Warum setzen leute für ~20€ ihren Job aufs Spiel?

Gast #4474428
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Ich bin etwas Ratlos mir wurde mal wieder die Fahrradlampe geklaut schon 
zum zweiten mal.
Das "Problem" ist das passiert auf dem Firmengelände welches nur von 
Mitarbeitern betreten werden kann. Also vermutlich von einem 
Mitarbeiter.

Unser Betrieb ist eigentlich sehr gut zu Mitarbeitern wir werden gut 
Bezahlt so das jeder sich eine 20 Euro Fahrradlampe leisten können 
sollte.

Was ich aber noch viel Erschreckender finde. Im Arbeitsvertrag steht das 
jegliche Diebstähle auf dem Firmengelände an Firmeneigentum und Eigentum 
der Mitarbeiter zur Fristlosen Kündigung führen.

Da Riskiert der Dieb also wegen 20Euro seinen Job? Warum macht er das?

Bei der Jetzt geklauten Lampe habe ich mit meinem Co2 Laser in Lampe und 
Halter klein meinen Namen eingraviert. Meint ihr das würde als Beweis 
reichen Falls ich die Lampe oder den Halter mal irgendwo an einem 
anderen Rad sehe?
#4474444
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Geht mir auch nicht in den Kopf. Manche denken nicht so weit. Andere 
können nie genug bekommen. Bei wenigen ist es einfach krankhaft 
(Kleptomanen).

Die Gravur halte ich schon für recht Beweiskräftig. Besser wäre aber 
natürlich ein Nachweis über Seriennummer o.ä. So könnte der Dieb immer 
noch behaupten, du hättest sie an seinem Eigentum angebracht.
#4474478
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Stephan W. schrieb:
> Die Gravur halte ich schon für recht Beweiskräftig.

Hm...
Auf Montage hatten wir persönliches Werkzeug, das numeriert war, so daß 
jeder eine ihm zugeordnete Ziffer auf allen seinen Werkzeugen besaß.
Ein Experte hat dann Werkzeug aus der Kiste des Einen in die Kiste des 
Anderen gelegt, um einen Diebstahlverdacht auf einen ihm Mißliebigen zu 
lenken. Beim 2. Versuch war das Werkzeug aber mit Schreibertusche 
präpariert. Das gab dann gewaltig in die Fresse -und womit: Mit Recht!

MfG Paul
#4474644
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Bernd K. schrieb:
> Die Tusche scheint es Dir ja angetan zu haben:
> Beitrag "Re: Im Schwimmbad beklaut"

Allerdings hat es mir diese Tusche angetan. Sie half mehrfach. Der 
Kollege mit dem Haarwaschmittel war der Gleiche, wie der mit dem 
Werkzeugtausch. Er ist dann auch bald im gegenseitigen Einvernehmen 
gegangen, das war seiner Gesundheit sicher zuträglich, die man sich sich
im rauhen Klima des Montageeinsatzes gründlich versauen kann...

mfG Paul

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