der 
Aussage und Erfahrung
"Es gab einen Mathe-Vorkurs, aber darin wurde nicht gelehrt,sondern 
vorgeführt, was man alles nicht kann."
richtig.

Aber bei manchen Dingen kann man sich noch so sehr bemühen, man braucht 
einen guten realen Lehrer der einen das Wissen (und besonders in der oft 
sehr abstrakten Mathematik) verständlich und anschaulich vermittelt - 
ansonsten könnte man die Schule und Universitäten doch generell 
abschaffen und nur noch aus Büchern, Online Quellen und Videotutorials 
alles autodidaktisch lernen.
Das funktioniert aber nun mal nicht, was soll jetzt jemand machen dessen 
Mathematische (oder auch andere) Bildung bei Realschulniveau aufhört 
aber für das verstehen und mitmachen bei einen technischen Studium halt 
ein höheres Nivau notwendig ist?
Genau diese fehlende Wissen und Verständniss sollte doch meiner (naiven 
?) Meinung nach ein Vorkurs mittels eines guten(!) Lehrers vermitteln?

Nicht Abiturent
Gast #4461487
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Nemesis schrieb:
> Das Problem ist, dass wir sogenannten Hochschullehrern 60.000€ im Jahr
> zahlen, damit sich für ein paar Stunden in der Woche vor Studenten
> stellen und im Grunde sagen: "Ätsch, ihr müsst euch das selber
> beibringen."

Das ist doch der Kern des humanistischen Bildungsideals, die 
Eigeniniative und Eigenverantwqortlichkeit beim KnowHow-Erwerb. Und der 
Pädagoge ("Wegbegleiter" - nicht "Viehtreiber") Hochschullehrer leistet 
eben Hilfe zur Selbsthilfe.

Oder siehst du den dressierten Affen als Leitbild eines 
Hochschulabsolventen???
Gast #4461587
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Paul B. schrieb:
>>>"Studenten ohne Abi fallen häufiger druch Prüfungen"
>
> Auf jeden Fall sind sie nicht durch die ABI-Prüfung gefallen. Das kann
> nicht jeder von sich behaupten.
>
> mfG Paul

Muss ich diese Logik jetzt verstehen?
Wer kein Abitur hat ist nicht durchs Abitur gefallen?
Was hat Aussage A mit Aussage B zu tun?
Hoffentlich bist Du nicht Informatiker ...
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