Nachdem ich heute wieder an zwei Windradbaustellen vorbeigefahren bin, ist mir die Flügelform der Windräder aufgefallen. Diese sehen ein wenig aus wie Flugzeugflügel, sind dabei aber viel schmaler. Jetzt kam bei mir die Frage auf: Was genau dreht die Windräder? Bei den Klassischen Wild-west-Windmühlen zum Wasserpumpen, besteht der Propeller einfach aus schrägen Holz/Blech-Stücken. Wenn der Wind dagegenbläßt, drückt der Impuls der Luft die Bretter zur Seite weg und das Ding dreht sich. Die Flügelform der neuen Windräder lässt aber eher vermuten, das die Flügel von vorne angeblasen werden und einen Auftrieb produzieren wie beim Flugzeug. Der Auftrieb dreht dann das Windrad. Was dagegen zu sprechen scheint, ist dass die Windräder im Betrieb eher mit der flachen Seite im Wind stehen... Weiß jemand welcher Effekt genau die Windräder dreht?
Fabian F. schrieb: > Weiß jemand welcher Effekt genau die Windräder dreht? Der größte Effekt ist die Subventionierung.
Atomkraftwerke drehen sich auch mit Subventionen, indem die Gesellschaft die ungedeckten Kosten und die Risiken traegt. Oel- und Gaskraftwerke drehen sich auch mit subventionen, imden sie zuwenig oder keine Steuern auf den Kraftstoff bezahlen.
> Weiß jemand welcher Effekt genau die Windräder dreht? Beim Flugzeug heißen die drehenden Dinger Propeller. Beim Windrad Repeller Siehe: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Propeller_Repeller.jpg
Fabian F. schrieb: > Die Flügelform der neuen Windräder lässt aber eher vermuten, das die > Flügel von vorne angeblasen werden und einen Auftrieb produzieren wie > beim Flugzeug. Der Auftrieb dreht dann das Windrad. So ist es. Fabian F. schrieb: > Was dagegen zu > sprechen scheint, ist dass die Windräder im Betrieb eher mit der flachen > Seite im Wind stehen... Der Anstellwinkel kann über die Nabe dynamisch verstellt werden. Würde man die Nase des Profils direkt in den Wind drehen, wäre das nur solange optimal, wie das Windrad still steht. Sobald es anfängt sich zu drehen, ist die relative Windrichtung anders, weil sich das Blatt quer zum Wind bewegt. Daher wird der Anstellwinkel entsprechend nachgeführt.
Fabian F. schrieb: > Die Flügelform der neuen Windräder lässt aber eher vermuten, das die > Flügel von vorne angeblasen werden und einen Auftrieb produzieren wie > beim Flugzeug. So in etwa funktioniert das auch. > Weiß jemand welcher Effekt genau die Windräder dreht? Der Bernoulli-Effekt. http://www.rothaarwind.de/windenergie/mod_content_redpage/seite/Auftrieb_Flugzeuge_Windkraft_Rotor/index.html
Richard H. schrieb: > Der größte Effekt ist die Subventionierung. Bewertung -9 wen hab ich da alles gekränkt? Grüße Richard
Stephan W. schrieb: > > Der Anstellwinkel kann über die Nabe dynamisch verstellt werden. Würde > man die Nase des Profils direkt in den Wind drehen, wäre das nur solange > optimal, wie das Windrad still steht. Sobald es anfängt sich zu drehen, > ist die relative Windrichtung anders, weil sich das Blatt quer zum Wind > bewegt. Daher wird der Anstellwinkel entsprechend nachgeführt. Hmm, das ergibt Sinn. Flugzeuge neigen nicht dazu sich alle 2-3 Sekunden im Kreiszu drehen...
Richard H. schrieb: > Richard H. schrieb: >> Der größte Effekt ist die Subventionierung. So ist es, und manche Windräder werden auch durch Strom angetrieben, weil: - sieht schöner aus - puffert Überangebote aus regenerativen Energien
Fabian F. schrieb: > Flugzeuge neigen nicht dazu sich alle 2-3 Sekunden > im Kreiszu drehen... Stimmt. Zu langsam. Bei 2-3s fiele der Heli runter. Blattverstellung haben Helis ebenfalls.
Der Prof erklärt das ganze eigentlich ziehmlich gut: https://www.youtube.com/watch?v=XqHKStAZoWs https://www.youtube.com/watch?v=Rdzjzx_M12A https://www.youtube.com/watch?v=MCiqpbXqJS8 Achja und @ Richard H.: https://www.youtube.com/watch?v=Au_FkJaS950
Hans H. schrieb: > So ist es, und manche Windräder werden auch durch Strom angetrieben, > weil: > > - sieht schöner aus > - puffert Überangebote aus regenerativen Energien Das ist nur das was man sieht, der Masterplan besteht darin, zum Zwecke des Geoengineering, die Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu beeinflussen.:) Zum Thema: Es lässt sich auch schön beoachten dass bei unteschiedlichen Windgeschwindigkeiten auch unterschiedliche Blattstellungen gewählt werden.
Chr. M. schrieb: > Das ist nur das was man sieht, der Masterplan besteht darin, zum Zwecke > des Geoengineering, die Rotationsgeschwindigkeit der Erde zu > beeinflussen.:) Bleib auf dem Teppich. Das ist bloss unsere Versicherung gegen ausländische Kernkraftwerke. Der Fallout wird ggf. einfach zurückgeblasen.
Hans H. schrieb: > und manche Windräder werden auch durch Strom angetrieben Auch wenn euch die Erklärung zu einfach ist: Manche Windräder werden bei Windstille in leichte Rotation versetzt, damit sich die Nabenachse nicht durch einseitige Belastung dauerhaft verformt. Das macht man übrigens auch bei Generatoren in konventionellen Kraftwerken. Nur sieht man es da nicht.
Der Grund für die unteschiedliche Flügelanstellung ist die Umfangsgeschwindigkeit, die ist im inneren Radius kleiner als ganz außen auf den Flügelspitzen... Darum ist im Inneren der Winkel grösser als Aussen... Das hat auch mit dem Anlaufverhalten zu tun...
Stefan M. schrieb: > Heissen die Dinger nicht eigentlich Windkraftwerke? Ein Windkraftwerk besteht aus einem Windrad und einem Generator...
Ich habe auch noch eine Frage zu Windrädern: Ich habe beobachtet, dass sich mehrere in einem Feld Synchron gedreht haben (auch über ein paar Minuten hin) - ist das Zufall, oder laufen die netzsynchron? Ich dachte bisher, wegen der verschiedenen Windstärken sind da immer Wechselrichter drin - vielleicht gibt es auch beides?
Rainer U. schrieb: > ist das Zufall, oder laufen die netzsynchron? Ich dachte > bisher, wegen der verschiedenen Windstärken sind da immer Wechselrichter > drin Gibt es beides. Frühere Windräder liefen netzsynchron bzw. mit Schlupf, für verschiedene Windstärken hatten die mitunter ein Umschaltgetriebe mit 2 Stufen. Mit Wechselrichtern kann man die zur Windstärke optimale Drehzahl nutzen und spart sich vor allem die erheblichen Getriebeverluste.
Richard H. schrieb: > Richard H. schrieb: >> Der größte Effekt ist die Subventionierung. > > Bewertung -9 > > wen hab ich da alles gekränkt? Inzwischen Bewertung -23 und für die Frage warum noch mal -12 Umgerechnet auf das reale Leben würde das wohl der Steinigung entsprechen. Welches Tabu habe ich da verletzt? Oder ist das so eine Art Flashmob?
Richard H. schrieb: > wen hab ich da alles gekränkt? Richard H. schrieb: > Welches Tabu habe ich da verletzt? > > Oder ist das so eine Art Flashmob? Nun interpretiere da mal nicht zu viel hinein. Dein Beitrag beantwortet die (technische) Frage des TO nicht und wurde deshalb als "nicht lesenswert" eingestuft.
J.-u. G. schrieb: > Dein Beitrag beantwortet > die (technische) Frage des TO nicht und wurde deshalb als "nicht > lesenswert" eingestuft. Sie ist aber trotzdem korrekt und sachlich richtig! Das trifft auch für Betonkühe (Biogasanlagen) und PV-Anlagen zu. Solange die "grüne" Energie nicht gespeichert werden kann, dient das alles nur den Spekulanten, äähh Geldanlegern. ...
Hannes L. schrieb: > Solange die "grüne" Energie nicht gespeichert werden kann, dient das > alles nur den Spekulanten, äähh Geldanlegern. Gerade bei Biogasanlagen wird die grüne Energie sehr gut gespeichert. Teilweise über ein Jahr. Schwätzer!
> wen hab ich da alles gekränkt?
Auch wenn es sinnlos ist...
Du hast dich selbst damit beleidigt und als Trottel geoutet der jeden
Blödsinn wiederkäut den ihm die schwarzbraunen Atommafiaschafe vor die
Füsse kotzten.
Chr. M. schrieb: > Auch wenn es sinnlos ist... > Du hast dich selbst damit beleidigt und als Trottel geoutet der jeden > Blödsinn wiederkäut den ihm die schwarzbraunen Atommafiaschafe vor die > Füsse kotzten. Scheint tatsächlich ein "Jehova"-Thema zu sein.
Hannes L. schrieb: > Sie ist aber trotzdem korrekt und sachlich richtig! Da hättest Du aber auch genau so gut schreiben können das Kacke immer stinkt. Ist ziemlich richtig aber nicht immer und beantwortet die Frage des TO in ebenso erschöpfender Weise. ;-)
Timm T. schrieb: > Schwätzer! Danke, Tim, ich wusste doch, dass man mit Dir gut schwätzen kann. Philipp L. schrieb: > ;-) Jou... ...
Achso: Timm T. schrieb: > Gerade bei Biogasanlagen wird die grüne Energie sehr gut gespeichert. > Teilweise über ein Jahr. Das stimmt aber auch nur teilweise. Ja, das Gas kann gespeichert werden, nur nehmen die Netzbetreiber das Gas nicht immer so ab wie es anfällt. Außerdem gehört inzwischen ein beträchtlicher Teil der deutschen unterirdischen Gas-Speicher dem russischen Gasprom-Konzern. Und die sind mehr an dem Verkauf von russischem Erdgas interessiert, als an deutschem Biogas, das durch den Raubbau am Boden (extrem intensiver Mais-Anbau und totaler Gülle-Überdüngung) die dafür genutzte landwirtschaftliche Nutzfläche stark beschädigt. Sind eben halt alles nur Spekulationsobjekte... Aber in anderen Wirtschaftszweigen ist es auch nicht besser. ...
https://www.google.at/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiG3vCO5__KAhXiE5oKHburAPEQFggfMAA&url=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FWie-Windr%25C3%25A4der-baut-Konstruktion-Berechnung%2Fdp%2F3762522820&usg=AFQjCNHapTBJRKSR2v2RGHSzgT53eozOgQ&sig2=EDhk4OXrSC_Y3XpMhyuGiA Ein sehr gutes Buch von den Grundbegriffen der Strömungslehre an...
Dieses Windrad (Darrieus und Savonius) hat mein Vater nach dem Buch gebaut... Da er selbst Elektromechanik erlernte, habe auch ich viel gesehen, was vielen Jüngeren hier vielleicht aus UTube bekannt ist... Der Generator ist ein ehemaliger WM-Motor mit umgebauten Wicklungen und eingefrästen und eingeklebten Permanentmagneten... Ich kann mich nur verneigen vor Menschen, die solche Dinge heutzutage noch wissen und kennen - nicht, weil es mein Vater war, der mir diese Dinge zeigte... Wir alle heute lernen neues und sollen glauben, dass wir damit besser dran sind als vor vielen Jahren... Doch ein Windgenerator lässt sich auch selbst bauen...
Hannes L. schrieb: > Das stimmt aber auch nur teilweise. Ja, das Gas kann gespeichert werden Nicht das Gas. Die Biomasse. Liegt hier in riesigen Silos. Diese Silos sind schon 50 Jahre alt und dienten früher der Silagelagerung für die Schweinemast. Hannes L. schrieb: > Biogas, das durch den Raubbau am Boden (extrem intensiver Mais-Anbau und > totaler Gülle-Überdüngung) die dafür genutzte landwirtschaftliche > Nutzfläche stark beschädigt. Das ist wohl wahr, aber kein Alleinstellungsmerkmal von Biogas. Ob die Landwirte die Böden mit subventionierten Getreideanbau, der dann in Afrika als "Entwicklungshilfe" die Kleinbauern ruiniert, mit Rapsanbau für Biodiesel, mit Futtermaisanbau für die Schweinemast oder mit Energiemais für die Biogasanlagen fertigmachen - ist den Böden glaube ich egal. Das Problem ist eine jahrzehntelange falsche Förderpolitik der EU, verbunden mit unfähigen Politikern, die z.B. den Ausverkauf der Böden an Spekulanten in Meckpomm tatenlos zusehen.
Mani W. schrieb: > Dieses Windrad (Darrieus und Savonius) hat mein Vater nach dem Buch > gebaut... Respekt, so ein Ding hätte ich auch gern. Lohnt leider nicht, da zu windgeschützt. Gibt es zufällig Pläne und Berechnungen zu dem Mast? Ich kenne jemanden, der damit was anfangen könnte. Wir wohnen hier am Bach, und mein Traum wäre ein kleines Laufwasserkraftwerk zu bauen, eher zu Studienzwecken. - Keine Chance, an die brachliegenden Wasserrechte der alten Mühlengrundstücke ranzukommen, obwohl die Mühlen schon seit 50 Jahren nicht mehr existieren.
Timm T. schrieb: > Gibt es zufällig Pläne und Berechnungen zu dem Mast? Ich kenne jemanden, > der damit was anfangen könnte. Der Mast wurde aus Baustahl gefertigt, so 20 mm die tragenden und ca. 15 mm die Verstrebungen, aber ich denke, das steht in dem Buch... Die Lager samt Drehkreuz sind aus einer bzw. mehrerer Waschmaschinen, daran hängt normalerweise die Trommel...
Timm T. schrieb: > Nicht das Gas. Die Biomasse. Liegt hier in riesigen Silos. Richtig, das ist der Jahres-Vorrat, da die Ernte ja nun mal nicht just'n time erfolgt. Das Problem sind aber die Fermenter, die lassen sich nicht einfach schadlos hoch und runter fahren. Die Bakterien mögen am liebsten das ganze Jahr hindurch gleichmäßig pupsen. Ich kenne eine Anlage mit 16 großen Fermentern nördlich von Halle, da wird recht oft das produzierte Gas abgefackelt, weil Midgas es einfach nicht abnimmt. Einen Speicher (Gasometer) zum Abfangen solcher Unregelmäßigkeiten gibt es nicht, wurde nicht subventioniert und daher auch nicht gebaut. ...
Vor 20 Jahren ist hier in der Gegend das erste Windrad aufgestellt worden. Das war wohl ein übelster Kampf, das ans Netz zu bekommen, der Stromversorger hat sich mit Händen und Füßen gewehrt. Insofern ist die Situation schon deutlich besser geworden. Nichtabnahme, weil irgendwelche subventionierten Kohlestinker gerade überproduzieren ist eine Sauerei. Daß die Politik zuläßt, das Infrastruktur wie Gaskavernen ins Ausland verkauft werden, was soll man dazu noch sagen? Das ist so bescheuert wie Bodenverkauf an Spekulanten, bis die Preise, auch Pachtpreise so hoch sind, daß sich der Anbau nicht mehr lohnt.
komm doch mal nach Dithmarschen. da könntest Du denken dass die Windräder den Wind machen ;) Die Windräder haben 3 Flügel, weil das der optimale Mittelweg zwischen Materialeinsatz und Kraftwirkung/Drehmoment ist. heisst: ein 4. Flügel bringt dann nicht 4 mal soviel Kraft auf die Generatorwelle als mit einem Flügel. interessant ist u.A auch zu sehen, wie stark sich die Flügel durch biegen. Und: wenn der Schatten einer Flügelspitze mal auf eine Strasse fällt, wie schnell die Spitze an einen "überholt", obwohl man selbst schon mit 100Kmh fährt.
Mani W. schrieb: > Dieses Windrad (Darrieus und Savonius) hat mein Vater nach dem Buch > gebaut... Nettes Projekt. Habt ihr schon mal gemessen, wieviele kWh das Rad liefert? Wie wird die erzeugte Energie genutzt?
Anonymous U. schrieb: > Der Prof erklärt das ganze eigentlich ziehmlich gut: > > https://www.youtube.com/watch?v=XqHKStAZoWs > https://www.youtube.com/watch?v=Rdzjzx_M12A > https://www.youtube.com/watch?v=MCiqpbXqJS8 Ziemlich interessant. Der Anströmwinkel der Flügel an den Spitzen ist über 80° gegenüber der Windrichtung gedreht. Erklärt warum die Spitzen quasi "gegen" den Wind verdrillt sind.
Weil die Anströmung am Flügel ein Vektor aus Windrichtung und Flügelbewegung ist. Und da die Geschwindigkeit des Flügels sich mit dem Abstand von der Nabe ändert, ändert sich auch der Anströmvektor über die Flügellänge, weswegen der Flügelquerschnitt gedreht wird.
Mani W. schrieb: > Der Grund für die unteschiedliche Flügelanstellung ist die > Umfangsgeschwindigkeit, die ist im inneren Radius kleiner als ganz > außen auf den Flügelspitzen... > > Darum ist im Inneren der Winkel grösser als Aussen... Mani
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