Hallo zusammen, ich betreibe in einer kleinen Anlage einen DHT22. Habe festgestellt, dass ich in dem Bereich, in dem der Sensor hängt oft 100% relative Feuchte habe, sprich, es kondensiert Wasser am Sensor und die Werte in der nächsten Stunde sind somit Käse. Würde gerne einen Heizwiderstand dazuschalten, um Kondensation zu vermeiden. Da mich nur die absolute Feuchtigkeit interessiert, ist die Temperaturverfälschung dadurch egal. Ich kenn mich mit Heizwiderständen aber absolut nicht aus und weiß gar nicht wo ich was anständiges finde. Hat da jemand einen Tipp für mich? Könnte man diesen Heizwiderstand dann über den Arduino versorgen oder reicht der Strom von den digitalen Ausgängen nicht? (Sorry für Noobfragen, bin relativ neu in dem ganzen Thema). Bin für jede Hilfe dankbar :)
Hallo Pete, bin mir nicht ganz sicher, was du mir mit dem Link sagen willst. Könntest du kurz 1,2 Worte dazu schreiben?
Du könntest auch einen htu21d nehmen, der hat einen integrierten heizwiderstand.
Hallo Benedikt und vielen Dank schonmal, klar hab auch schon dran gedacht einfach einen neuen Sensor zu kaufen mit allem was ich brauche, aber ich würde das gerne selbst machen und ein bisschen was dabei lernen :) brauche nur nen Stups in die richtige Richtung
Reicht es vielleicht den Sensor einfach 5cm in den Raum zu hängen, damit er nicht die kalte Wand mit nimmt? :) Sonst würde ich einen Widerstand im To 220 nehmen. Den kann man gut huckepack befestigen und dann würde ich den konstant mit 0,5 W für den Anfang betreiben.
MatKel schrieb: > Würde gerne einen Heizwiderstand dazuschalten, um Kondensation zu > vermeiden. Das ist eine gute Idee, denn den Taupunkt mögen die Sensoren nicht - sie werden dann schnell unbrauchbar. Der Heizwiderstand ist unkritisch. Es reicht, wenn die Temperatur wenige Grad höher als die Umgebung ist. Dann taut es in der Umgebung und nicht im Sensor. Ich habe zuerst einen Widerstand unter dem Sensor angebracht - da braucht man so 0,5Watt für ein paar Grad (genau weiß ich es nicht mehr - einfach probieren). Jetzt plane ich, den Widerstand in den Sensor einzubauen, man braucht dann viel weniger Leistung. Im unteren Teil ist Platz für einen kleinen Metallschicht. Vorgesehen habe ich 560 Ohm an 10V (180mW).
Hermanns Idee ist gut ich würde einen kleinen SMD Widerstand im Gehäuse des DHT under dem kapzitiven Sensor installieren und diesen an den 4 unbeschlateten pin und gegen GND anschließen so hast du auch direkt einen Anschluß nach draußen. Der DHT braucht auch sehr lange um sich von Kondensation zu erholen. Schlechter wird es dadurch aber nicht. Du solltest einen zweiten Temperatursensor benutzen um die Feuchte deines warem DHT auf die echte Temperatur zurück zurechnen. P.s. ich bin von den DHT Sensoren sehr entäuscht und werde sie in Zukunft nicht mehr verwenden sodnern nurnoch HTU21D und für schwere Fälle HTU21DF preislich nehmen die sich fast nix.
Benedikt S. schrieb: > ich bin von den DHT Sensoren sehr entäuscht und werde sie in > Zukunft nicht mehr verwenden sodnern nurnoch HTU21D Was sind denn deine Erfahrungen? Ist der DHT22 auf Dauer ungenau? Was ist an dem HTU21D besser? 50% höherer Preis ist nicht so schlimm, I2C ist schon mal besser. Als Anhang noch der Einbau des Heizwiderstandes. Auf einer Seite ein 2,4mm, auf der anderen ein 1,0mm Loch und einfach durchgesteckt. Aufmachen und den freien Pin benutzen geht wohl ohne Zerstörung kaum (vergossen).
MatKel schrieb: > Könnte man diesen Heizwiderstand dann über den Arduino versorgen oder > reicht der Strom von den digitalen Ausgängen nicht? Aus den genannten Leistungen der verwendeten Widerstände kannst du dir sofort ausrechnen, dass ein Arduino mit einem digitalen Ausgang keine Chance hat, diese Leistung zu schalten.
Pete K. schrieb: > Woher weisst Du, das der Wasserdampf auf dem Sensor kondensiert? Weil ich gesättigte Luft an ihm vorbei schicke und sich auf dem Sensorgehäuse Tropfen gebildet haben
W.A. schrieb: > MatKel schrieb: >> Könnte man diesen Heizwiderstand dann über den Arduino versorgen oder >> reicht der Strom von den digitalen Ausgängen nicht? > > Aus den genannten Leistungen der verwendeten Widerstände kannst du dir > sofort ausrechnen, dass ein Arduino mit einem digitalen Ausgang keine > Chance hat, diese Leistung zu schalten. Ja da hast du Recht. 5V und ich bin mir grad nicht sicher, ob die Ausgänge 20 oder 40mA maximal liefern. Ist aber auf jeden Fall zu wenig. Woran betreibe ich den Widerstand denn dann am besten? Das ganze sollte möglichst autonom laufen, also mit Batterien oder ähnlichem.
Benedikt S. schrieb: > Hermanns Idee ist gut ich würde einen kleinen SMD Widerstand im > Gehäuse > des DHT under dem kapzitiven Sensor installieren und diesen an den 4 > unbeschlateten pin und gegen GND anschließen so hast du auch direkt > einen Anschluß nach draußen. > > Der DHT braucht auch sehr lange um sich von Kondensation zu erholen. > Schlechter wird es dadurch aber nicht. > > Du solltest einen zweiten Temperatursensor benutzen um die Feuchte > deines warem DHT auf die echte Temperatur zurück zurechnen. > > P.s. ich bin von den DHT Sensoren sehr entäuscht und werde sie in > Zukunft nicht mehr verwenden sodnern nurnoch HTU21D und für schwere > Fälle HTU21DF preislich nehmen die sich fast nix. Hi Benedikt, hat sich bei dir einer wieder erholt? Meiner zeigt nämlich im Gegensatz zu einem, der noch keine Kondensation erfahren hat, völlig andere Luftfeuchtigkeitswerte an. Die Temperatur passt aber noch
MatKel schrieb: > Woran betreibe ich den Widerstand denn dann am besten? Das ganze sollte > möglichst autonom laufen, also mit Batterien oder ähnlichem. An einer Batterie und einem Transistor. https://www.mikrocontroller.net/articles/Relais_mit_Logik_ansteuern#Schaltstufen Die Freilaufdiode brauchst du bei einem reellen Widerstand natürlich nicht.
Der DHT22 ist relative Grütze, liefert aber immerhin ganz grobe Schätzwerte an Feuchtigkeit. Die sind richtig empfindlich bei längererZeit höherer Feuchtigkeit >70%. Da hilft dann mehr als 6 Stunden auf die heiße Heizung legen, nach paar Tagen Betrieb <70% rH fängt der sich dann wieder. Ich habe daher jetzt BME280, der liefert auch gleich Luftdruck, und für die einzelnen Sonden/Räume Si7021 im Einsatz/Zulauf. Ist dem HUT21 sehr ähnlich und dieselbe Preisklasse wie DHT22.
Oh, das wichtigste vergessen dazuzuschreiben: Der Si7021 hat eine Heizung gleich an Bord. Die lässt sich via Register steuern.
Dirk K. schrieb: > Oh, das wichtigste vergessen dazuzuschreiben: Der Si7021 hat eine > Heizung gleich an Bord. Die lässt sich via Register steuern. Das hört sich doch gar nicht so schlecht an, gibt es den auch als nicht-SMD-Version? Finde den nur als SMD...würde mir dann mal die Schaltung mit Heizwiderstand basteln und den Si7021 als Referenz laufen lassen und vergleichen. Bisher fand ich den DHT22 nämlich ganz gut. Habe auf der Arbeit mit einem industriellen (sehr teuren) Klimahandmessgerät verglichen und die Werte haben gut gepasst. Von daher dachte ich, dass das schon brauchbare Daten liefern kann. Der HTU21 sieht auch ganz gut aus. Gibt es irgendwelche Vor- und Nachteile bei HTU21 bzw. Si7021, so dass ich den einen oder den anderen vorzugsweise wählen sollte?
MatKel schrieb: > Das hört sich doch gar nicht so schlecht an, gibt es den auch als > nicht-SMD-Version? Finde den nur als SMD...würde mir dann mal die ...nimm' doch einfach eine Breakout-Version: http://www.ebay.de/itm/Si7021-Industrial-High-Precision-Humidity-Sensor-I2C-Interface-for-Arduino-/201371694878?hash=item2ee2b0371e:g:rroAAOSw2VJVfqFt
Noch günstiger hier: http://www.aliexpress.com/item/Si7021-Industrial-High-Precision-Humidity-Sensor-with-I2C-Interface-for-Arduino/32529522264.html 2,67€/Stk.
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