Li-Ionen Akku mit Schaltwandler laden

Gast #4482909
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Hallo,

ich möchte einen Li-Ionen Akku mit einem Abwärtswandler laden und dazu 
das CCCV-Verfahren nutzen. Jetzt habe ich in ein paar Datenblätter der 
Akkus geschaut, aber nicht herausgefunden, wie der Strom aussehen darf.

Der Schaltwandler schaltet mit 21kHz und dem entsprechend muss ja die 
Speicherdrossel dimensioniert werden. Ich habe im Internet oft etwas von 
30% als Verhältnis zwischen Rippelsrom und Gleichstrom gelesen, kann mir 
allerdings nicht vorstellen, dass das auf das Laden von Akkus auch 
zutrifft.

Hat da jemand Erfahrung und weiß, wie groß die Welligkeit des Stroms 
ausfallen darf?

Vielen Dank schon mal
Gast #4482938
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Li-Ion lädt man üblicherweise mit 1C, ein 2300mAh Akku wird also mit 
2,3A geladen und ist dann in einer guten Stunde voll (bei CC in genau 
einer Stunde, aber der CV Teil ist langsam).

Über die Stromwelligkeit brauchst du dir keine großen Gedanken machen. 
Der Ausgangskondensator puffert das zuverlässig weg.

Wenn die Akkus etwas länger leben sollen, Ladestrom etwas reduzieren und 
CV Spannung kleiner als 4,2V wählen.

Siehe: http://batteryuniversity.com/
#4483301
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Zieball schrieb:

> ich möchte einen Li-Ionen Akku mit einem Abwärtswandler laden und dazu
> das CCCV-Verfahren nutzen. Jetzt habe ich in ein paar Datenblätter der
> Akkus geschaut, aber nicht herausgefunden, wie der Strom aussehen darf.

> Ich habe im Internet oft etwas von
> 30% als Verhältnis zwischen Rippelsrom und Gleichstrom gelesen, kann mir
> allerdings nicht vorstellen, dass das auf das Laden von Akkus auch
> zutrifft.

Wenn es um das Laden eines Akkus geht, ist die Stromwelligkeit 
eigentlich kein Thema. Sogar im Gegenteil: NiMH und NiCd wird sogar 
absichtlich mit höheren Stromimpulsen geladen. Bei Li-Ion ist der 
Ladestrom ja meist nicht mal spezifiziert, C/1h ist ein zwar gängiger, 
trotzdem aber nur ein Daumenwert. Wenn du keine besonders kurze Ladezeit 
brauchst, lege einfach den Spitzenstrom auf C/1h. Der mittlere Strom ist 
dann halt etwas niedriger.

Interessanter ist der Spannungsverlauf am Akku. Insbesondere im CV-Teil 
der Ladezeit bedingt der Stromripple ja auch einen Spannungsripple am 
Akku. Auch hier würde ich die Chose so dimensionieren, daß die 
Spitzenspannung am Akku nicht über 4.2V pro Zelle reicht.

Am einfachsten einzuhalten wird das am Ende wohl doch nur mit einem 
Kondensator nach der Drossel.

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