Hi, ich würde gern mal wissen wie so ein Diamant sich anfühlt? Eher warm wie Plastik oder kühl wie Metall?
Peter Z. schrieb: > wie so ein Diamant sich anfühlt? Eher warm Wie warmer Apfelkuchen :) Es ist eher wie Glas.
Da Diamant die beste Wärmeleitfähigkeit aller Feststoffe hat (von so exotischen Materialien wie Kohlenstoffnanoröhrchen mal abgesehen), wird er sich eher wie ein Metall anfühlen.
Nicht umbedingt, Ich kenne einige Keramiken die Hervorragend Wärme leiten und die Fühlen sich eher wie Porzelan an, Neugier ist geweckt. Mal sehen ob es jemand mal "ausprobiert" hat ;-)
Peter Z. schrieb: > Hi, ich würde gern mal wissen wie so ein Diamant sich anfühlt? Eher warm > wie Plastik oder kühl wie Metall? Kühl wie Metall auf Grund der hohen Wärmeleitung. Man nutzt das im Diamantprüfer http://www.amazon.de/Diamantpr%C3%BCfer-Diamant-Diamond-Pr%C3%BCfger%C3%A4t-Schmuck/dp/B00A9I3R6W Es sei denn, er ist heiss...
Michael B. schrieb: >> Hi, ich würde gern mal wissen wie so ein Diamant sich anfühlt? > Kühl wie Metall auf Grund der hohen Wärmeleitung. Aber vermutlich nur bei Diamanten >50Karat (=10g). Darunter wird die Masse einfach zu gering sein.
So einen Klumpen habe ich immer im Kühlschrank, um Sportveletzungen zu kühlen. Hach ja ich kann nicht klagen ;-))
Ein Kollege hat mal eine Heatpipe selbst gebaut. Am besten merkt man den Effekt wenn man versucht seinen heißen Kaffee damit umzurühren. https://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4rmerohr
Stefan M. schrieb: > So einen Klumpen habe ich immer im Kühlschrank, um Sportveletzungen zu > kühlen. Mit wieviel Karat? > Hach ja ich kann nicht klagen ;-)) Hoffentlich bistDu kein Anwalt, denn ann hättest Du grosse Probleme...
Christoph K. schrieb: > Ein Kollege hat mal eine Heatpipe selbst gebaut. Das ist interessant. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich erst kürzlich gelernt habe, dass eine Heatpipe mehr ist, als nur ein massiver sehr dicker Kupferdraht.
Harald W. schrieb: > Mit wieviel Karat? Hab ich noch nie gewogen..., ist für mich nebensächlich ;-)) Brauchst Du auch einen?
Stefan M. schrieb: > Harald W. schrieb: >> Mit wieviel Karat? > > Hab ich noch nie gewogen..., ist für mich nebensächlich ;-)) > Brauchst Du auch einen? Mir würde schon 1Karat reichen. Zwecks weitergabe an die zweite Hälfte der Familie. Ich habe gehört, diehaben einen hohen WAF. http://www.songtexte.com/songtext/marilyn-monroe/diamonds-are-a-girls-best-friends-33ce3869.html
Rätselfrage: da ja Diamanten mit Temperatur und DRUCK "erzeugt" werden: Wie gross mag denn wohl der ursprüngliche Klumpen Kohlenstoff gewesen sein, dass da schlussendlich so ein Bröckchen Diamant draus geworden ist?
wenn man die unterschiedlichen Atom-Abstände im Graphitgitter und im Diamantgitter kennt, müsste man das berechnen können.
▶ J-A von der H. schrieb: > wenn man die unterschiedlichen Atom-Abstände im Graphitgitter > und im Diamantgitter kennt, müsste man das berechnen können. Die Dichte reicht. Diamant: 3.5g/cm³ Graphit: 2.3g/cm³
öh ja, so einfach kann das sein ;) wie man sieht, Schrumpfung um knappe 30%, obwohl das ein Feststoff ist. Ab gewissen Werten lässt sich alles noch zusammenpressen. auch Wasser.
Was würde eigentlich passieren, wenn man da einen Bunsenbrenner drann halten würde? Brennt das wie ein Stück Kohle?
Jonny O. schrieb: > Was würde eigentlich passieren, wenn man da einen Bunsenbrenner drann > halten würde? Brennt das wie ein Stück Kohle? Ja, so kann man prüfen, das es kein Stück Glas, sondern ein echter Diamant ist (war).
Kommen eigentlich bei Vulkanausbrüchen (manchmal) Diamanten mit nach oben, die dann elendig in der Lava verkokeln?
Kann man Diamanten (Kohlenstoff) mit einem Feuerzeug bzw. mit einer Lötlampe (Bunsenbrenner) zum Brennen oder Glosen bringen?
das Ding besteht aus Kohlenstoff und brennt mindestens genauso gut wie Koks. 's könnte sein, dass der durch die Wärmeleitfähigkeit nicht ganz so schnell anzuzünden geht. die Dinger werden im übrigen milliarden Jahre alt, müssen unter Luftabschluss ziemlich beständig gegen alles mögliche sein.
ganz so trivial scheint es auch wieder nicht zu sein, denn es hat viele Jahrhunderte Gerbaucht bis man den ersten Diamant verbrannt hat. soweit ich mich erinnere mit Hilfe einer Lupe und Sonnenlichts. Aber wer das genau war ist mir grad entfallen.
Christian B. schrieb: > ganz so trivial scheint es auch wieder nicht zu sein, denn es hat viele > Jahrhunderte Gerbaucht bis man den ersten Diamant verbrannt hat. soweit > ich mich erinnere mit Hilfe einer Lupe und Sonnenlichts. Aber wer das > genau war ist mir grad entfallen. diamanten brennen wohl ab 800° (was mich zugegebenerweise erstaunt hat - hätte ihnen eher so glas- oder quarz-eigenschaften zugerchnet - aber stimmt - völlig anderes Element) Da es in einer Kerzenflamme schon heißer ist, dürfte es doch nicht soo schwer sein, oder?
Normal nicht, ich muss mal heraussuchen wer das war der mit dem öffentlichen Vergasen des Diamanten nachgewiesen hat, daß er aus Kohlenstoff besteht.
da kann man mal sehen, wie einen die Werbung doch irgendwie beeinflusst. von wegen unvergänglich und so... Beim Diamantversuch kommt der Name Davy auf, der das CO2 erstmals nachgewiesen hat. Verbrennungsversuche gabs vorher aber auch schon. Diamanten entstehen so 150Km im Erdinneren, unter kontinentalen Landmassen, den sog. Kratonen.
Ich kenne die selbstgebaute Heatpipe nur von außen, die war einfach mit Wasser unter Unterdruck gefüllt. Mit Google-Suche nach "diy water heat pipe" findet man z.B. http://lordsqueak.blogspot.de/2009/08/homecooked-diy-heatpipes.html
Christian B. schrieb: > ganz so trivial scheint es auch wieder nicht zu sein, denn es hat viele > Jahrhunderte Gerbaucht bis man den ersten Diamant verbrannt hat. Das hat nur deshalb so lange gedauert, weil sich nicht eher ein Sponsor gefunden hat. Grüße Richard
Ich erinnere mich, dass damals (1980er Jahre?) im Telekolleg Chemie eine Diamantenverbrennung im Glasrohr durchgeführt wurde. Ob das unter reiner Sauerstoffatmosphäre war, weiss ich leider nicht mehr.
Chris D. schrieb: > im Telekolleg Chemie eine > Diamantenverbrennung im Glasrohr Da Industriediamanten relativ überschaubare Preise haben, kann sich auch das marode deutsche Schulsystem sowas leisten.
Erste gezielte Diamantverbrennung 1780 durch Lavoisier: http://www.chemieunterricht.de/dc2/kristalle/diamant2.htm
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