Leistung darf sie machen, und zwar genau so viel, wie sie als Abwärme
abführen kann. Wenn eine 100 W-Endstufe mit 50% Wirkungsgrad arbeitet,
führt sie auch 100 W ab. Wird die Leistung komplett reflektiert, ist die
thermische Last der Endstufe bei 50 W genau so hoch. Man kann also
sagen, dass prinzipiell die Betriebsspannung nicht mehr als auf 70%
herunter geregelt werden muss, um Überlastung zu vermeiden.
Ich hoffe, dabei nichts Wichtiges übersehen zu haben.
Nächste Frage: Wie willst du regeln? Bei einer 1 kW-Kurzwellenendstufe
(2 kW Versorgung) würde ich jetzt ungern einen weiteren Leistungsteil
dahinter setzen, bei einer 5 W-Handfunke schon eher.
Nehmen wir den 2. Fall an: Ein Leistungstransistor, um Spannungsverluste
bei Normalbetrieb zu vermeiden ein PNP oder ein P-FET, der von einem
Operationsverstärker gesteuert wird. Der Operationsverstärker vergleicht
mit einer Spannung, die proportional zur maximal zulässigen
Rücklaufleistung ist.
Wäre das was?
Ach, noch was: Ist das FM (konstante Leistungsaufnahme und -abgabe) oder
AM?