Hallo Zusammen, was ist der Unterschied zwischen den beiden ATtiny167 Versionen mit den Betriebstemperaturbereichen 125°C und 150°C? Andere Materialien, das Herstellungsverfahren? Gibt es abgesehen von den Kosten einen Grund die 125°C Version zu nehmen? Vielen Dank Ben
Ben N. schrieb: > Hallo Zusammen, > > was ist der Unterschied zwischen den beiden ATtiny167 Versionen mit den > Betriebstemperaturbereichen 125°C und 150°C? Andere Materialien, das > Herstellungsverfahren? > > Gibt es abgesehen von den Kosten einen Grund die 125°C Version zu > nehmen? > > Vielen Dank > > Ben Ich behaupte mal ganz frech, das die 125er einfach nicht den Test für 150°C bestanden haben, bzw bei den Stichproben zu viele aus dem Lot den Test nicht bestanden haben.
So ist es. Bei den Speichergrößen ist es genauso. Die Maske ist gleich, beim Test werden die Varianten "rausgetestet".
vmo schrieb: > Bei den Speichergrößen ist es genauso. > Die Maske ist gleich, beim Test werden die Varianten "rausgetestet". sicher? Fehler im Speicher sind doch zufällig verteilt, dann müsste man ja nach dem Test ein mapping machen, damit es ein zusammenhängender Speicher für den Controller ist. Da ist doch der Aufwand höher als der nutzen. Das man komplette CPU-Kerne Deaktiviert, weil sie die QS nicht bestanden haben kann ich ja noch verstehen.
Ben N. schrieb: > Andere Materialien, das Herstellungsverfahren? Ausgiebigere (und dadurch teurere) Tests.
Ben N. schrieb: > Andere Materialien, das Herstellungsverfahren? Beim Die Kleber sind die Materialien unterschiedlich, teurer oder anderst zertifiziert. Auch die Tests sind andere und nachdem von den Hochtemperatur Controllern weniger gebraucht werden, sind sie natürlich von Natur aus teurer. Wenn es um noch andere Tests geht, z.B. Space-Rating oder so (Ausgasverhalten, Radiation Protection, ...) kostet so mancher Controller 5000€ aufwärts.
Peter II schrieb: > Fehler im Speicher sind doch zufällig verteilt, dann müsste man ja nach > dem Test ein mapping machen, damit es ein zusammenhängender Speicher für > den Controller ist. Da ist doch der Aufwand höher als der nutzen. Üblicherweise wird nur selektiert, nicht gemappt. Wobei letzteres ja auch nichts anderes ist als das Setzen einer versteckten Fuse, welche die oberen Adressleitungen vertüddelt. In vielen Fällen kannst Du den "nicht vorhandenen" Speicher ansprechen und benutzen. Wir hatten mal einen Fall, wo der Linker dank falscher Einstellungen von 12k RAM ausgegangen ist, obwohl das vorhandene Derivat nur 4k hatte. Lief problemlos und ist nur beim Review aufgefallen (zum Glück vor dem SOP ;-). Beim FlashROM passt das Flashtool auf. Die range checks kann man aber oft durch Editieren der CPU-Beschreibungsdateien ausser Gefecht setzen. Natürlich nur für Studienzwecke.
soul e. schrieb: > Wir hatten mal einen Fall, wo der Linker dank falscher Einstellungen von > 12k RAM ausgegangen ist, obwohl das vorhandene Derivat nur 4k hatte. Was für eine Controllerfamilie war das denn?
OK. Bei AVRs ist es meines Wissens in der Tat wirklich in Hardware verrammelt (über OTP-Fuses). Ich bezweifle sogar, dass die ausgeblendeten Teile des Speichers wirklich defekt sind; sie werden stattdessen einfach gar nicht erst getestet, was den Chip in der Tat merklich billiger macht, denn die Tester-Zeit ist ein nicht unerheblicher Teil der Gesamtkosten.
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