Hallo zusammen, ich habe heute mit ISP anscheinend meinen ATmega328 zerstört. Nach einem Schreibvorgang ging plötzlich gar nichts mehr. Beim Verifzieren hat er sich über die lfuse beschwert danach wars aus. Programmer ist ein STK500 V2. Ich habe den ATmega dann in das STK500 eingebaut und gedacht mit dem HV parallel mode sollte das wieder zu lösen sein. Klappt aber auch nicht, das Problem fängt schon beim Lesen der Signatur an, manchmal stimmt sie, oft sind aber einzelne Bytes oder die gesamte Signatur auf 0xFF. Ähnlich sieht es dann mit den Fuses aus. Ich habe schon "-B 1000" probiert, das hat aber nichts gebracht. Kann ich noch was probieren oder ist der für die Tonne? Grüße, Andreas
...woher kommt der chip, original? Sicher das es nicht esd o.ä. war? Klaus.
Ich antworte mir mal selbst: Ich war zu dämlich das Kabel zwischen BSEL2 und PC2 korrekt zu verbinden. Jetzt klappt es. Die Fuses waren tatsächlich kaputt. Ich habe die ISP Programmierfrequenz jetzt mal mit "-B 10" runtergesetzt. Anscheinend ist heute das Wetter schlecht und der ISP Aufbau der tagelang ohne Probleme funktioniert hat funktioniert jetzt nicht mehr stabil mit den Standardeinstellungen...
Andreas M. schrieb: > Ich antworte mir mal selbst: Ich war zu dämlich das Kabel zwischen BSEL2 > und PC2 korrekt zu verbinden. Mach dir keinen Kopp, jedesmal, wenn ich einen STK500 für eine HV-Programmierung raushole, brauche ich ein ganzes Weilchen, bis ich das für den jeweiligen Chip nötige Setup tatsächlich zusammen habe.
Ich glaub, das war der ATtiny26, da hab ich auch mehrere Verkabelungsversuche gebraucht. Die Signatur muß stabil lesbar sein, dann sollte alles richtig verkabelt sein.
Ich habe meinen STK500 auch nur noch als "HV-Retter" und genau wie viele User steh' ich dann auch immer mit hängender Hose da ;-) Man nutzt das Dingens in der Funktion so selten, da muss man sich immer wieder neu reinverhirnen. Ich wollte mur längst einen reinen HV-Programmer basteln, aber naja.... Old-Papa
Old P. schrieb: > Ich wollte mur längst einen reinen HV-Programmer basteln, aber naja.... Lohnt nicht, insbesondere nicht, wenn du den 500er sowieso in der Ecke liegen hast. Die zweimal 'ne halbe Stunde im Jahr, die man da „hineinverhirnt“, wie du so schön schreibst :), würde wohl kaum reichen, um einen Standalone-HV-Programmer zu entwerfen und zu bauen.
m.n. schrieb: > Jörg W. schrieb: >> Lohnt nicht, > > Eigentlich kann man doch gleich einen frischen AVR nehmen. Und da Murphy ein Ars***loch ist, verkackt ein AVR immer Sonntags und die Schachtel ist leer ;-) Dann ist ein HV-Programmer die Rettung. Old-Papa
Ich bin ein großer Fan dieses Apparates: http://mdiy.pl/atmega-fusebit-doctor-hvpp/?lang=en Hier habe ich schon mehrere neue Atmega8 gehabt, die so neu gar nicht waren. Damit konnte ich sie erst mal in den Werkszustand versetzen. MfG Paul
Paul B. schrieb: > Ich bin ein großer Fan dieses Apparates: > http://mdiy.pl/atmega-fusebit-doctor-hvpp/?lang=en O.T.: Was mich interessieren würde, ist, wie er den Bestückungsdruck gemacht hat.
O.T. Rene H. schrieb: > Was mich interessieren würde, ist, wie er den Bestückungsdruck > gemacht hat. Wahrscheinlich nach der Tonermethode mit dem Laminator. Erst die Leiterseite "be-tonen" (schöner Ausdruck -bin stolz ;_)), ätzen und dann die Bestückungsseite. Danach Lötlack aus der Sprühdose drauf. Das geht gut. mfG Paul
Solange es nicht vergeigt wird! Oder heißt das ver-tont?
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