Pletier, PWM und Optoppler

OP #4463236
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Hallo,

ich habe ein Projekt bei dem ich ein Peltier, später mehrere, zusammen 
mit Thermoelementen verwenden möchte.

Um mir zunächst etwas Erfahrung und einen Überblick zu verschaffen 
möchte ich mal mit einem kleinen Aufbau mit zwei Thermoelementen und 
einem Peltier anfangen.

Zur Steuerung verwende ich eine NI USB 6001 Box mit PWM

Als Peltier dachte ich an einen TEC1-127060 mit:
51,4 W Leistung, 6A und 15,4 V/DC

Als Thermoelemente würde ich gerne One-Wire DS1820 verwenden.

Ich habe mich mal ein wenig eingelesen und bin gerade dabei die 
Schaltung zu erzeugen. Berechnet hab ich noch nichts großartig, aber 
vielleicht kann mir jemand mit mehr Erfahrung mal sagen ob so 
funktioniert wie ich es mir in etwa vorstelle.

Danke schon mal!
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Gast #4463243
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Furchtbar gezeichneter Schaltplan, in dem fast alles falsch ist.

Die Ausgänge der Spannungsregler nach Masse kurzgeschlossen. Es gibt 
keine Spannungsquelle für das Peltier-Element. Was sollen die beiden 
Widerstände in der Kollektorleitung des TIP?
OP #4463251
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Sorry aber das ist meine erste Schaltung und meine erste Skizze!

Die beiden Spannungsregler sollten eigentlich die Thermoelemente 
(DS1820) sein, konnte aber leider keinen Eintrag in Eagle finden.

Die fehlende Spannung zum Peltier habe ich übersehen, würde halt ein 
preiswerte Netzteil beim Conrad oder so besorgen.

Die beiden Widerstände sollte eigentlich nur einer sein, dass müsste 
dann aber stimmen oder?

Ich werde den Plan dann gleich mal überarbeiten.

Vielen Dank für deine Unterstützung
Gast #4463285
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Planck M. schrieb:
> aber vielleicht etwas besser als eben!

Nö, kein bisschen. Immer noch genau so schlecht gezeichnet.

Die Versorgung für das PE ist 18V, an das PE sollen aber nur 15,4V, die 
Differenz verteilst du auf einen Kollektorwiderstand des TIP und auf die 
Ansteuerung/Schaltung des TIP. Besser wäre es, den Kollektorwiderstand 
in die Emitterleitung zu legen. Der Basisvorwiderstand kann dann 
entfallen.
Wie hoch ist die PWM-Frequenz?
Gast #4463357
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Planck M. schrieb:
> Das würde ich aber gerne kurz ausrechnen, mit welchen Überlegungen

Ein PE betreibt man am besten mit Gleichstrom, also nicht direkt mit PWM 
(außer vielleicht mit sehr niedriger Frequenz). Dazu solltest du die 
Schaltung zu einem StepDown abändern (Drossel in Reihe zum PE, 
Freilaufdiode dazu).
Beachten, dass ein Darlington und ein OK nicht gerade die schnellsten 
Schalter sind.
Gast #4463421
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Muss man bei Peltier Elementen nicht auch MPPT machen?

Also braucht man mindestens die Möglichkeit einer Spannungsmessung.

Ich verstehe beim Blick auf den Schaltplan kein bischen. Vielleicht ist 
mein Kopf auch nicht drehbar genug.
OP #4464730
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ArnoR schrieb

> Ein PE betreibt man am besten mit Gleichstrom, also nicht direkt mit PWM
> (außer vielleicht mit sehr niedriger Frequenz). Dazu solltest du die
> Schaltung zu einem StepDown abändern (Drossel in Reihe zum PE,
> Freilaufdiode dazu).

Vielen Dank nochmal für Eure Mühen!

Ich habe nun mal die Thermoelemente fürs erste raus genommen, vielleicht 
wird es dadurch etwas übersichtlicher.

Die Freilaufdiode und StepDown-Schaltung habe ich hoffentlich richtig 
verwendet oder ist es wieder Quark was ich skizziert habe ;-) ?
Gast #4464879
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Planck M. schrieb:
> Dabei habe ich mich extra nach dieser Schaltung orientiert;
>
> http://www.tech-ecke.de/elektronik/imag/optokoppler_relais_ueber_transistor.gif

Das ist auch im Prinzip richtig, nur hast du lauter Fehler eingebaut. 
Mit Basis an Masse macht der OK gar nichts mehr, PE kurzschließen geht 
auch nicht gut, die Drossel kommt direkt in Reihe zum Peltier (Relais in 
deinem Link).
Gast #4465767
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Jetzt will dein OK die Versorgung in die Knie zwingen.
Um die Sache mal abzukürzen, habe ich eine Schaltung angehängt.

Das Tastverhältnis darf bei 18V-Versorgung nicht 1 werden, sonst wird 
das PE überlastet. Der Widerstand in der Kollektorleitung des OK 
bestimmt den Basisstrom des Darlington, der Widerstand von der Basis 
nach Masse beschleunigt das Abschalten des Darlington. Die Basis des OK 
bleibt offen (außer man hat viel Steuerstrom und will den OK etwas 
beschleunigen). Wenn man die GND grün und rot verbinden darf, braucht 
man keinen OK. Und ein Mosfet anstelle des Darlington wäre auch besser.
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Gast #4465913
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Lothar M. schrieb:
> Aber ich würde vorschlagen du
> fängst einfach mal mit irgendwas an.

Ja, mit Batterie - Schalter - Lampe.
Wenn Du das verstanden hast - erkennt man daran, dass es funktioniert, 
du es richtig zeichnen kannst und das Gezeichnete erklaeren kannst - 
sehen wir weiter.

wendelsberg
OP #4466023
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wendelsberg schrieb:
> Lothar M. schrieb:
>> Aber ich würde vorschlagen du
>> fängst einfach mal mit irgendwas an.
>
> Ja, mit Batterie - Schalter - Lampe.
> Wenn Du das verstanden hast - erkennt man daran, dass es funktioniert,
> du es richtig zeichnen kannst und das Gezeichnete erklaeren kannst -
> sehen wir weiter.
>
> wendelsberg

Grundsätzlich natürlich richtig, aber man wächst an seinen 
Herausforderungen. Ich komme immer mehr dahinter. Außerdem habe ich doch 
jetzt nur die Vorlage übertragen oder nicht?
Moderator (Firma: Titel) Persönliche Seite #4466174
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Planck M. schrieb:
> Außerdem habe ich doch jetzt nur die Vorlage übertragen oder nicht?
Ja, du hast "nur" die Vorlage "übertragen". Du hast aber keine Ahnung, 
welche Komponente aus diese Vorlage was macht. Und auch nicht, warum 
sie das macht...

Deshalb: nimm 10 Transistoren und ein paar Widerstände und mach mal ein 
paar Versuche auf dem Steckbrett. Nur so wirst du etwas lernen.

Planck M. schrieb:
> Leider sehe ich keinen Unterschied zwischen der Vorlage von ArnoR und
> der letzten Schaltung von mir! Gib mir doch mal bitte einen Tipp!
Mach die Augen auf. Sieh den Kalender an, und du wirst sehen: es ist 
Freitag. Der Tag an dem die Trolle herausgekrochen kommen...

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