Hallo
ich möchte über ein Geräuschesensor mehrere LED's zum leuchten bringen.
Es soll eine 9V Blockbatterie als Spannungsquelle dienen.
Mal die Beschreibung und Daten vom Geräuschesensor
Mit dem Geräuschsensor für Arduino und Raspberry Pi können Geräusche in
der Umgebung erkannt werden. Perfekt geeignet, um beispielsweise
Projekte durch Geräusche zu steuern (z.B. in die Hände klatschen) oder
zur Erkennung von Präsenz durch Personen in Räumen (Geräusche,
Alarmmeldung, etc.)
Technische Daten:
Empfindlichkeit am Potentiometer einstellbar
Signalausgabe Digital: Low oder High
Bei Geräuscherkennung Ausgang = Low
extrem geringer Stromverbrauch
3.3 bis 5 Volt
Raspberry Pi & Arduino
So.... ich möchte nun das der Sensor ein Transistor ansteuert der dann
meine LED mit 5 Volt zum Leuchten bringt.
Ich möchte das ich eine Nachleuchtdauer über ein Potie einstellen kann.
Sagen wir mal 15- 210 sekunden ca.
Wie baue ich die Schaltung auf ,um es zu vereinfachen ist der
Geräuschesensor einfach ein Schalter.die 5 V für die schaltung wollte
ich mit ein Fespannungsregler (+5,0V, 0,5A, TO-220) realisieren
Martin K. schrieb:> Muss es wirklich mit µC sein? Klatschschalter und Timer brauchen keinen.
Nee, eben nicht! In der Ursprungsnachricht wird ausdrücklich nach einer
Ansteuerung eines Transistors mit "dem Sensor" gefragt.
Wenn ich das richtig verstanden habe,
wird ein Raspi oder Arduino als Geräuschsenseo
mit Mikro genutzt.
Da liegt es doch auf der Hand, die
Nachlaufzeit per Programm zu erstellen.
Das Poti legt an einen AD-Eingang.
ja es soll ein Transistor angesteuert werden den nacher die leds
durchschaltet ca 12 stück. Solche die man in USb Buchsen stecken kann
mit Schwarnenhals.Desshalb auch 5 V.
ich möchte über ein kipschalter dauerfunktion und einmal wenn z.b
Geklatscht wird oder halt ein lauter Ton kommt, das das Licht angeht.
über ein Poti möchte ich dann noch einstellen,ob das Licht nach den
klatschen 10 bis 210 Sekunden anbleibt.
Welche Schaltung kann man da verwenden und was für Bausteine.
Die LEDs haben damit ja nichts zu tun weil die nr über Ein
"Leistungstransitor"ein und Ausgeschaltet werden sollen.
Ja Programm.... Dazu habe ich keine Möglichkeit. Das müsste doch mit
Transistoren Poti und Kondensator irgendwie zu Realesiern sein oder ?
Kondensator über Transitor Basis entladen oder so was dachte ich und ein
noch wenn man jetzt z.b nur10 sekunden will ,worüber sich der
Kondensator zusätzlich entlädt
Alex1988 schrieb:> extrem geringer Stromverbrauch
Das beißt sich aber mit Arduino (sofern du das Board im gesamten nehmen
willst) und besonders mit dem RasPi. Gut, davon mal abgesehen:
Mikrofon -> Komparator (ggf über Poti mit einstellbarer Schaltschwelle)
-> Monoflop (bspw. NE555) Haltezeit kann man da einfach mit einem Poti
einstellbar machen.
Damit solltest du eigentlich voran kommen. Lies dich über diese
Schaltungen mal ein und wenn du Fragen hast, kannst du dich wieder
melden
Na also - damit entfällt der Teil mit Mikrofon und Komparator. Warum
integrierst du das ganze nicht in die Software vom Arduino/RasPi?
Ansonsten: Stichwort Monoflop!
Für mich bleibt unklar, ob es diesen Sensor nun schon gibt, oder ob der
erst entwickelt werden soll.
Ansonsten gibt das Netz einiges her, wenn du nach "Klatschschalter
Schaltung" und "Monoflop Schaltung" schaust.
P.S.: Zu spät abgeschickt... Du hast den Sensor also schon.
Hallo,
dann hänge hinter Deinen Sensor noch einen 555 als Monoflop (kannst Du
als Suchbegriffe nehmen), Poti an den 555, Deinen Transistor an den
Ausgang des 555 und fertig.
Gruß aus Berlin
Michael
Neben dem Monoflop und den 555ern gibts auch noch andere Geschichten.
Sowas zum Beispiel:
74HC5555
HEF4541B
Das sind Timer mit Oszillator und Counter. Damit kann man fast beliebige
Verzögerungen erzeugen.
Weil die >200s mit einem NE555 schon recht anspruchsvoll werden. Da
brauchts schon einen TLC555 und recht große Kondensatoren/Widerstände,
was die Sache anfällig und ungenau macht.
Christoph K. schrieb:> Ein doppeltes Monoflop das auch mit 9V läuft ist der CD4538> https://www.fairchildsemi.com/datasheets/CD/CD4538BC.pdf> bei Reichelt als MOS4538 oder SMD4538 erhältlich.> allerdings sind 210 sec schon recht lange, das wird mit Elko ungenau.
...und es ist im Gegensatz zum 555 nachtriggerbar, was hier wohl
besser passen würde.
Das hört sich ja schon ganz gut an , aber kann mir einer einmal ein
schaltplan geben und welche Bauteile ihr nun verwendet habt. Mir ist nun
nur wichtig das ich die nachleuchtedauer einstellen kann. kommt nicht
auf die Sekunde an. wenn es 200 sind auch gut oder 180. sollte nur
einfach und klein sein. Kann ohne ein Schaltplan da leider nichts
anfangen.
ich habe bis Auf den Sensor noch nichts und weiß auch nicht welche
bauteile da gehen würden...
Brauche eine Einkaufsliste (reichelt)
und ein Schaltpal damit ich mir das zusammenlöten kann. Hoffe hier ist
jemand so hilfsbereit :). Danke für die Mühe die ihr euch bis her
gemacht habt
Für den NE555 gibts das fertig:
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/retr555.htm
Mit Anleitung zum Zeit anpassen. Das ist ein retriggerbares Monoflop,
also genau das, was du haben willst. Mit dem NE555 ist das zwar unnötig
kompliziert, gehen sollte es aber und billig ist es auch.
WehOhWeh schrieb:> Für den NE555 gibts das fertig:> http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/retr555.htm>> Mit Anleitung zum Zeit anpassen. Das ist ein retriggerbares Monoflop,> also genau das, was du haben willst. Mit dem NE555 ist das zwar unnötig> kompliziert, gehen sollte es aber und billig ist es auch.
Ich sehe eigentlich keinen Sinn darin, einen 555 aufwendig auf
retriggerbar umzubauen, wenn es mit einem 4538 wesentlich einfacher
funktioniert. Der 4538 ist auch nicht teurer als ein 555.
Harald W. schrieb:> Ich sehe eigentlich keinen Sinn darin, einen 555 aufwendig auf> retriggerbar umzubauen, wenn es mit einem 4538 wesentlich einfacher> funktioniert. Der 4538 ist auch nicht teurer als ein 555.
Der Herr wollte eine fertig vorgekaute Stückliste und Schaltung haben.
Natürlich geht das einfacher, aber die Schaltung im Link ist fertig
vorgekaut. Und so wirklich spricht nichts dagegen, außer dass das
Platzaufwändig ist. Die Kosten sind jedenfalls vernachlässigbar.
Wäre da persönlich auch interessiert. Aber so wirklich brauchbares (für
viele Sekunden) habe ich nicht gefunden. Beim SN74LVC1G123 bin ich mir
nicht sicher, ob man dem 100µF dranhängen kann. Der wird dann vermutlich
Probleme beim Retriggern bekommen, und der TLC555 ist da schon robuster
- der kann satte 150mA.
Der 4538 ist seit 2011 abgekündigt:
https://www.fairchildsemi.com/search/?searchText=CD4538
Für Bastler eventuell trotzdem eine Option.