Ralf schrieb:
> wie schützt man denn Analoge Signaleingänge für Audioanwendungen vor
> Überspannung.
Klassisch: gar nicht. Warum glaubst du denn, die schützen zu müssen?
> Habe es aus anderen Bereichen so kennengelernt, dass man direkt nach dem
> Eingang zwei entgegengerichtete Dioden gegen Masse schaltet.
>
> Wie sinnvoll ist das bei Audio. Ist das "hörbar"?
Es ist hörbar, sobald der Spitzenwert des Signals in die Größenordnung
der Flußspannung kommt. Normale Silizium-Dioden mit ihren 0.7V sind für
Line-Pegel sicher schon hörbar. Zwei antiserielle Z-Dioden oder
Klemmdioden, wie von (laberkopp) vorgeschlagen, wären eine Alternative.
Allerdings bedingen beide Varianten immer auch einen Längswiderstand
(hat laberkopp nicht eingezeichnet).
1 | 100n
|
2 | Eingang o--||--[1k]--*---*---> Schaltung
|
3 | | |
|
4 | 100p === X 2 Z-Dioden antiseriell
|
5 | | |
|
6 | ~~~ ~~~
|
Der 1K Serienwiderstand bewirkt zusammen mit den Schutzdioden die
Spannungsbegrenzung. In Verbindung mit den 100pF bildet er einen Tiefpaß
gegen einstreuende HF.
Klemmdioden gegen die Betriebsspannung haben viele IC schon intern. Aber
da du nicht sagst, was für eine Schaltung dir vorschwebt, können wir
dazu natürlich nichts sagen.