Laptopbetrieb ohne Akku: Stützbatterie wird entladen?

Gast #4489284
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Hallo zusammen

Man liest ja viel bezüglich Schonung des Akkus bei Netzbetrieb durch 
Entfernung ebendessen. Meine Frage: Wenn ich den Akku zu Hause lasse und 
den Laptop beim Transport zur Uni nicht angesteckt habe, kann es sein 
dass dann die Stützbatterie schneller entladen wird?
Ständiges rein/raus des Akku erscheint mir auch keine wirkliche Option, 
die Kontakte sehen nicht gerade aus, als ob sie (10 Steckzyklen/Woche * 
30 Wochen/Semester * 5 Semester) überleben würden.
NB ist Lenovo T540P.
Was meint ihr dazu?

Merci und Gruss

Ben
Persönliche Seite #4489299
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Ben schrieb:
> Man liest ja viel bezüglich Schonung des Akkus bei Netzbetrieb durch
> Entfernung ebendessen.

Das ist nur nötig, wenn die Ladeelektronik Schrott ist; so etwas sollte 
spätestens seit Anfang dieses Jahrzehnts einfach kein Thema mehr sein.

Sieh es mal so: Es gibt Notebooks, bei denen man den Akku nur nach 
Aufschrauben des Gerätes entnehmen kann, und auch diese Notebooks 
funktionieren nach etlichen Jahren immer noch vorzüglich, /auch wenn sie 
oft im Netzbetrieb genutzt werden/.
Persönliche Seite #4489306
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Ich gehe davon aus, dass du die Batterie zum Speichern der 
Systemeinstellungen (früher BIOS) meinst.

Genau wird dir die Frage nur ein Blick in den Schaltplan der Hardware 
deines Laptops beantworten können.

Ich kann dir aber sagen, dass eine solche Batterie in einem Laptop ohne 
Akku auch mehrere Jahre durchhält. Auch wenn dieser die ganze Zeit nur 
im Schrank liegt und nicht benutzt wird.

Sollte diese Batterie dennoch mal leer sein, Kostenpunkt ca. 2-3€.
Persönliche Seite #4489324
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Wenn du mit Stützbatterie die kleine Spannungsversorgung des BIOS/ der 
Systemuhr meinst, dann kannst du beruhigt sein. Moderne Systeme 
verbrauchen nur noch Strom im Nanoampere-Bereich. Es ist also 
unwahrscheinlich, dass dein Klapprechner in Bälde wieder den 01.01.1970 
anzeigt. Wenn es noch verrückter weil noch moderner ist, wird gar eine 
aufladbare Zelle oder gar ein Ultra-Kondensator verwendet. Zwischen zwei 
normalen Betriebszyklen erhalten beide ausreichend Ladung für den Weg 
zur nächsten Steckdose.
Persönliche Seite #4489332
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Boris O. schrieb:
> Wenn es noch verrückter weil noch moderner ist, wird gar eine
> aufladbare Zelle oder gar ein Ultra-Kondensator verwendet.

Das ist keine Erscheinung der Neuzeit. In vielen sehr alten Rechnern 
(286er 386er, ...) waren 3-4 AA/AAA-NiCd-Zellen in einem einfachen 
Batteriehalter verbaut.
Bei späteren, aber immer noch sehr alten, gabs dann oft die blauen 
Knopfzellenverbünde. Also 3 oder 4 Knopfzellen mit Fahnen 
aufeinandergeschweisst und dann blaues Plastik darum. Ich glaube mich an 
Phillips Schriftzüge zu errinnern.
Gast #4489406
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Ben schrieb:
> Man liest ja viel bezüglich Schonung des Akkus bei Netzbetrieb durch
> Entfernung ebendessen.

Mein 6 Jahre alter Laptop verwendet immer noch denselben Akku.Laufzeit 
original 2Std.20 Minuten,nun noch etwa 90 Minuten.
Ich lebe in einer Gegend wo es tatsaechlich noch 
Netzpannungsausfaelle_im Sekundenbereich) gibt und ich bin mehr oder 
weniger auf eine "Akku-USV" angewiesen.Zu 99.9% laeuft der Laptop am 
Netz.Ab und zu goenne ich dem Akku mal einen kompletten 
Entlade-Ladezyklus - ob dies wirklich Sinn macht sei dahingestellt...
Was die Knopfzelle angeht: Die bedient hauptsaechlich die 
RCT(RealTimeClock)
und etwas BIOS-Krempel und ist auf sich alleine gestellt,wie die 
Knopfzelle in einer Armbanduhr.
Laestig wird die nur,wenn man sie nach Jahren erneuern muss:Je nach 
Schlepptopmodell,muss man den im unguenstigsten Fall komplett 
zerlegen.....

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