Hallo Papa,
das sieht aber gar nicht nach "Mikrocontroller" Einstiegspaket aus.
So ein "Raspberry Pi" (der nicht mal dabei) ist eher mit einem PC zu
vergleichen.
Hi Papa,
Mit LegoMindStorm geht das schon mal in die Richtung. Da könnte der
Schuler erst mal sehen ob das überhaupt etwas ist. Ich hatte mit 14 auch
spass an den Dingern.
Wenn der Schuler schon erfahrung mit Elektronik hat bietet sich ein
einsteigerpaket mit einem Arduino Board an. Es ist ein Weiterer schritt
in die hoch Komplexe Welt der Programmierung.
Hoffe ich konnte helfen
Gruss ElektroFloh
Der Papa schrieb:> ich suche für einen Geburtstag ein Einsteigerpaket für Mikrocontroller> für einen Schüler (14).
Also, so wie das auf der dortigen Seite ausschaut, würde ich glatt die
Finger davon lassen. "Jugend programmiert" und dann gibt's ne Runde
bedrahtete LED's, Flachbandkabel und ein Steckbrettl dazu.
Also, Elektronik fängt NICHT mit dem Programmieren an, sondern eben mit
Schaltungen, Verstehen derselben und Aufbauen derselben.
Da du in diesem Forum schreibst, gehe ich mal davon aus, daß du selbst
etwas von Elektronik verstehst. Also schätze mal selbst deinen Filius
ein, was für Fähigkeiten, Interessen und Anlagen du bei ihm siehst und
entscheide dann selbst, was für den Buben am besten ist.
Ich meine, das beste Einsteigerpaket für die lieben Kleinen ist ganau
DAS, wa man sich selbst gründlich überlegt hat. Also ein vom Papa selbst
vorbereitetes Paket - und zwar mit irgend einem sinnvollen Ziel. Für
eventuelle Anregungen solltest du eher mal die Zeitschrift "Funkamateur"
durchlesen, und zwar die hinteren Seiten. Dort gibt es regelmäßig
Beiträge zur Jugendarbeit, die mit Elektronik zu tun haben.
Und erst dann, wenn der Bub wenigstens einigermaßen Grundkenntnisse über
Elektronik intus hat, ist es sinnvoll, ihm mit Mikrocontrollern zu
kommen.
Falls du jedoch kein Elektroniker bist, sondern Programmierer, dann
bleib auch für den Buben auf dem PC, zeige ihm, wie man mit
Lazarus+Freepascal in recht kurzer Zeit ein Programm zusammenzaubern
kann, das erstmal ne anständige Oberfläche hat und dessen Sinngehalt,
also die eigentliche "Nutzlast" man dann Stück füt Stück aufbauen kann.
Fang in solchem Falle bloß nicht mit C oder anderen störrischen Sprachen
an, wenn du ihn nicht verprellen willst.
W.S.
Das ist definitiv kein Einsteigerpaket für Elektronik! Zumal nicht
komplett. Da kommen locker 70,- Zusatzkosten auf einen zu. Ob es als
Einstieg zum Programmieren taugt, wage ich auch eher zu bezweifeln. Wer
Standard-LEDs direkt an einem RPi betreibt und das auch noch "lehrt",
gehört IMHO direkt erschossen - oder wenigstens verbannt. Das ist so
schlechter Stil, daß für mich dann schon das ganze Paket gestorben ist.
Wer so was macht, hat keine Ahnung von Elektronik. Leider sind das
erschreckend viele.
Hier ein Buchtip:
http://www.mitp.de/IT-Web/fuer-Kids/Elektronik-fuer-Kids.html
Selbst Heise (Make) war begeistert. (Bei Amazon gibt's zwar noch nicht
so viele Meinungen aber das ist da ja eh immer irgendwie merkwürdig,
warum für einzelne Bücher hunderte von Leuten immer wieder das gleiche
schreiben aber für andere nichts geschrieben wird)
Du mußt zwar die Teile zukaufen, aber die Einkaufsliste ist komplett und
alles ist billig. Da lernt dein Kind garantiert Elektronik.
Volker S. schrieb:> Hallo Papa,> das sieht aber gar nicht nach "Mikrocontroller" Einstiegspaket aus.> So ein "Raspberry Pi" (der nicht mal dabei) ist eher mit einem PC zu> vergleichen.
Herzlichen Dank für die ganzen Rückmeldungen,
das hier noch Material fehlt habe ich gar nicht erkannt auf den ersten
Blick. Ich habe zwar auch eine Alternative bei Franzis gefunden
(Wetterstation). Bin aber auch davon wieder abgekommen.
W.S. schrieb:> Und erst dann, wenn der Bub wenigstens einigermaßen Grundkenntnisse über> Elektronik intus hat, ist es sinnvoll, ihm mit Mikrocontrollern zu> kommen.
Grundkenntnisse sind nicht vorhanden, daher nehme ich den Rat gerne an
und lasse das Thema Mikrocontroller noch ruhen. Das Beste Geschenk
scheint wohl wirklich zu sein selbst etwas zu machen und gemeinsame Zeit
zu verbringen.
Der Papa
Thomas E. schrieb:> Gibt's denn heute keine schönen Elektronik-Experimentierkästen mehr?> Wenn ich so an meine frühe Jugend mit dem Philips EE10?? zurückdenke...
Die waren auch Mist. Lies einfach mal die Anleitungsbücher.
Malen nach Zahlen, ohne tieferes Verständnis.
Es wird zwar ein bistabiler Oszillator aufgebaut, und auch erklärt wie
man die Frequenz ändert, aber nicht erklärt daß an den Transistoren
negative Spannungen entstehen oder warum die symmetrischen Dinger
überhaupt anlaufen.
Und was ist eine fertige Oszilloskop-Bildröhre und ein nachgebauter
Fernseher gegen heutige Microcontroller mit Ethernet (die Arduinolike
auch bloss verwendet werden ohne die Internas des ESP8266 zu kennen).
Nein, früher war es nicht besser, nur du dümmer, daher erscheint dir das
alte so anspruchsvoll.
Der Papa schrieb:> Grundkenntnisse sind nicht vorhanden, daher nehme ich den Rat gerne an> und lasse das Thema Mikrocontroller noch ruhen.
Leute, klasse Leistung. Wenigestens ein Arduino Micro, ein Steckbrett
und ein wenig Kleinkram, LEDs, ein Blinker-Bausatz (555?) oder sowas für
die "echte Elektronik" zusamnmengeklickt und gut.
Hab als erstes kosmos Kasten bekommen.
Ist aber ziemlich überteuert und Erklärungen waren ok war da aber
jünger.
Gibt da die 301 ,302,.... Schaltungsbücher , nen Tietze und Schenk ,
gebraucht für den Anfang 12 Version oder so und nen paar bedrahtete
Bauteile mit ne555 op324 op07 Poti LED's bc 817...und nem Steckbrett
wäre glaube ich billiger und sinnvoller.
Alleine die Schaltungen die man mit ne555 bauen kann füllen Bücher.
@Der Papa
Einfach und preiswert ist der Conrad Adventskalender,
Bestell-Nr. 1365868
Sehr interessant erscheint mit der Buchtip von Joern 11.02.2016 19:55