Hallo Forum, da ich an diesem Wochenende 2 Tage ohne Internet auskommen muss stellt sich mir ein Problem: Bis jetzt nutze ich Dropbox als Versionsverwaltung für Arme. Die Programme dürfen gerne in Amerika liegen, dieser Aspekt ist mir mehr oder weniger egal. Dropbox hat den (für mich wirklich wichtigen) Vorteil, dass auf allen Rechnern immer der selbe Stand der Software herrscht (ohne dass man immer ein SVN auschecken und committen muss), sodass man an mehreren PCs programmieren kann. Des weiteren hat Dropbox eine Art Versionskontrolle, es speichert sich mehrere 100 Änderungen ab. Soviel zur Ausgangslage. Weil ich jetzt eben ohne Internet "extrem-Programming" machen muss und ich diese Vorzüge behalten möchte, möchte ich (zumindest für dieses Wochenende) auf eine LAN-Lösung umschwenken. Ich würde mir einen Router aufstellen, mit dem alle Rechner (ca. 4-5) verbunden sind. An diesem hängt eine Art NAS mit der oben genannten Funktionalität. Als Hardware hätte ich 2 RPis da (einen mit 512MB RAM und einen neuen Quadcore mit 1GB RAM), bestimmt kann man sich damit etwas Basteln. Mir fehlt eigentlich nur die Software für so etwas. Danke für eure Antworten und mit freundlichen Grüßen, nga
Syncthing, wenn du keine Internetverbindung hast musst du den server selbst betreiben. Alternativ wäre es eine gute Gelegenheit dezentrale Versionsverwaltung zu verinnerlichen :)
Es gibt da SyncThing, das allerdings keine Versionsverwaltung macht. Aber zum Synchronisieren über alle Geräte dürfte es gehen. Bei den RPis bin ich mir nicht sicher, es läuft aber sowohl unter Win als auch unter Linux und womöglich Mac: https://syncthing.net/
Felix Adam schrieb: > Es gibt da SyncThing, das allerdings keine Versionsverwaltung macht. Doch, das geht: http://docs.syncthing.net/users/versioning.html
Oder Cloudsystme wie: OwnCloud oder Seafile, laufen auch auf einem RPi. Versionierung gibt's da aber auch nicht.
Ich habe mir einmal ein script geschrieben, welches einen Ordner auf Änderungen überprüft und dann einen commit ins lokale git repository macht. Dies dann zur Ausführung auf alle 15min gestellt und die Sache hatte sich für mich erledigt. Hat den Vorteil, dass alles so kompakt bleibt wie bei Dropbox, das heisst es ist alles im gleichen Ordner und die Versionsverwaltung ist seit dem tag T=0 ohne Beschränkung auf die letzten 100. Einziger Nachteil sind die commits ohne Kommentare ;-)
Operator S. schrieb: > Ich habe mir einmal ein script geschrieben, welches einen Ordner auf > Änderungen überprüft und dann einen commit ins lokale git repository > macht. > Dies dann zur Ausführung auf alle 15min gestellt und die Sache hatte > sich für mich erledigt. der Sinn von Versionsverwaltungssystemen hat sich dir noch nicht erschlossen? Was nützt es dir, wenn du automatisch alle 15min eine neue Version erzeugst, von der du nicht einmal genau weißt, ob sie ineinander konsistent ist?
Wenn ich z.B. einen Linux Server aufsetzen und konfigurieren möchte, ohne von Hand das /etc Verzeichnis nachführen zu müssen. Wenn alles so läuft wie ich möchte kann ich bequem über ein Diff die notwendigen Änderungen ausgeben lassen und Dokumentieren, so dass für einen zweiten Server oder beim Neuaufsetzen bekannt ist was gemacht werden muss. Zum Code programmieren natürlich nicht empfehlenswert, aber das musst du mit dem TO besprechen. Edit: Früher hatte ich das mit rcs für jede Datei gemacht, aber das war mir zu unsicher mit der Zeit
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Bearbeitet durch User
Hallo Leute, danke schon mal für eure Tipps. Ich habe kurz dran gedacht mir selber etwas zu schreiben, aber ich glaube dafür ist der Aufwand um einiges zu hoch... Ich werde mir die empfohlenen Programme einmal ansehen. danke und mit freundlichen Grüßen, nga
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